Folge 007- Wahres Glück braucht Dunkelheit - Warum du durch deinen Schmerz leuchten kannst

Shownotes

In dieser Folge von Soulful & Shine spreche ich über eine oft vergessene Wahrheit: Wenn du wirklich glücklich sein willst, dann musst du unglücklich sein!

Heute erfährst du:

  • warum du ohne Unglück niemals wahres Glück empfinden könntest wie unser Gehirn auf Lösungen gepolt ist – wenn wir ihm die richtigen Fragen stellen
  • wie eine tägliche Intention dein inneres Glück aktivieren kann und deinen Alltag somit positiv beeinflusst
  • und ich teile mit dir eine berührende Geschichte, die dich daran erinnern soll, warum deine „Risse“ goldwert sind 💛

Diese Folge ist eine Einladung, die Dualität des Lebens zu entdecken und anzunehmen – Licht und Schatten, Schmerz und Freude, Sommer und Winter– und dich dabei selbst tiefer zu spüren.

🕊️ Intention für heute: Ich ehre meine Gefühle – alle. Und ich erkenne mein Licht im Schatten.

🔗 Lust auf mehr? 👉 Abonniere den Podcast, um keine Folge zu verpassen. 👉 Teile die Folge mit einem Menschen, der gerade einen Lichtblick braucht. 👉 Folge mir auf Instagram für Impulse & Herz-Erinnerungen.

https://www.instagram.com/annalenakater_soulfulandshine/

Transkript anzeigen

00:00:00: Hallo, du Herz und herzlich Willkommen bei dieser neuen Folge von SoFullEntscheinen.

00:00:07: Ein Reise zurück in dein Herz.

00:00:10: Ich freue mich so sehr, dass du heute wieder hier gelandet bist und dir die nächsten Minuten

00:00:16: einfach mal für dich nimmst, um bei dir einzuchecken und ich dich in meine Welt mitnehmen darf.

00:00:22: Ich hoffe, du hattest ein wunderschönes Wochenende und startest jetzt ganz toll und entspannt

00:00:30: in die neue Woche und ja, konntest dich auftanken, hier ist gerade strahlendes Wetter, ich bin

00:00:38: total happy, dass der Sommer jetzt endlich losgeht und an dieser Stelle möchte ich dir

00:00:44: erst mal ein ganz ganz ganz großes Dankeschön und zwar habe ich heute an dem Tag, wo ich

00:00:50: dir quasi diese siebte Folge aufnehmen, die allererste Podcastfolge aus diesem Podcast

00:00:56: veröffentlicht und ich bin dir einfach so dankbar für dein Feedback, für deine Kommentare,

00:01:02: für den Austausch, den wir hatten und ja, dass du hier weiterhin rein hörst, das bedeutet

00:01:08: mir wirklich so, so, so viel und ich freue mich riesig darüber, dass du heute hier bist

00:01:13: und dass wir im Austausch sind und ich möchte einfach nur Danke sagen und ja, für heute

00:01:21: habe ich mir aber ein anderes Thema überlegt und zwar möchte ich heute nochmal mit dir

00:01:27: einerseits über das Glück sprechen, andererseits aber auch über Dualität, über Schwarz und

00:01:33: Weiß und über Gegensätze, über die Gleichzeitigkeit und ja, ich würde dir gerne meine Perspektive

00:01:42: so gerne mitteilen, aber vorher möchte ich dir nochmal was sagen.

00:01:47: Ich habe es dir zwar in den anderen Folgen auch schon gesagt, mir ist es aber nur wichtig,

00:01:51: dass ich dir, ja, dass ich dir regelmäßig sage, dass alles, was ich dir hier erzähle,

00:01:59: ist nicht die ultimative Wahrheit und ich denke mir auch, wer weiß schon, was die ultimative

00:02:05: Wahrheit ist, es ist ganz allein meine Perspektive, es ist so, wie ich im Leben fühle, es ist

00:02:12: das, was bei mir im Kopf vor sich geht und ich möchte dir gerne die Möglichkeit eröffnen,

00:02:19: in diese Welt mit einzutauchen, ob es vielleicht für dich auch eine Perspektive ist, so zu

00:02:23: denken, ob diese Denkweise dir vielleicht gut tun könnte und wenn nicht, ist das vollkommen

00:02:27: okay, aber dann ist das hier in dem Moment vielleicht nicht der richtige Ort für dich,

00:02:33: sondern es geht vielmehr darum, dass du wirklich mitnimmst, was dir gut tut und nicht, dass

