Folge 007- Wahres Glück braucht Dunkelheit - Warum du durch deinen Schmerz leuchten kannst
Shownotes
In dieser Folge von Soulful & Shine spreche ich über eine oft vergessene Wahrheit: Wenn du wirklich glücklich sein willst, dann musst du unglücklich sein!
Heute erfährst du:
- warum du ohne Unglück niemals wahres Glück empfinden könntest wie unser Gehirn auf Lösungen gepolt ist – wenn wir ihm die richtigen Fragen stellen
- wie eine tägliche Intention dein inneres Glück aktivieren kann und deinen Alltag somit positiv beeinflusst
- und ich teile mit dir eine berührende Geschichte, die dich daran erinnern soll, warum deine „Risse“ goldwert sind 💛
Diese Folge ist eine Einladung, die Dualität des Lebens zu entdecken und anzunehmen – Licht und Schatten, Schmerz und Freude, Sommer und Winter– und dich dabei selbst tiefer zu spüren.
🕊️ Intention für heute: Ich ehre meine Gefühle – alle. Und ich erkenne mein Licht im Schatten.
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Transkript anzeigen
00:00:00: Hallo, du Herz und herzlich Willkommen bei dieser neuen Folge von SoFullEntscheinen.
00:00:07: Ein Reise zurück in dein Herz.
00:00:10: Ich freue mich so sehr, dass du heute wieder hier gelandet bist und dir die nächsten Minuten
00:00:16: einfach mal für dich nimmst, um bei dir einzuchecken und ich dich in meine Welt mitnehmen darf.
00:00:22: Ich hoffe, du hattest ein wunderschönes Wochenende und startest jetzt ganz toll und entspannt
00:00:30: in die neue Woche und ja, konntest dich auftanken, hier ist gerade strahlendes Wetter, ich bin
00:00:38: total happy, dass der Sommer jetzt endlich losgeht und an dieser Stelle möchte ich dir
00:00:44: erst mal ein ganz ganz ganz großes Dankeschön und zwar habe ich heute an dem Tag, wo ich
00:00:50: dir quasi diese siebte Folge aufnehmen, die allererste Podcastfolge aus diesem Podcast
00:00:56: veröffentlicht und ich bin dir einfach so dankbar für dein Feedback, für deine Kommentare,
00:01:02: für den Austausch, den wir hatten und ja, dass du hier weiterhin rein hörst, das bedeutet
00:01:08: mir wirklich so, so, so viel und ich freue mich riesig darüber, dass du heute hier bist
00:01:13: und dass wir im Austausch sind und ich möchte einfach nur Danke sagen und ja, für heute
00:01:21: habe ich mir aber ein anderes Thema überlegt und zwar möchte ich heute nochmal mit dir
00:01:27: einerseits über das Glück sprechen, andererseits aber auch über Dualität, über Schwarz und
00:01:33: Weiß und über Gegensätze, über die Gleichzeitigkeit und ja, ich würde dir gerne meine Perspektive
00:01:42: so gerne mitteilen, aber vorher möchte ich dir nochmal was sagen.
00:01:47: Ich habe es dir zwar in den anderen Folgen auch schon gesagt, mir ist es aber nur wichtig,
00:01:51: dass ich dir, ja, dass ich dir regelmäßig sage, dass alles, was ich dir hier erzähle,
00:01:59: ist nicht die ultimative Wahrheit und ich denke mir auch, wer weiß schon, was die ultimative
00:02:05: Wahrheit ist, es ist ganz allein meine Perspektive, es ist so, wie ich im Leben fühle, es ist
00:02:12: das, was bei mir im Kopf vor sich geht und ich möchte dir gerne die Möglichkeit eröffnen,
00:02:19: in diese Welt mit einzutauchen, ob es vielleicht für dich auch eine Perspektive ist, so zu
00:02:23: denken, ob diese Denkweise dir vielleicht gut tun könnte und wenn nicht, ist das vollkommen
00:02:27: okay, aber dann ist das hier in dem Moment vielleicht nicht der richtige Ort für dich,
00:02:33: sondern es geht vielmehr darum, dass du wirklich mitnimmst, was dir gut tut und nicht, dass
00:02:38: du denkst, alles, was ich dir sage, ist die ultimative Wahrheit und es geht auch gar nicht
00:02:43: darum, was vom Ego, vom Kopf her die ultimative Wahrheit sein könnte, sondern es geht immer
00:02:48: darum, wie du dich fühlst und alles, was sich für dich gut anfühlt, darf doch super gerne
00:02:54: in deinem Leben bleiben und wenn du sagst, ne, geh gar nicht in Resonanz mit mir, dann ist
00:02:58: es auch vollkommen fein, nur da musst du es ja auch nicht erzwegen, also allen ganz, ganz,
00:03:04: ganz große Bitte an dich, spür immer in dich rein und spür immer, geht das in Resonanz
00:03:09: mit mir, ist das was, was ich mir bei mir vorstellen kann oder ist es gerade vielleicht nicht möglich?
