Folge 037 - Wenn dein Umfeld nicht mehr zu dir passt: Musst du wirklich gehen?

Shownotes

Kennst du dieses Gefühl, dass du dich in deinem Umfeld irgendwie falsch fühlst?

Du hast dich weiterentwickelt. Deine Haltung hat sich verändert. Du hinterfragst Dinge, die andere einfach hinnehmen. Du möchtest bewusster leben, Verantwortung für dich übernehmen und deinen eigenen Weg gehen.

Und plötzlich fühlt es sich an, als wärst du ein 🐧 Pinguin mitten in einer Wüste voller 🐪 Kamele.

Aber bedeutet das wirklich, dass du gehen musst?

In dieser Folge spreche ich genau darüber. Es geht um das Gefühl, anders zu sein, über Selbstzweifel, Grenzen setzen, Menschen loslassen und die Frage, wie wir bei uns bleiben können, ohne andere Menschen abzulehnen oder in die Trennung zu gehen.

Denn vielleicht ist eines der größten Missverständnisse:

👉 Wenn du anders bist, musst du nicht automatisch die Wüste verlassen.

Ich teile mit dir 5 Missverständnisse, die mir dabei besonders bewusst geworden sind:

Wenn ich ein Pinguin bin, muss ich die Wüste verlassen. Wenn alle anderen es anders machen, ist mit mir etwas falsch. Wenn ich etwas erkannt habe, muss ich es sofort ändern. Wenn ich meinen Weg gehe, muss ich andere ablehnen. Ich brauche noch mehr Pinguine um mich herum.

Und vielleicht ist genau das die eigentliche Herausforderung: Deinen Weg zu gehen, deine Grenzen zu kennen und trotzdem anzuerkennen, dass andere Menschen ihren Weg gehen dürfen.

Du darfst anders sein. Du darfst Grenzen haben. Du darfst fühlen, was du fühlst. Und du musst niemanden überzeugen, damit deine Entscheidung für dich richtig sein darf.

🎧 Die neue Folge „Wenn du anders bist als alle anderen: Du musst die Wüste nicht verlassen“ findest du jetzt im Podcast.

Und mich interessiert: Welches der 5 Missverständnisse hat dich am meisten getroffen oder wachgerüttelt?

Schreib es mir in die Kommentare. 🤍

Shine on - Deine Anna-Lena

Transkript anzeigen

00:00:00: Hallo, du Herzensmensch!

00:00:01: Und herzlich willkommen bei einer neuen Folge SofaLenschein.

00:00:05: Mein Name ist Annalena und ich freue mich so sehr, dass du dir heute die Zeit nimmst, bei dir anzukommen hier in meinem Podcast zu landen.

00:00:13: Die nächsten ca.

00:00:14: zwanzig Minuten gehören dir.

00:00:17: Sie sind dafür da, dass Du uns führen kommst, dass Tu'n spüren kommst.

00:00:21: Vielleicht nimmste einige Impulse wahr vielleicht ist das einfach nur der Moment wo Du Dich mit Dir verbinden darfst, wo Du weißt Egal wo du gerade in deinem Leben stehst, alles darf sein.

00:00:32: Es ist alles genau richtig und ja ich hoffe du füßt dich hier gesehen und... In diesem Sinne habe ich heute ein Thema mitgebracht, das sich mit einer Frage einleiten möchte.

00:00:47: Und zwar habe ich mir die Frage gestellt, wenn ich jetzt ja Menschen losgelassen habe, die mich nicht gut tun?

00:00:53: Wieso fühlt es sich in meinem Alltag manchmal so verdammt schwer an dass da Menschen um mich herum sind, die mir trotzdem nicht gut tun und die ich aber nicht aussortieren

00:01:04: kann?!

00:01:05: Und mit dieser Frage bin ich tatsächlich immer in den Frauenkreis gegangen, beziehungsweise die Frage kam dort hoch und wir haben uns richtig schön darüber ausgetauscht.

00:01:17: Ich möchte dir so gerne teilen was ich an diesem Abend mitgenommen habe!

00:01:22: Denn... Wir haben über ein ganz tolles Bild gesprochen das mir sehr geholfen hat das ein bisschen greifbarer zu machen.