00:02:38: du denkst, alles, was ich dir sage, ist die ultimative Wahrheit und es geht auch gar nicht

00:02:43: darum, was vom Ego, vom Kopf her die ultimative Wahrheit sein könnte, sondern es geht immer

00:02:48: darum, wie du dich fühlst und alles, was sich für dich gut anfühlt, darf doch super gerne

00:02:54: in deinem Leben bleiben und wenn du sagst, ne, geh gar nicht in Resonanz mit mir, dann ist

00:02:58: es auch vollkommen fein, nur da musst du es ja auch nicht erzwegen, also allen ganz, ganz,

00:03:04: ganz große Bitte an dich, spür immer in dich rein und spür immer, geht das in Resonanz

00:03:09: mit mir, ist das was, was ich mir bei mir vorstellen kann oder ist es gerade vielleicht nicht möglich?

00:03:15: Und da sind wir auch schon beim Thema Gleichzeitigkeit, es wird Folgen in diesem Podcast geben, die

00:03:20: dir vielleicht nicht zu sagen, wo ich vielleicht Themen habe, die dich gerade nicht beschäftigen,

00:03:25: wo du vielleicht auch komplett anderer Meinung bist, wie ich, und es wird Folgen geben, die

00:03:31: vielleicht total mit dir übereinstimmen, wo du sagst, hey, das ist das, was mich beschäftigt

00:03:37: oder wow, diese neue Denkweise, die tut mir total gut, da nimm das mit, aber es darf

00:03:42: beides sein, also dir muss nicht der Podcast von vorne bis hinten gefallen, und gleichzeitig

00:03:48: möchte ich aber dich ermutigen, offen dafür zu sein, dass du hier vielleicht was für

00:03:52: dich mitnehmen kannst, und es darf beides immer sein, und das darfst du nicht nur für

00:03:59: mein Podcast so übernehmen, sondern alles im Leben, ich finde es einfach so so so wichtig,

00:04:04: zu sehen, dass nichts nur gut oder nur schlecht ist, sondern beides hat immer beide Anteile

00:04:12: mit sich, und natürlich kann es sein, dass wir individuell gerade fühlen, boah, das negative

00:04:18: überwiegt hier gerade, oder natürlich in anderen Momenten, wo das positive überwiegt,

00:04:23: aber es darf beides sein, ich hatte schon mal in einer der ersten Podcast-Folgen darüber

00:04:28: gesprochen, zum Beispiel zum Thema Körperliebe, dass du sagst, ja hey, ich fühle mich vielleicht

00:04:36: gerade noch nicht ganz in meinem Körper wohl, und gleichzeitig darf ich aber auch für Dinge

00:04:41: dankbar sein, die mein Körper für mich tut, und ich finde, das ist so ein tolles Beispiel,

00:04:44: weil das eine schließt das andere nie aus, es darf einfach immer alles sein, ja, das

00:04:50: war mir noch super, super wichtig, dir einfach mitzugeben, und dass du, ja, das nochmal in

00:04:57: dein Herz fließen lässt, und für heute für diese Folge habe ich eine Geschichte mitgebracht,

00:05:04: und die würde ich dir so gerne zum Anfang erzählen, und zwar geht es um eine ältere

00:05:10: japanische Dame, und diese Dame ist in dem Dorf, in einem ganz kleinen Dorf, in dem sie

00:05:15: liebt, sehr dafür bekannt für ihre Weisheiten und für ihre warmherzige und liebevolle Art,

00:05:20: und eines Tages kommt ein junges Mädchen zu dieser alten Weisendame, und das Mädchen

00:05:27: ist den Trainer, das fühlt sich ganz schlecht, und erzählt, ich bin so traurig, ich möchte

00:05:32: doch einfach nur glücklich sein, und es fühlt sich alles so schwer an, und ich habe das

00:05:37: Gefühl, bei mir läuft alles schief, und ja, es läuft einfach nicht gut, ich fühle mich

00:05:43: so schlecht, und ich möchte mich so nicht fühlen, ich möchte nicht, dass ich mich schlecht fühle

00:05:48: und schlechte Dinge in meinem Leben sind, und die Frau guckt das Mädchen ganz warmherzig

00:05:53: an und sagt, hey, guck mal da drüben im Regal, da stehen ein Turm voller Schüsseln, und diese

00:05:59: Schüsseln sahen alle gleich aus, diese Turmschüsseln, und sie bat das Mädchen eine von diesen