00:03:15: Und da sind wir auch schon beim Thema Gleichzeitigkeit, es wird Folgen in diesem Podcast geben, die
00:03:20: dir vielleicht nicht zu sagen, wo ich vielleicht Themen habe, die dich gerade nicht beschäftigen,
00:03:25: wo du vielleicht auch komplett anderer Meinung bist, wie ich, und es wird Folgen geben, die
00:03:31: vielleicht total mit dir übereinstimmen, wo du sagst, hey, das ist das, was mich beschäftigt
00:03:37: oder wow, diese neue Denkweise, die tut mir total gut, da nimm das mit, aber es darf
00:03:42: beides sein, also dir muss nicht der Podcast von vorne bis hinten gefallen, und gleichzeitig
00:03:48: möchte ich aber dich ermutigen, offen dafür zu sein, dass du hier vielleicht was für
00:03:52: dich mitnehmen kannst, und es darf beides immer sein, und das darfst du nicht nur für
00:03:59: mein Podcast so übernehmen, sondern alles im Leben, ich finde es einfach so so so wichtig,
00:04:04: zu sehen, dass nichts nur gut oder nur schlecht ist, sondern beides hat immer beide Anteile
00:04:12: mit sich, und natürlich kann es sein, dass wir individuell gerade fühlen, boah, das negative
00:04:18: überwiegt hier gerade, oder natürlich in anderen Momenten, wo das positive überwiegt,
00:04:23: aber es darf beides sein, ich hatte schon mal in einer der ersten Podcast-Folgen darüber
00:04:28: gesprochen, zum Beispiel zum Thema Körperliebe, dass du sagst, ja hey, ich fühle mich vielleicht
00:04:36: gerade noch nicht ganz in meinem Körper wohl, und gleichzeitig darf ich aber auch für Dinge
00:04:41: dankbar sein, die mein Körper für mich tut, und ich finde, das ist so ein tolles Beispiel,
00:04:44: weil das eine schließt das andere nie aus, es darf einfach immer alles sein, ja, das
00:04:50: war mir noch super, super wichtig, dir einfach mitzugeben, und dass du, ja, das nochmal in
00:04:57: dein Herz fließen lässt, und für heute für diese Folge habe ich eine Geschichte mitgebracht,
00:05:04: und die würde ich dir so gerne zum Anfang erzählen, und zwar geht es um eine ältere
00:05:10: japanische Dame, und diese Dame ist in dem Dorf, in einem ganz kleinen Dorf, in dem sie
00:05:15: liebt, sehr dafür bekannt für ihre Weisheiten und für ihre warmherzige und liebevolle Art,
00:05:20: und eines Tages kommt ein junges Mädchen zu dieser alten Weisendame, und das Mädchen
00:05:27: ist den Trainer, das fühlt sich ganz schlecht, und erzählt, ich bin so traurig, ich möchte
00:05:32: doch einfach nur glücklich sein, und es fühlt sich alles so schwer an, und ich habe das
00:05:37: Gefühl, bei mir läuft alles schief, und ja, es läuft einfach nicht gut, ich fühle mich
00:05:43: so schlecht, und ich möchte mich so nicht fühlen, ich möchte nicht, dass ich mich schlecht fühle
00:05:48: und schlechte Dinge in meinem Leben sind, und die Frau guckt das Mädchen ganz warmherzig
00:05:53: an und sagt, hey, guck mal da drüben im Regal, da stehen ein Turm voller Schüsseln, und diese
00:05:59: Schüsseln sahen alle gleich aus, diese Turmschüsseln, und sie bat das Mädchen eine von diesen
00:06:05: Schüsseln aus dem Regal zu nehmen, und das Mädchen ging zum Regal, holte eine aus dem
00:06:10: Turm eine Schüssel raus und brachte sie der alteren Dame, und die nahm die Schüssel in
00:06:14: ihre Hände und ließ sie dann auf dem Boden fallen, und diese Schüssel zerbrach in ganz
00:06:20: viele kleine Einzelteile, und das Mädchen war total erschrocken und fragte die Dame,
00:06:25: oh Gott, warum machen sie das, die Schüssel ist runtergefallen, sie haben sie fein lassen,
00:06:30: sie hat sich total erschreckt, und die ältere Dame lächelte sie an, nahm die einzelne Teile
00:06:35: vom Boden, holte sich Goldstaub und Leim und fing an, diese Schale mit ihren tausend kleinen
00:06:42: Einzelteilen wieder in sich zusammenzusetzen, und sie guckte das Mädchen an und sagte,
00:06:49: schau, ich habe die Schüssel wieder zusammengesetzt, und diese Rissen kannst du vergleichen wie
00:06:55: mit deinen Narben, sie machen dich und das, was du erlebt hast, was ganz einzigartigem,
00:07:02: du kannst sie jetzt nicht mehr mit den anderen Schüsseln vergleichen, und der Schmerz, deine
00:07:08: Traurigkeit, das sind gar keine Fehler, es sind Risse, durch die dein Licht durchstrahlen
00:07:15: kann, ohne sie würde es dein Leuchten nicht geben, und du könntest es gar nicht sehen.