00:01:29: Und zwar haben wir darüber gesprochen, dass ich mich wie ein Penguin fühle.

00:01:34: Wie ein Pinguin der in der Wüste voller Kamede steht.

00:01:38: und das aus der Dynamik heraus, dass sich einfach Menschen um mir hat die anders denken als ich, die anders sind als ich und wo ich einfach bewusst wahrnehme diese Menschen tun mir gerade nicht gut.

00:01:51: Und das ist passiert, weil ich diese Menschen oder dieser Art von Menschen vielleicht früher auch in meinem Umfeld hatte.

00:01:59: Aber einfach gemerkt habe... Ich hab mich weiterentwickelt!

00:02:03: Ich habe Dinge an mir geändert und es passt jetzt einfach zwischen uns nicht mehr.

00:02:09: Trotzdem bleiben mit meinem Alltag immer noch Menschen die ich nicht aussortieren kann wo ich nicht einfach sagen kann okay Ja, es sind einfach so viele Kamele da.

00:02:21: So viele Kamene die einfach da sind und ich nicht weg bekomme!

00:02:27: Das war mein Stwacke und ich habe mir zu dieser Folge ganz viele Gedanken gemacht weil ich so viel in mir gefühlt hab.

00:02:35: Soviel Gleichzeitigkeit denn mir ist eigentlich wichtig dass sich nicht in die Trennung gehe.

00:02:40: Denn jeder darf frei für sich entscheiden ob er Pinguin oder Kameles.

00:02:46: Und diese Folge dient nicht dazu, zu sagen, Pinguina eine Macht.

00:02:49: Pinguine sind besser und die Kamele sind doof?

00:02:52: Nein gar nicht!

00:02:53: Jeder darf selber auswählen, wo er in seinem Leben sein möchte.

00:02:58: Jeder darf das selber für sich entscheiden.

00:03:00: und wer bin ich überhaupt mir darüber Gedanken zu machen wie andere sich entscheiden.

00:03:05: Das steht mir gar nicht zu.

00:03:06: Das ist auch nicht meine Verantwortung... ...und da begann der Struggle in mir drin.

00:03:13: und dabei Als ich mich hierhin gesetzt habe und über dieses ganze Gespräch noch mal nachgedacht hab, sind mir einige Missverständnisse aufgefallen in mir.

00:03:23: Die mir das Leben einfach schwerer gemacht haben die...die mir das Ganze zedenken, schwerer gemacht haben und die diesen inneren Kampf in mir so heraufbeschworen haben weil wie gesagt Ich möchte nicht sagen dass Penguine besser sind als Camille.

00:03:39: Und in diesem In diesem Beispiel, das ich dir ganz persönlich aus meinem Leben erzähle, steht Pinguin vor allem für meine Haltung.

00:03:47: Dass ich ein bewusster Mensch bin und dass ich lösungsorientiert bin.

00:03:51: Dass sich sehr viel von Selbstverantwortung halte.

00:03:55: Das ist das wo ich mich jetzt Pinguine sehe.

00:03:58: Und natürlich können es auch bei dir im Alltag andere Beispiele sein Wo du sagst ah hier bin ich in Pinguinen und hier sind die Kamele da sei völlig frei.

00:04:08: Super wichtig finde jetzt vorab zu sagen ist, dass bitte hinter Frage alles was ich hier sage.

00:04:15: Ich habe die Weis halt nicht mit Löffeln gesprochen.

00:04:17: Alles was ich sage ist es so wie ich es in meinem Leben gerade fühle.

00:04:23: dabei gibt es keinen.

00:04:24: das ist richtig und das ist falsch.

00:04:27: Das einzige worum es hier geht ist zu gucken passt meine Gedanken dazu auch auf dich?

00:04:32: Kannst du das für dich annehmen?

00:04:33: oder sag nö, das passt gar nicht so zu dem was ich denke.

00:04:37: Und dann ist es auch völlig okay.

00:04:39: also bitte bitte bitte schau immer hinter Frage immer und glaub nicht einfach alles was sich die hier sage und gleichzeitig möchte ich dir natürlich trotzdem teilen was ich mir dafür für Gedanken gemacht habe.

00:04:51: jetzt kommen wir aber erst mal dazu wieso ich mich als penguin sehe.