00:06:05: Schüsseln aus dem Regal zu nehmen, und das Mädchen ging zum Regal, holte eine aus dem

00:06:10: Turm eine Schüssel raus und brachte sie der alteren Dame, und die nahm die Schüssel in

00:06:14: ihre Hände und ließ sie dann auf dem Boden fallen, und diese Schüssel zerbrach in ganz

00:06:20: viele kleine Einzelteile, und das Mädchen war total erschrocken und fragte die Dame,

00:06:25: oh Gott, warum machen sie das, die Schüssel ist runtergefallen, sie haben sie fein lassen,

00:06:30: sie hat sich total erschreckt, und die ältere Dame lächelte sie an, nahm die einzelne Teile

00:06:35: vom Boden, holte sich Goldstaub und Leim und fing an, diese Schale mit ihren tausend kleinen

00:06:42: Einzelteilen wieder in sich zusammenzusetzen, und sie guckte das Mädchen an und sagte,

00:06:49: schau, ich habe die Schüssel wieder zusammengesetzt, und diese Rissen kannst du vergleichen wie

00:06:55: mit deinen Narben, sie machen dich und das, was du erlebt hast, was ganz einzigartigem,

00:07:02: du kannst sie jetzt nicht mehr mit den anderen Schüsseln vergleichen, und der Schmerz, deine

00:07:08: Traurigkeit, das sind gar keine Fehler, es sind Risse, durch die dein Licht durchstrahlen

00:07:15: kann, ohne sie würde es dein Leuchten nicht geben, und du könntest es gar nicht sehen.

00:07:21: Und ich finde diese Geschichte so schön, diese Geschichte dreht sich quasi um eine alte japanische

00:07:30: Technik, wo auch Dinge wieder mit Gold zusammengeklebt werden, damit sie quasi verdeutlichen,

00:07:37: nur weil etwas kaputt geht, ist es danach nicht weniger wert, sondern vielleicht sogar

00:07:41: mehr wert, vielleicht sogar genauso viel wert, und ich finde die Botschaft der Geschichte

00:07:47: so toll, und sie unterstreicht auch so, was ich dir mitgeben möchte und was ich dir heute

00:07:54: so gerne sagen möchte, denn ich lag letztens im Bett und ich hatte irgendwie ein miesentag,

00:08:00: es lief einfach gar nicht gut, und ich war so richtig unzufrieden, und war dann auch so

00:08:06: in diesem Gedanken-Struggle, oh, warum ist das mir passiert, und das kann doch gar nicht

00:08:10: sein, und ich will doch glücklich sein, warum ist das denn so, und dann hatte ich so den

00:08:15: Gedanken im Kopf, ja, aber wenn du glücklich sein willst, dann musst du unglücklich sein,

00:08:22: und das möchte ich dir nochmal so ein bisschen erläutern, was ich damit meine, denn wenn

00:08:27: du nie unglücklich bist, wenn du nie weißt, wie sich Schmerz anfühlt, wie es ist, wenn

00:08:32: du traurig oder wütend bist, dann weißt du ja auf der anderen Seite auch gar nicht wirklich

00:08:38: das andere zu schätzen, wenn du glücklich bist, weil wie kannst du wissen, wie sich

00:08:42: Glück anfühlt, wenn du ja die andere Seite der Medaille gar nicht kennst, und deshalb

00:08:49: fand ich den Satz so, ja, ich habe so nie einen Moment einfach gespürt, wenn du glücklich

00:08:54: sein willst, dann musst du unglücklich sein, und eigentlich bin ich eher, Mensch, ich versuche

00:09:00: absolut auf das Wort "müssen" zu verzichten, okay, ich denke mir immer, ich muss gar nichts,

00:09:05: aber in dem Satz habe ich noch überlegt, nein, dieses "müssen" muss an dieser Stelle

00:09:10: bleiben, weil es das einfach so unterstreicht, und was ich in dem Zuge auch so finde, glücklich

00:09:18: sein ist jeden Tag wieder eine neue Entscheidung, und das ist ein Prozess, das ist nichts, was

00:09:23: du einmal, oder das ist keine Entscheidung, die du einmal trist, und dann bist du dann

00:09:27: nebenan glücklich, es ist ja immer alles ein Prozess, sondern jeden Tag dürfen wir

00:09:32: wieder neu einschicken und gucken, hey, heute möchte ich glücklich sein, also, und vielleicht

00:09:40: dir auch da die Tür offen zu lassen, dass du manchmal auch vielleicht gar nicht glücklich

00:09:44: sein musst, oder gar nicht glücklich sein willst, das gibt einfach auch Phasen im Leben, die

00:09:48: sind herausfordernd die kosten unendlich viel kraft und dann musst du

00:09:52: vielleicht auch mal einen Tag gar nicht glücklich sein, sondern du darfst auch mal

00:09:55: einen Tag unglücklich sein oder zwei oder drei Tage, so lange wie du willst.