00:07:21: Und ich finde diese Geschichte so schön, diese Geschichte dreht sich quasi um eine alte japanische
00:07:30: Technik, wo auch Dinge wieder mit Gold zusammengeklebt werden, damit sie quasi verdeutlichen,
00:07:37: nur weil etwas kaputt geht, ist es danach nicht weniger wert, sondern vielleicht sogar
00:07:41: mehr wert, vielleicht sogar genauso viel wert, und ich finde die Botschaft der Geschichte
00:07:47: so toll, und sie unterstreicht auch so, was ich dir mitgeben möchte und was ich dir heute
00:07:54: so gerne sagen möchte, denn ich lag letztens im Bett und ich hatte irgendwie ein miesentag,
00:08:00: es lief einfach gar nicht gut, und ich war so richtig unzufrieden, und war dann auch so
00:08:06: in diesem Gedanken-Struggle, oh, warum ist das mir passiert, und das kann doch gar nicht
00:08:10: sein, und ich will doch glücklich sein, warum ist das denn so, und dann hatte ich so den
00:08:15: Gedanken im Kopf, ja, aber wenn du glücklich sein willst, dann musst du unglücklich sein,
00:08:22: und das möchte ich dir nochmal so ein bisschen erläutern, was ich damit meine, denn wenn
00:08:27: du nie unglücklich bist, wenn du nie weißt, wie sich Schmerz anfühlt, wie es ist, wenn
00:08:32: du traurig oder wütend bist, dann weißt du ja auf der anderen Seite auch gar nicht wirklich
00:08:38: das andere zu schätzen, wenn du glücklich bist, weil wie kannst du wissen, wie sich
00:08:42: Glück anfühlt, wenn du ja die andere Seite der Medaille gar nicht kennst, und deshalb
00:08:49: fand ich den Satz so, ja, ich habe so nie einen Moment einfach gespürt, wenn du glücklich
00:08:54: sein willst, dann musst du unglücklich sein, und eigentlich bin ich eher, Mensch, ich versuche
00:09:00: absolut auf das Wort "müssen" zu verzichten, okay, ich denke mir immer, ich muss gar nichts,
00:09:05: aber in dem Satz habe ich noch überlegt, nein, dieses "müssen" muss an dieser Stelle
00:09:10: bleiben, weil es das einfach so unterstreicht, und was ich in dem Zuge auch so finde, glücklich
00:09:18: sein ist jeden Tag wieder eine neue Entscheidung, und das ist ein Prozess, das ist nichts, was
00:09:23: du einmal, oder das ist keine Entscheidung, die du einmal trist, und dann bist du dann
00:09:27: nebenan glücklich, es ist ja immer alles ein Prozess, sondern jeden Tag dürfen wir
00:09:32: wieder neu einschicken und gucken, hey, heute möchte ich glücklich sein, also, und vielleicht
00:09:40: dir auch da die Tür offen zu lassen, dass du manchmal auch vielleicht gar nicht glücklich
00:09:44: sein musst, oder gar nicht glücklich sein willst, das gibt einfach auch Phasen im Leben, die
00:09:48: sind herausfordernd die kosten unendlich viel kraft und dann musst du
00:09:52: vielleicht auch mal einen Tag gar nicht glücklich sein, sondern du darfst auch mal
00:09:55: einen Tag unglücklich sein oder zwei oder drei Tage, so lange wie du willst.