00:04:56: Und tatsächlich war es schon so in meiner Kindheit.

00:04:58: Ich bin früh umgezogen, habe sehr oft das Umfeld gewechselt und hatte einerseits durch einen schwäbischen Dialekt den ich hatte und durch ganz viele verschiedene andere Sachen dann oft das Gefühl dass sich nicht dazugehöre dass ich anders bin als andere und habe dadurch auch Ausgrenzung erfahren.

00:05:16: Und das hat mich natürlich so ein bisschen durch mein Leben mitgetragen.

00:05:21: Und irgendwann bin ich auf die Persönlichkeitsentwicklung gestoßen, und hab angefangen Dinge anders zu denken, anders zu machen, anders für meinen Leben mitzunehmen.

00:05:32: Und dazu gehört auch, dass sich viele Dinge in meinem Leben hinterfrage.

00:05:36: Ich hinterfrage gerade viele gesellschaftliche Normen ob sie Sinn machen.

00:05:42: Dazu gehört zum Beispiel kleine Annahmen, also ich will gar nicht hier jetzt das so groß sagen sondern vor allem die Kleinigkeiten im Alltag wie zum Beispiel meine Haltung zum Thema Lügen.

00:05:54: Ich persönlich finde Lügen nicht schlimm!

00:05:56: Ich weiß dass Lügen für viele ein No-Go ist.

00:05:59: Für mich.

00:06:00: Es lügen immer die Botschaft, dass hier jemand gerade an seine Grenzen kommt.

00:06:05: Dass hier jemand nicht die Wahrheit sagen kann weil vielleicht eine Angst dahinter steckt.

00:06:10: Eine Angst ausgegrenzt zu werden.

00:06:12: Ich berge das vor allem bei meinem Kind.

00:06:14: Wenn mein Kind mich anlügt dann... nehme ich das nicht als persönlichen Angriff.

00:06:20: Dann denke ich mir, ah wie kann er mich anlügen?

00:06:23: Das geht ja gar nicht!

00:06:24: Es ist so schrecklich, sondern ich höre dass mein Sohn mir damit eine Botschaft mitteilen möchte.

00:06:29: Vielleicht dass er gerade überfordert ist vielleicht dass er Angst hat vor Konsequenzen.

00:06:34: Vielleicht weil es in dem Moment als Kind noch lustig findet.

00:06:40: was ich dir damit sagen möchte ist, dass ich da einfach eine andere Haltung für mich entwickelt habe.

00:06:46: Weil sich für mich nicht richtig angefühlt hat, das ich Lügen per se als Schlechtabstempe und natürlich unterscheide ich da, lüge ich gerade weil ich jemandem ganz bewusst damit schaden möchte oder lügee ich, weil ich selber grade nicht anders kann?

00:06:59: Weil ich nicht das ausdrücken kann was ich möchte?

00:07:02: Weil Ich mich vielleicht nicht traue oder aus anderen Gründen also natürlich Lügen um jemanden zu schaden ist ein absolutes No-Go.

00:07:11: Ja, und das habe ich für mich und mein Leben aber rausgefunden.

00:07:14: Und das ist eines dieser kleinen Beispiele aus dem Alltag wo ich sage ja da merke ich dass sich einfach anders denkt, dass ich eine andere Haltung hab.

00:07:22: Ich merke das vor allem aber auch wenn es um das Thema wie ich meinen Kind begleite geht.

00:07:27: Wenn ich viele Dinge die einfach so von Generation zu Generation übernommen wurden Die ich für Mich hinterfragt habe und geguckt habe macht das für meine Familie heute noch Sinn.

00:07:39: Und auch da, wie gesagt.

00:07:40: Das ist der Moment wo du hinterfragen darfst, macht das für meine Familie Sinn!

00:07:43: Denn ich kann ja immer nur für mein Raum und für meine Person entscheiden.

00:07:49: Naja... Auf jeden Fall habe ich mich oft als Pinguin anders gefühlt als andere.

00:07:57: Und jetzt ist es natürlich so, dass ich mir in meinem Leben ein Leben aufgebaut habe wo ich noch andere Pinguine gefunden hab.