00:09:58: Vielleicht kannst du da auch in dich reinspüren. Wie lange möchte ich denn

00:10:01: wirklich unglücklich sein? Wie lange möchte ich denn wirklich traurig sein?

00:10:05: Wie lange tut mir das gut und wann ist der Zeitpunkt wo ich dann vielleicht auch

00:10:10: aus Gewohnheit bin? Vielleicht gibt es ja dann den Moment wo du sagst, nee, jetzt

00:10:14: war ich genug traurig. Ich weiß nicht, ich kenne das aus meiner Vergangenheit, dass

00:10:18: ich dann oft den Moment hatte, wo ich dachte, wow, jetzt möchte ich nicht mehr

00:10:22: unglücklich sein. Jetzt möchte ich hier nicht mehr in meinem Bett liegen und weinen

00:10:25: oder mich unter meiner Decke einkuscheln, sondern jetzt möchte ich wieder glücklich

00:10:29: sein. Ich möchte was erleben. Ich möchte rausgehen und dann auch bewusst die

00:10:33: Entscheidung zu treffen. Ja, glücklich sein ist wie gesagt eine Entscheidung. Also

00:10:39: wenn du dir das Wort "Entscheidung" anguckst, kannst du es vielleicht auch

00:10:42: um nennen. Enttrennung. Von was möchtest du dich denn trennen, wenn auf der

00:10:47: einen Seite das Glück steht. Vielleicht steht dann auf der anderen Seite die

00:10:51: Trennung vom Unglück an diesem Tag, die du bewusst für dich wahrnehmen kannst,

00:10:57: wo du bewusst sagen kannst, ich entscheide, ich trenne mich heute vom

00:11:00: Unglück und wähle das Glück für heute. Und da ist es halt auch super magisch,

00:11:06: morgens nach dem Aufwachen direkt eine Intention zu setzen. Ich mache das immer

00:11:11: morgens nach dem Aufwachen und abends vorm Einschlafen für den nächsten Tag,

00:11:15: dass du dir bewusst die Intention setzt, dir bewusst sagst, wie möchte ich mich

00:11:21: heute fühlen. Was soll das Grundgefühl sein, was ich in diesem Tag hab? Und auch

00:11:26: da, wenn ich mich entscheide für heute glücklich zu sein, dann heißt es nicht,

00:11:30: dass ich heute an diesem Tag keine anderen Gefühle hab, vielleicht auch keine

00:11:33: anderen Gefühle wie Wut, Traurigkeit, Frustration. Diese Gefühle können

00:11:38: trotzdem da sein und gleichzeitig kann ich wählen, mich wieder in dieses Glück hinein

00:11:43: zu entscheiden. Wenn ich das denn möchte, ist es ja immer freiwillig. Und ja, diese

00:11:51: Intention einfach täglich in dich einzuchecken und zu gucken, wie möchte

00:11:55: ich mich heute fühlen. Und das muss ja auch gar nicht immer das Wort oder das

00:11:58: Gefühl des Streben nach Glück sein. Vielleicht möchtest du dich auch manchmal

00:12:03: abenteuerlustig fühlen oder vielleicht lebst du heute ja auch ein bisschen

00:12:07: Leichtigkeit in deinem Alltag. Und dann kannst du auch bewusst überlegen, was

00:12:11: würde mir das denn heute, also wie komme ich in die Umsetzung? Wie kann ich

00:12:15: heute Leichtigkeit in meinen Alltag bringen? Wie kann ich heute Glück in

00:12:18: meinen Alltag bringen? Was darf ich dafür tun, um dieses Gefühl heute mehr und

00:12:23: mehr in meinem Alltag zu spüren? Und dann bewusst Dinge in dein Tag zu packen,

00:12:27: ja, die dir gut tun, die in die Umsetzung kommen und die, die helfen, dieses

00:12:33: Grundgefühl stabiler zu halten. Und auch da, je mehr du das übst, desto besser

00:12:39: wirst du ja auch da drin. Und ja, halt immer unter diesem Wissen, unter diesen

00:12:46: tiefen Einstellungen, auch wenn ich heute Glück gewählt habe, darf ich

00:12:50: gleichzeitig auch andere belastende, herausfordernden Gefühle haben. Und es

00:12:55: gibt wie gesagt Zeiten im Leben, da fällt uns das unheimlich leicht, weil

00:12:59: gerade wie im Floh sind, weil alles gut läuft und es gibt einfach auch Zeiten,

00:13:03: da ist das herausfordernd und da muss das vielleicht auch gar nicht immer sein.