00:09:58: Vielleicht kannst du da auch in dich reinspüren. Wie lange möchte ich denn
00:10:01: wirklich unglücklich sein? Wie lange möchte ich denn wirklich traurig sein?
00:10:05: Wie lange tut mir das gut und wann ist der Zeitpunkt wo ich dann vielleicht auch
00:10:10: aus Gewohnheit bin? Vielleicht gibt es ja dann den Moment wo du sagst, nee, jetzt
00:10:14: war ich genug traurig. Ich weiß nicht, ich kenne das aus meiner Vergangenheit, dass
00:10:18: ich dann oft den Moment hatte, wo ich dachte, wow, jetzt möchte ich nicht mehr
00:10:22: unglücklich sein. Jetzt möchte ich hier nicht mehr in meinem Bett liegen und weinen
00:10:25: oder mich unter meiner Decke einkuscheln, sondern jetzt möchte ich wieder glücklich
00:10:29: sein. Ich möchte was erleben. Ich möchte rausgehen und dann auch bewusst die
00:10:33: Entscheidung zu treffen. Ja, glücklich sein ist wie gesagt eine Entscheidung. Also
00:10:39: wenn du dir das Wort "Entscheidung" anguckst, kannst du es vielleicht auch
00:10:42: um nennen. Enttrennung. Von was möchtest du dich denn trennen, wenn auf der
00:10:47: einen Seite das Glück steht. Vielleicht steht dann auf der anderen Seite die
00:10:51: Trennung vom Unglück an diesem Tag, die du bewusst für dich wahrnehmen kannst,
00:10:57: wo du bewusst sagen kannst, ich entscheide, ich trenne mich heute vom
00:11:00: Unglück und wähle das Glück für heute. Und da ist es halt auch super magisch,
00:11:06: morgens nach dem Aufwachen direkt eine Intention zu setzen. Ich mache das immer
00:11:11: morgens nach dem Aufwachen und abends vorm Einschlafen für den nächsten Tag,
00:11:15: dass du dir bewusst die Intention setzt, dir bewusst sagst, wie möchte ich mich
00:11:21: heute fühlen. Was soll das Grundgefühl sein, was ich in diesem Tag hab? Und auch
00:11:26: da, wenn ich mich entscheide für heute glücklich zu sein, dann heißt es nicht,
00:11:30: dass ich heute an diesem Tag keine anderen Gefühle hab, vielleicht auch keine
00:11:33: anderen Gefühle wie Wut, Traurigkeit, Frustration. Diese Gefühle können
00:11:38: trotzdem da sein und gleichzeitig kann ich wählen, mich wieder in dieses Glück hinein
00:11:43: zu entscheiden. Wenn ich das denn möchte, ist es ja immer freiwillig. Und ja, diese
00:11:51: Intention einfach täglich in dich einzuchecken und zu gucken, wie möchte
00:11:55: ich mich heute fühlen. Und das muss ja auch gar nicht immer das Wort oder das
00:11:58: Gefühl des Streben nach Glück sein. Vielleicht möchtest du dich auch manchmal
00:12:03: abenteuerlustig fühlen oder vielleicht lebst du heute ja auch ein bisschen
00:12:07: Leichtigkeit in deinem Alltag. Und dann kannst du auch bewusst überlegen, was
00:12:11: würde mir das denn heute, also wie komme ich in die Umsetzung? Wie kann ich
00:12:15: heute Leichtigkeit in meinen Alltag bringen? Wie kann ich heute Glück in
00:12:18: meinen Alltag bringen? Was darf ich dafür tun, um dieses Gefühl heute mehr und
00:12:23: mehr in meinem Alltag zu spüren? Und dann bewusst Dinge in dein Tag zu packen,
00:12:27: ja, die dir gut tun, die in die Umsetzung kommen und die, die helfen, dieses
00:12:33: Grundgefühl stabiler zu halten. Und auch da, je mehr du das übst, desto besser
00:12:39: wirst du ja auch da drin. Und ja, halt immer unter diesem Wissen, unter diesen
00:12:46: tiefen Einstellungen, auch wenn ich heute Glück gewählt habe, darf ich
00:12:50: gleichzeitig auch andere belastende, herausfordernden Gefühle haben. Und es
00:12:55: gibt wie gesagt Zeiten im Leben, da fällt uns das unheimlich leicht, weil
00:12:59: gerade wie im Floh sind, weil alles gut läuft und es gibt einfach auch Zeiten,
00:13:03: da ist das herausfordernd und da muss das vielleicht auch gar nicht immer sein.