00:08:04: Wo ich Menschen gefunden hab die ja eine ähnliche Haltung haben wie auch nicht komplett unbewusst durchs Leben gehen einfach Menschen die mir in dem Moment gut tun und darauf bin Unheimlich stolz und ich bin da unheimlich froh drüber, dass sich diese Menschen mit ganz viel Zeit und ganz viel drauf warten auch gefunden haben.

00:08:29: Und trotzdem fühlte es sich in meinem Alltag oft so schwer an!

00:08:33: Ich habe so gedacht, oh man hier bei der Arbeit kann ja nicht einfach die Menschen aussortieren, ich kann ja gar nicht einfach alle gündigen, das steht mir ja gar nichts zu.

00:08:41: Beim Einkaufen treffe ich Menschen, die mir nicht gut tun.

00:08:44: Das sind jetzt nur Beispiele, wo du diese Menschen treffen kannst.

00:08:47: Vielleicht in deinem Sportstudio vielleicht bei deinem Hobby, vielleicht im Kindergarten oder in der Schule.

00:08:53: Also wir kommen ja gar nicht drum herum, Menschen zu finden die anders sind und anders denken als wir und mit denen wir auch nicht immer unbedingt einverstanden sind.

00:09:03: So!

00:09:04: Und jetzt kommen mir zu den Missverständnissen Denn ich habe so tief gespürt dass sich diesen Konflikt hatte zwischen Das sind die Kamele.

00:09:16: Wir leben alle in der Wüste und irgendwie habe ich immer das Gefühl gehabt, ich gehöre hier nicht hin!

00:09:21: Ich war so im inneren Kampf und dachte immer, ich bin das Problem, es ist alles so schwer und wieso kann ich nicht einfach ein Kameel sein?

00:09:29: Und...das liegt unter anderem an den Missverständnenden, die ich jetzt hier erarbeitet hab.

00:09:34: Missverständnis Nummer eins ist Wenn ich ein Penguin bin muss sich die Wüsten verlassen.

00:09:39: Ja, hab ich sehr lange geglaubt.

00:09:41: Hat es mir unheimlich schwer gemacht!

00:09:42: Ich habe ja bereits eine Folge mit Love It, Leave It Or Change It dem Ritual aufgenommen, kann ich die hier gerne nochmal verlinken und seitdem ist mein Weg natürlich weitergegangen.

00:09:55: Denn auch vor allem wenn ich da die letzten Tage so drüber nachgedacht habe, ist mir noch mal eins bewusst gekommen geworden Wir können bewusst entscheiden dass wir gehen, weil uns dieser Ort nicht gut tut Und das ist völlig legitim und es ist wie gesagt eine Entscheidung, die nur du für dich treffen kannst.

00:10:15: Ich glaube aber wenn wir sagen ach die Menschen tun uns hier nicht gut, neigen wir auch dazu in die Flucht zu gehen einfach wegrennen zu wollen weil die menschen tun uns ja nicht gut.

00:10:24: Das ist auch dieser Kern dieser Folge dass ich vielleicht in dem Moment noch gar nicht anerkannt habe, dass ich ein Pinguin bin!

00:10:35: Auch wo ich es anerkannt hab, habe ich mir nicht die Erlaubnis gegeben einen Pinguine zu sein.

00:10:41: Also klar zu sagen, hey ich bin ein Pinguin und ich darf auch als Pinguine leben.

00:10:46: Und ich darf aber als Puguine leben wenn ich von lauter Kameen umgeben bin.

00:10:50: Wenn nicht meine Pinguinfreunde die ganze Zeit um mich herum habe!

00:10:54: Und genau dafür muss ich nicht zwangsweise die Wüste verlassen.

00:10:59: und das ist natürlich auch der erste Schritt... ...wenn ich mich entscheide im Pinguinen zu sein mir zuzutrauen das Leben zu dürfen und zu gucken, was brauche ich denn?

00:11:10: Wie kann ich denn als Pinguin

00:11:12: leben?!

00:11:12: Wie kann mich im Außen als Penguin zeigen ohne dass sich da eine große Show draus machen muss aber ohne dass ich mich jedes Mal darum verstellen muss.

00:11:21: Ja für mich ist es auch der Moment wo das eigentliche Pinguine sein erst richtig beginnt!