00:13:08: Ja, ich empfehle dir immer, check ein, guck, wie du dich heute fühlst, was würde

00:13:14: dir gut tun, was ist das, was du heute brauchst. Und was ich dir da noch so

00:13:20: gerne mitgeben möchte, ist das Wissen, dass dein Gehirn immer in Lösung denkt.

00:13:25: Ich habe dir auch ein Beispiel aufgeschrieben, wenn du immer denkst,

00:13:28: boah, ich bin so unglücklich und warum bin ich denn so unglücklich? Dann wird dein

00:13:34: Gehirn dir automatisch revolutionär die Antwort darauf geben, warum du so

00:13:39: unglücklich bist. Dann ist es vielleicht, weil deine Wünsche nicht erfüllt sind,

00:13:44: weil das und das nicht gut läuft, weil das heute regnet und und und und und.

00:13:49: Dein Gehirn ist automatisch darauf trainiert, in Lösung zu denken. Das

00:13:53: kommt noch aus der Zeit vom Sebelzahn-Fieger, wo dein Gehirn oder wo es

00:13:58: einfach dein Überleben geschützt hat, das dein Gehirn so denkt. Und dein Gehirn

00:14:02: denkt halt heute in dieser neuen Zeit genauso. Andere Antworten haben möchtest

00:14:08: von deinem Gehirn. Es ist viel kraftvoller, wenn du nicht denkst, warum bin ich so

00:14:14: unglücklich, sondern zum Beispiel, was kann ich tun, um mich heute besser zu

00:14:18: fühlen. Und dann wird dein Gehirn dir nämlich automatisch darauf Antworten

00:14:23: liefern. Vielleicht magst du dir das einmal boost machen, vielleicht fällt

00:14:28: dir auch demnächst mal deinem Alltag auf, wann du denkst oder wann du wie denkst,

00:14:34: um es dann umswuschen zu können. Und der Moment, wo du es bemerkst, ist schon der

00:14:40: Game-Changer-Moment. Das ist der Moment, wo du merkst, so "Yes, jetzt habe ich es drauf."

00:14:44: Weil wenn du es bemerkst, das ist der Moment, wo du es ändern kannst. Und dann

00:14:47: kannst du sagen, oh, ich habe gerade gedacht, warum bin ich so unglücklich.

00:14:51: Ab, ich habe doch letztens gehört und dann stellst du die Frage einfach um und

00:14:56: guckst einfach mal, was dann passiert. Also, versuch da mal in die

00:15:00: Beobachtung zu gehen, vielleicht fällt es dir in deinem Alltag ja auch mal auf.

00:15:03: Und ja, genau, vielleicht schaffst du es ja auch einmal. Und zum Schluss habe ich

00:15:10: noch eine Frage an dich mitgebracht, die ich sehr, sehr schön finde. Und zwar die

00:15:15: Frage ist, wann war ich das letzte Mal so richtig glücklich? Und was ging

00:15:20: diesem Glück voraus? Also, in erster Linie zu gucken, hey, was war das letzte, wo ich

00:15:25: so richtig glücklich war, wo ich so den ganzen Körper am Glück war, wo ich, ja,

00:15:29: wo ich es einfach genießen konnte. Und was war der Moment im Voraus? Wieso du

00:15:35: dieses Glück so wahrnehmen konntest? Vielleicht magst du dann da einmal auf

00:15:41: deine Reise gehen. Was ist denn der andere Punkt, das gegenüber von diesem

00:15:48: Moment gewesen, wo du sagst, hey, wäre das und das nicht gewesen, dann hätte ich

00:15:52: dieses Glück in dem Moment gar nicht so wahrnehmen können.