00:13:08: Ja, ich empfehle dir immer, check ein, guck, wie du dich heute fühlst, was würde
00:13:14: dir gut tun, was ist das, was du heute brauchst. Und was ich dir da noch so
00:13:20: gerne mitgeben möchte, ist das Wissen, dass dein Gehirn immer in Lösung denkt.
00:13:25: Ich habe dir auch ein Beispiel aufgeschrieben, wenn du immer denkst,
00:13:28: boah, ich bin so unglücklich und warum bin ich denn so unglücklich? Dann wird dein
00:13:34: Gehirn dir automatisch revolutionär die Antwort darauf geben, warum du so
00:13:39: unglücklich bist. Dann ist es vielleicht, weil deine Wünsche nicht erfüllt sind,
00:13:44: weil das und das nicht gut läuft, weil das heute regnet und und und und und.
00:13:49: Dein Gehirn ist automatisch darauf trainiert, in Lösung zu denken. Das
00:13:53: kommt noch aus der Zeit vom Sebelzahn-Fieger, wo dein Gehirn oder wo es
00:13:58: einfach dein Überleben geschützt hat, das dein Gehirn so denkt. Und dein Gehirn
00:14:02: denkt halt heute in dieser neuen Zeit genauso. Andere Antworten haben möchtest
00:14:08: von deinem Gehirn. Es ist viel kraftvoller, wenn du nicht denkst, warum bin ich so
00:14:14: unglücklich, sondern zum Beispiel, was kann ich tun, um mich heute besser zu
00:14:18: fühlen. Und dann wird dein Gehirn dir nämlich automatisch darauf Antworten
00:14:23: liefern. Vielleicht magst du dir das einmal boost machen, vielleicht fällt
00:14:28: dir auch demnächst mal deinem Alltag auf, wann du denkst oder wann du wie denkst,
00:14:34: um es dann umswuschen zu können. Und der Moment, wo du es bemerkst, ist schon der
00:14:40: Game-Changer-Moment. Das ist der Moment, wo du merkst, so "Yes, jetzt habe ich es drauf."
00:14:44: Weil wenn du es bemerkst, das ist der Moment, wo du es ändern kannst. Und dann
00:14:47: kannst du sagen, oh, ich habe gerade gedacht, warum bin ich so unglücklich.
00:14:51: Ab, ich habe doch letztens gehört und dann stellst du die Frage einfach um und
00:14:56: guckst einfach mal, was dann passiert. Also, versuch da mal in die
00:15:00: Beobachtung zu gehen, vielleicht fällt es dir in deinem Alltag ja auch mal auf.
00:15:03: Und ja, genau, vielleicht schaffst du es ja auch einmal. Und zum Schluss habe ich
00:15:10: noch eine Frage an dich mitgebracht, die ich sehr, sehr schön finde. Und zwar die
00:15:15: Frage ist, wann war ich das letzte Mal so richtig glücklich? Und was ging
00:15:20: diesem Glück voraus? Also, in erster Linie zu gucken, hey, was war das letzte, wo ich
00:15:25: so richtig glücklich war, wo ich so den ganzen Körper am Glück war, wo ich, ja,
00:15:29: wo ich es einfach genießen konnte. Und was war der Moment im Voraus? Wieso du
00:15:35: dieses Glück so wahrnehmen konntest? Vielleicht magst du dann da einmal auf
00:15:41: deine Reise gehen. Was ist denn der andere Punkt, das gegenüber von diesem
00:15:48: Moment gewesen, wo du sagst, hey, wäre das und das nicht gewesen, dann hätte ich
00:15:52: dieses Glück in dem Moment gar nicht so wahrnehmen können.