00:11:27: Das zweite Missverständnis, das ich für mich mit erarbeitet habe war wenn alle anderen es anders machen ist ja mit mir etwas falsch Und das betrifft vor allem den inneren Talk, also wie du mit dir selber sprichst.

00:11:40: Denn ich habe so viele Selbstweife gehabt!

00:11:44: Ich hab mich immer hinterfragt, oh alle anderen machen das doch so?

00:11:47: Ist mein Weg denn dann der richtige?

00:11:49: Gerade wenn es um das Thema mit meinem Sohn geht... Alle anderen Eltern entscheiden das so.

00:11:54: Ich habe das für meinen Kind anders entschieden.

00:11:59: Dann kommen sofort die Gedanken, oh Gott schade ich meinem Kind.

00:12:03: Bin ich überhaupt eine gute Mutter?

00:12:04: Kann ich diese Entscheidung richtig

00:12:06: treffen?".

00:12:06: Ich glaube dieses Gedanken kennen wir alle und für mich ist es ganz wichtig zu sagen wenn du eine Entscheidung getroffen hast dann brauchst du nicht die Begründung auch nicht die Masse die da mitgeht sondern was ich eben schon gesagt habe Du bist der einzige Mensch der dich zu hundert Prozent kennt, kein anderer Mensch weiß in diesem Leben alles über dich.

00:12:28: Du zeigst dir immer nur einen mini kleinen Teil.

00:12:31: manchen Menschen kennen vielleicht zehn Prozent von ihr, manche kennen dreißig Prozent von dir.

00:12:35: aber wer kennt wirklich dich von Geburt an bis heute?

00:12:40: jeden Gedanken jede Tat die dir passiert ist?

00:12:43: ich glaube das sind die wenigsten.

00:12:44: und genauso ist es mit deiner Familie mit deinem Umfeld.

00:12:48: Nur du weißt Diese ganzen Dinge.

00:12:51: Nur du kannst diese Entscheidung letztendlich vollwertig treffen, weil du die einzige Bistie des Wissen hat, die alle Fakten gegeneinander aufwiegen kann.

00:13:00: und deshalb ist es so wichtig da auch auf dich zu vertrauen und zu sagen ja ich habe die Entscheidung getroffen und das fühlt sich richtig unangenehm an dass andere Eltern eine andere Entscheidung treffen oder dass andere Menschen eine anderen Entscheidung treffen.

00:13:14: Trotzdem weiß ich, für meine Familie ist das jetzt das Richtige.

00:13:17: Für mich ist es jetzt das richtige Und dieser innere Self-Talk muss ja gar nicht gleich positiv sein Sondern er darf erst mal anerkennen Anerkenn, dass du diese Entscheidung getroffen hast Dass du anders gehandelt hast als die Masse und dass es dir Angst macht.

00:13:36: Es geht gar nicht darum dann gleich zu sagen ach dann darfst du jetzt liebevoll mit dir umgehen und du darfst nur noch positiv denken.

00:13:42: Nein, auch hier ist es wieder das Anerkennen.

00:13:45: Punkt drei!

00:13:47: Wenn ich etwas erkannt habe muss ich es sofort ändern.

00:13:51: Ganz großes Thema gerade bei mir weil wenn ich natürlich das Bewusstsein habe dass hier gerade etwas in meinem Leben nicht rund läuft, dass hier etwas in meinem Leben nicht passt dann ist sofort einerseits dieser diese Griff zur Kontrolle da Und andererseits auch der Wunsch, wenn es wehtut, dann laufe ich hier was an, damit das nicht mehr weh tut.

00:14:15: Ich persönlich glaube, dass es gut ist, wenn du die Handlungsfähigkeit hast, auch etwas dagegen zu unternehmen und ich glaube, es ist genauso wichtig den Schmerz auch zu fühlen Denn wenn wir von dem Schmerzzweck rennen Wenn wir ihn nicht fühlen wollen Dann begleitet uns der Schmerze ja die ganze Zeit Der wird ja nicht weggehen Und ich glaube Wir dürfen uns einfach räumen im Alltag Eindringen, wo wir diesen Schmerz reingehen.

00:14:39: Wo wir wirklich fühlen dürfen und das anerkennen dass es uns verdammt weh tut und dass wir das nicht möchten.