00:15:55: Genau, vielleicht hast du ja sogar Lust, das mit mir oder in den Kommentaren zu

00:15:59: teilen. Ich würde mich auf jeden Fall riesig darüber freuen. Und auch hier noch

00:16:05: mal die Frage an dich, was war denn heute an diesem Montag oder wann auch immer

00:16:10: du die Podcastfolge anhörst, was war heute bisher dein Glücksmoment? Und ja,

00:16:17: vielleicht ist das ja sogar eine Sache, die du jeden Tag wiederholen kannst für

00:16:21: mich, so ein Glücksmomente auf jeden Fall, wenn mein Sohn so gut drauf ist mit

00:16:26: mir morgens und wir noch zusammen lachen. Das ist was, was mich einfach glücklich

00:16:30: macht. Oder wenn ich in Ruhe mein Getränk morgens trinken kann, für mich ist

00:16:37: der Morgen schon sehr entscheidend für den Tag. Deshalb finde ich auch die

00:16:40: Intention so wichtig morgens, weil ich es am Anfang nicht geglaubt habe. Also ich

00:16:45: habe selber, macht das erst seit einem halben Jahr ungefähr, aber für mich hat

00:16:50: dasselbe so ein Unterschied gemacht, dass ich abends mich gefragt habe, hey, wie

00:16:53: möchte ich mich morgen fühlen? Und da bewusst jeden Tag neu zu wählen, sich

00:16:58: jeden Tag neu zu entscheiden. Weil manchmal nehmen wir die Schwere eines

00:17:04: Tages einfach mit in die nächsten Tage, obwohl der Moment hier schon vorbei ist

00:17:09: und wir im jetzt gar nichts mehr dran ändern können, im jetzt gar nichts mehr

00:17:13: dran ist. Ja, wenn du Lust hast, teil super gerne auch, was dein Glücksmoment war,

00:17:19: spür da einmal in dich rein. Was macht dich überhaupt glücklich? Und ja, ich freu

00:17:25: mich auf jeden Fall riesig, dass du heute in dieser Glücksmomentfolge hier

00:17:28: eingeschalten hast. Ich hoffe, du konntest von der alten japanischen

00:17:33: weisen, warmherzigen Dame ein bisschen was mitnehmen. Mir ist so wichtig, dass du

00:17:39: ja in dieses Bewusstsein kommen kannst, dass deine Fehler, deine Herausforderungen

00:17:45: und deine Schmerzzeiten nicht das sind, was dich primär ausmachen. Und dass diese

00:17:52: Zeiten gehören leider zu unserem Leben dazu. Aber nur durch diese schweren

00:17:57: Zeiten haben wir die Chance, das Licht und das Glück zu finden. Denn ohne Nacht

00:18:03: gibt es keinen Tag. Ohne Regen würden wir die Sonne nicht gut heißen. Vielleicht

00:18:08: kennst du das ja auch, wenn Winter war und du freust dich, wenn es dann im Frühling

00:18:13: wieder anfängt zu blühen. Und es wird wärmer und du ziehst dich nach draußen.

00:18:17: Und das ist einfach schön. Aber wäre es davor nicht kalt gewesen und wir hätten

00:18:21: das ganze Jahr über Frühling gehabt, würdest du den Frühling ja gar nicht mehr

00:18:25: so wertschätzen können. Und ja, das Leben ist immer ganzheitlich.

00:18:32: In diesem Sinne habe ich heute auch eine Karte für dich mitgebracht. Ich habe mich

00:18:37: heute immer für ein anderes Kartentag entschieden. Und zwar habe ich mir die Karte

00:18:43: ausgesucht, nutze die Umleitung auf deinem Lebensweg, um deine Ziele auf neuen

00:18:48: Faden zu erreichen. Denn oft führen gerade die Umwege zu den schönsten

00:18:53: Entdeckungen auf der Strecke. Und auf der Rückseite steht noch, was wird durch

00:18:59: diesen Gedanken möglich? Indem du die Perspektive annimmst, dass Umwege eine

00:19:04: Bereicherung sein können, wirst du beginnen, Veränderungen und Herausforderungen

00:19:08: als Chance zu betrachten. Das kann dazu führen, dass du am Alltag flexibler und

00:19:13: anpassungsfähiger wirst und neue unerwartete Möglichkeiten entdeckst.

00:19:18: Ja, die fand ich heute sehr schön und sehr passend. Wie du merkst, ich habe einige

00:19:24: Kartensätze und ich liebe sie auch. Und ich liebe diese kleinen Impulse für den Tag.

00:19:31: Ja, ich hoffe, du hattest heute hier eine schöne Zeit. Ich wünsch dir noch eine

00:19:35: wunderschöne restliche Woche und ich freue mich, dich nächste Woche wieder

00:19:38: zu sehen. Bis dahin, Schein on, weil dein Strahlen die Welt braucht, deine Annalena.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.