00:15:55: Genau, vielleicht hast du ja sogar Lust, das mit mir oder in den Kommentaren zu
00:15:59: teilen. Ich würde mich auf jeden Fall riesig darüber freuen. Und auch hier noch
00:16:05: mal die Frage an dich, was war denn heute an diesem Montag oder wann auch immer
00:16:10: du die Podcastfolge anhörst, was war heute bisher dein Glücksmoment? Und ja,
00:16:17: vielleicht ist das ja sogar eine Sache, die du jeden Tag wiederholen kannst für
00:16:21: mich, so ein Glücksmomente auf jeden Fall, wenn mein Sohn so gut drauf ist mit
00:16:26: mir morgens und wir noch zusammen lachen. Das ist was, was mich einfach glücklich
00:16:30: macht. Oder wenn ich in Ruhe mein Getränk morgens trinken kann, für mich ist
00:16:37: der Morgen schon sehr entscheidend für den Tag. Deshalb finde ich auch die
00:16:40: Intention so wichtig morgens, weil ich es am Anfang nicht geglaubt habe. Also ich
00:16:45: habe selber, macht das erst seit einem halben Jahr ungefähr, aber für mich hat
00:16:50: dasselbe so ein Unterschied gemacht, dass ich abends mich gefragt habe, hey, wie
00:16:53: möchte ich mich morgen fühlen? Und da bewusst jeden Tag neu zu wählen, sich
00:16:58: jeden Tag neu zu entscheiden. Weil manchmal nehmen wir die Schwere eines
00:17:04: Tages einfach mit in die nächsten Tage, obwohl der Moment hier schon vorbei ist
00:17:09: und wir im jetzt gar nichts mehr dran ändern können, im jetzt gar nichts mehr
00:17:13: dran ist. Ja, wenn du Lust hast, teil super gerne auch, was dein Glücksmoment war,
00:17:19: spür da einmal in dich rein. Was macht dich überhaupt glücklich? Und ja, ich freu
00:17:25: mich auf jeden Fall riesig, dass du heute in dieser Glücksmomentfolge hier
00:17:28: eingeschalten hast. Ich hoffe, du konntest von der alten japanischen
00:17:33: weisen, warmherzigen Dame ein bisschen was mitnehmen. Mir ist so wichtig, dass du
00:17:39: ja in dieses Bewusstsein kommen kannst, dass deine Fehler, deine Herausforderungen
00:17:45: und deine Schmerzzeiten nicht das sind, was dich primär ausmachen. Und dass diese
00:17:52: Zeiten gehören leider zu unserem Leben dazu. Aber nur durch diese schweren
00:17:57: Zeiten haben wir die Chance, das Licht und das Glück zu finden. Denn ohne Nacht
00:18:03: gibt es keinen Tag. Ohne Regen würden wir die Sonne nicht gut heißen. Vielleicht
00:18:08: kennst du das ja auch, wenn Winter war und du freust dich, wenn es dann im Frühling
00:18:13: wieder anfängt zu blühen. Und es wird wärmer und du ziehst dich nach draußen.
00:18:17: Und das ist einfach schön. Aber wäre es davor nicht kalt gewesen und wir hätten
00:18:21: das ganze Jahr über Frühling gehabt, würdest du den Frühling ja gar nicht mehr
00:18:25: so wertschätzen können. Und ja, das Leben ist immer ganzheitlich.
00:18:32: In diesem Sinne habe ich heute auch eine Karte für dich mitgebracht. Ich habe mich
00:18:37: heute immer für ein anderes Kartentag entschieden. Und zwar habe ich mir die Karte
00:18:43: ausgesucht, nutze die Umleitung auf deinem Lebensweg, um deine Ziele auf neuen
00:18:48: Faden zu erreichen. Denn oft führen gerade die Umwege zu den schönsten
00:18:53: Entdeckungen auf der Strecke. Und auf der Rückseite steht noch, was wird durch
00:18:59: diesen Gedanken möglich? Indem du die Perspektive annimmst, dass Umwege eine
00:19:04: Bereicherung sein können, wirst du beginnen, Veränderungen und Herausforderungen
00:19:08: als Chance zu betrachten. Das kann dazu führen, dass du am Alltag flexibler und
00:19:13: anpassungsfähiger wirst und neue unerwartete Möglichkeiten entdeckst.
00:19:18: Ja, die fand ich heute sehr schön und sehr passend. Wie du merkst, ich habe einige
00:19:24: Kartensätze und ich liebe sie auch. Und ich liebe diese kleinen Impulse für den Tag.
00:19:31: Ja, ich hoffe, du hattest heute hier eine schöne Zeit. Ich wünsch dir noch eine
00:19:35: wunderschöne restliche Woche und ich freue mich, dich nächste Woche wieder
00:19:38: zu sehen. Bis dahin, Schein on, weil dein Strahlen die Welt braucht, deine Annalena.
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