00:14:46: bei mir ist der schmerz vor allem der punkt welchen stellenwert Kinder heutzutage noch in unserer gesellschaft haben.

00:14:55: mich schmerzt das unheimlich dass wir gesellschaftliche kinder einerseits als junge Erwachsener ansehen, die ja schon können müssen leisten müssen und so weiter.

00:15:07: Und andererseits respektieren wir sie aber nicht mit dem was Sie schon können – mit Ihren Stärken!

00:15:14: Mit dem was sie mit auf die Welt bringen.

00:15:17: Das fordert mich unheimlich heraus und dieser Schmerz ist so groß dass ich versucht habe da vorweg zu rennen das sich diesen Schmerzen nicht spüren wollte dass ich dadurch Lösungen für den Schmerz präsentieren wollte.

00:15:34: Also, das sich mir Gedanken macht was kann nicht ein Coaching-Programm später rausbringen um diesen Schmerzen zu lösen?

00:15:40: Ja und dann bin ich auch so ein bisschen reingerutscht in Dass ich das Bewusstsein dafür hatte und dann aber in die Selbstoptimierung gehen wollte es einfach anders machen wollen besser machen wollen.

00:15:52: Und Was mich gerade so begleitet, ist die Frage diesen Schmerz wirklich zu formulieren.

00:15:58: Also welcher Schmerze liegt hier eigentlich dahinter?

00:16:03: Wenn ich es sofort ändern möchte wie kann ich den Schmerzen einmal in Worte fassen?

00:16:08: was ist der schmerz vor dem ich wegrennen möchte?

00:16:12: Das ist eine große frage.

00:16:14: und ja bei mir braucht ihr noch ein bisschen Raum.

00:16:23: Punkt vier Und er ist mir so wichtig in dieser Folge.

00:16:28: Ich hatte auch überlegt, ob ich ihn weiter vorn reinbringe.

00:16:30: Ich hab's vorhin schon erwähnt, Punkt vier ist Wenn nicht mein Weg gehen muss sich andere ablehnen.

00:16:35: Nein!

00:16:35: Wir müssen nicht sagen, Pinguine sind besser als Camille Denn so ist es nicht.

00:16:40: Jeder darf in seinem Leben da sein wo er ist Jeder darf für sich die Entscheidung treffen Und das wäre sehr schwarz-weiß gedacht zu sagen Pinguines sind gut und Camile sind schlecht Denn nicht jedes Camil ist ja auch zu hundert Prozent Camel.

00:16:54: Es gibt ja auch Kamele, die dazwischen stehen.

00:16:56: Wir kennen auch hier nicht jeden Menschen um zu sagen zu können das sind überhaupt alles Kamelle.

00:17:01: vielleicht denke ich auch nur es sind Kamele und sie sind es gar nicht.

00:17:04: also Hier ist geht so in die Trennung rein und auch in die trennung drehen was wir ja auch gerade In diesem land so sehr sehen.

00:17:13: entweder bin ich dass oder dass.

00:17:15: nein du kannst auch ganz viel dazWischen sein Und mir geht es auf primär Gerade wenn ich um das Thema Kinderspreche, das möchte ich hier noch ganz dringend erwähnen.

00:17:25: Mir geht es gar nicht darum dass wir darüber sprechen, dass wir alle perfekte Eltern sind.

00:17:30: Nein, gar nicht!

00:17:31: Darum geht es garnicht.

00:17:32: Ich bin nicht perfekt Du bist nicht perfekt.

00:17:35: Wir sind alle mitten auf unserem Weg und wir werden auch nie an dem Punkt kommen Dass wir perfekt werden.

00:17:41: Es ist eine Illusion die wir nie erreichen wollen.

00:17:46: Dennoch kann ich ja eine Haltung dahinter haben.

00:17:48: Kann ich die Haltung haben, dass sich mein Kind zum Beispiel respektiere?

00:17:53: Kann nicht die Haltung haben das ich auch Fehler bei mir zulasse und ich sage ah Ich bin ja wachsen also bin ich hier die Person mit der Macht im Haus.

00:18:03: Also es ist ein sehr komplexes Thema auf dem wir nicht einfach sagen können Gut und Wöse Einfach und schwer.

00:18:11: Das ist mir noch ganz wichtig.

00:18:13: denn Was da gleichzeitig mit reinspielt, ist auch dass ich anderen gegenüber eine Haltung einnehmen kann.

00:18:25: Nur weil ich es akzeptiere heißt das nicht, dass ich dir zustimme!

00:18:29: Es steht mir nicht zu und es tut auch gar nicht notwendig, dass sich dann alles kommentiere was gegen meine Werte geht, was nicht mit dem übereinstimmt, was ich mich für Kinder wünsche wie ich Kinder lebe.

00:18:40: Denn was bewirkt das denn, wenn ich dann auf den Menschen zugehe und sag' du machst das, dass und das.

00:18:45: Und auch hier!

00:18:46: Wer sagt denn, dass Mainz richtig ist?

00:18:48: Es gibt ja kein Richtig und kein Falsch.

00:18:54: Aber es bedeutet nicht nur welches akzeptieren, dass ich es sehe, dass sich innerlich die Zustimmung dafür geben muss.

00:19:01: Ich kann dich dein Leben lassen ohne dass ich Mainz darauf komplett ausrichten und anpassen muss.

00:19:11: Und was ich auch nochmal sehr gespürt hab, ist Mitgefüß nicht Gleichgefühl.

00:19:18: Also nur weil ich mit dir mitfühle, weil ich weiß du hast hier gerade eine schwere Zeit, da es grade ganz viel passiert heißt das auch nicht dass ich es genauso machen muss oder würde.

00:19:29: also Hier spielt die gleichzeitig gerade wieder so ne große Rolle denn Ich darf dich respektieren!

00:19:38: Ich darf ganz viel von dir halten ohne dir jedes mal zustimmen zu müssen.

00:19:42: Und gleichzeitig kann ich aber auch sagen, für mich die Grenze ziehen und sagen hey... Ich muss dich auch nicht mögen!

00:19:53: Weißt du was ich meine?

00:19:57: Nur weil ich die Zustimmung gebe nur weil ich eine Einwilligung gebe nur Weil ich sage ich möchte nicht bei anderen immer in die Trennung gehen und andere verurteilen Das heißt nicht dass sich damit einverstanden sein muss das heißt nicht Alles gut finden muss und es heißt nicht, dass ich dich zwangsweise mögen muss.

00:20:15: Nein!

00:20:15: Es darf alles gleichzeitig existieren.

00:20:19: Und Punkt fünf?

00:20:21: Ich brauche noch mehr Pinguinomich herum... ...und das ist auch was, was sich sehr viel immer gehofft hat und gedacht hatte,... ...dass ich dachte, oh, ich brauch' auch einen Arbeitsplatz wo ich ganz viele Pinguino mich herum hab'.

00:20:33: Bei meinem Hobby brauche ich auch ganz viele Pingouine drum.

00:20:36: Das ist so-so wichtig!

00:20:39: dass wir uns im Alltag das Orte suchen, wo wir uns mit anderen Pinguin verbinden.

00:20:43: Dass wir einfach Menschen in unserem Leben haben die uns Energie geben, die uns Liebe geben bei denen wir sein dürfen wie wir sind.

00:20:52: Aber es heißt nicht, dass ich um mich herum ganz viele Pinguine brauche Denn das ist doch eigentlich das Das meisterhafte, dass Ich lernen darf, dass der Prozess hier erst richtig losgeht.

00:21:03: Dass ich als pinguin jetzt lernen darf mein Pinguinen sein zu leben.

00:21:09: Anne erkenne, hi!

00:21:10: Ich bin der Pinguin und ist auch im Außenverkörperer.

00:21:14: Ohne mich dafür zu verstecken, ohne mich selbst immer zu hinterfragen was mit mir falsch ist.

00:21:19: Ohn in die Trennung von anderen Menschen zu gehen weil das kann natürlich sein ich kann dich ja auf mögen auch wenn du andere Meinungen hast als ich.

00:21:28: wir müssen hier auch nicht immer alle gleiche Ermehnung sein.

00:21:32: Was mir noch so wichtig ist es dass mir noch bewusst geworden ist Und vielleicht fühlst du das ja auch Ich wurde damals ausgegrenzt, aber es heißt nicht dass ich heute ausgrenzen muss.

00:21:44: Und ja diese Folge hat so viel Gleichzeitigkeit!

00:21:48: Soviel... Es darf alles sein und das ist mir auch immer wichtig.

00:21:51: Gefühle dürfen sein.

00:21:53: Das war auch so dieser Struggle und dieser Kampf in mir weil ich immer dachte Ah, ich will doch nicht in die Trennung gehen Aber ich fühle so und so.

00:22:01: Aber mich macht das Fuchsteufel wild wie die Mama an der Kasse heute mit ihrem Kind umgegangen ist.

00:22:08: Ja, es darf alles gleichzeitig sein und das ist kein Anzeichen dafür dass irgendwas mit dir nicht stimmt.

00:22:16: Dass du die andere Person dann darauf ansprechen musst und ihr sagen musst was sie falsch macht.

00:22:21: Nein!

00:22:22: Du darfst deine Grenzen haben, du darfst seine Grenzen rausfinden denn der Weg geht hier erst los.

00:22:28: wo sind meine Grenzen tatsächlich?

00:22:31: Wo sage ich okay bis hierhin kann ich das Thema noch tragen aber jetzt wird's mir auch zu viel.

00:22:38: Ja, ich finde die Annahme aus der gewaltfreien Kommunikation so schön.

00:22:47: Jeder Mensch darf so sein wie er ist und wenn ich jedem Menschen die Erlaubnis dafür gebe so sein zu dürfen wie er isst, darf ich auch mir die Erlaubnis geben.

00:22:57: Und das heißt nicht dass wir immer damit einverstanden sein müssen.

00:23:00: nur Ist es nicht meine Verantwortung?

00:23:03: Ich muss mich nicht darum kümmern was andere in ihrem Leben für Entscheidungen treffen und genauso darf ich dann aber die Verantwortung für mein Leben übernehmen Und gucken, wie ich mich fühlen möchte.

00:23:12: Mit welchen Menschen ich Zeit verbringen möchte?

00:23:15: Wie ich jetzt Penguin durch die Wüste gehen möchte wenn ich zwischen den Kamelen stehe.

00:23:20: Also Ich sage dir die Missverständnisse nochmal alle zusammen.

00:23:26: Missverständnis eins Wenn ich ein Penguin bin muss sich die Wüsste verlassen.

00:23:30: Miss Verständnis zwei Wenn alle anderen das machen ist mit mir etwas falsch.

00:23:36: Missverständnis drei Wenn ich etwas erkannt habe muss ich es sofort ändern.

00:23:41: Missverständnis Nummer vier.

00:23:43: Wenn ich meinen Weg gehe, muss sich andere ablehnen.

00:23:46: und missverständnis nummer fünf Ich brauche noch mehr Pinguine um mich herum So!

00:23:52: Ich hoffe du konntest aus dieser Folge vielleicht ein zwei Sachen für dich mitnehmen.

00:23:57: Vor allem geht es hier in dieser Folge darum wie du damit umgehen kannst wenn du im Ping-Ring bist Umgeben von Kamilen Egal, ob es jetzt auf das Thema Bewusstsein ausgelegt ist oder eine andere Sache wo du sagst oh hier bin ich anders als anderen Menschen um mich herum.

00:24:17: Ich lasse Liebe für alle da und alles darf sein jedes Gefühl darf sein.

00:24:21: Es gibt hier kein richtig und kein falsch Und ich glaube nun, wenn ich mit dir hier ehrlich teile wie es mir damit geht dass auch ein Struggle damit habe.

00:24:31: Dass ganz viele Menschen damit einen Struggle haben kommen wir in das Bewusstsein immer mehr rein, dass alles so sein darf wie's ist.

00:24:39: Ja Ich Ich habe, glaube ich zu dem Thema jetzt erstmal alles gesagt.

00:24:45: Ich schick dir heute ganz liebe Grüße!

00:24:47: Wenn du sagst diese Missverständnisse könnten auch auf jemandem passen den du kennst dann teil diese Folge super gerne.

00:24:53: Lass in den Kommentaren da welches der fünf missverständlichste dich am meisten getroffen oder wach gerettelt hat und dann freue mich wenn wir uns ganz bald wiedersehen Deine Annalena.

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