Folge 030 - Warum du ständig im Stress bist – und langsamer werden dein Leben verändert

Shownotes

Kennst du dieses Gefühl, ständig unter Strom zu stehen? Dieser innere Antreiber, die Unruhe im Körper, das Gefühl, immer noch mehr schaffen zu müssen?

In dieser Folge spreche ich darüber, warum ich lernen durfte, langsamer zu werden – obwohl genau das für mich früher unmöglich klang. Ich teile mit dir, was in einer Meditation plötzlich hochkam, warum mich das Wort „Langsamkeit“ früher total getriggert hat und weshalb ich dachte, schneller sein bedeutet automatisch produktiver sein.

Doch genau das Gegenteil ist passiert.

Ich nehme dich mit in meinen eigenen Prozess und erzähle dir, was sich verändert hat, seit ich bewusst Tempo aus meinem Alltag nehme. Wie sich mein Stresslevel verändert hat. Warum plötzlich Gefühle hochkommen, wenn wir langsamer werden. Und weshalb unser Körper eigentlich gar nicht dafür gemacht ist, dauerhaft im Überlebensmodus zu funktionieren.

In dieser Folge geht es um:

  • innere Unruhe und Stress
  • warum wir oft nur noch funktionieren
  • den Zusammenhang zwischen Langsamkeit und Nervensystem
  • emotionale Überforderung im Alltag
  • Leistungsdruck und gesellschaftliche Prägungen
  • Balance statt Dauerstress
  • bewusster leben und wieder bei sich ankommen
  • warum Langsamkeit nichts mit Schwäche zu tun hat

Außerdem teile ich mit dir ein Bild aus meinem Garten, das mich tief berührt hat und mir gezeigt hat, dass alles im eigenen Tempo wachsen darf.

Vielleicht ist diese Folge genau die Erinnerung, die du gerade gebraucht hast. Dass du nicht schneller werden musst, um wertvoll zu sein. Und dass dein eigenes Tempo richtig sein darf.

Wenn dich die Folge berührt hat, freue ich mich riesig, wenn du sie mit einem Menschen teilst, der auch mal wieder durchatmen darf.

Transkript anzeigen

00:00:00: Hallo, du Herz!

00:00:01: Und herzlich willkommen zu einer neuen Folge.

00:00:03: Sovollentschein Ein Reise Zurück in dein Herz.

00:00:06: Mein Name ist Annalena und ich möchte dich heute dabei begleiten wie du und ich langsamer werden können.

00:00:14: Dieser Podcast ist ein Raum für Dich um zu sein, um zu lauschen.

00:00:18: Du kannst hier Impulse mitnehmen oder sie einfach wie auf MWF liegen lassen.

00:00:23: Pick dir das raus was Dir am ehesten gut tut.

00:00:27: und Ja, ich möchte hier einen Raum schaffen in dem du wirklich sein darfst.

00:00:31: In dem du gesehen bist mit allem was ist!

00:00:34: Für mich ist das ein Raum der Rückverbindung wo du dich erinnern darfst wer du wirklich bist dass du wieder die Power in dir siehst und nicht nur die Fehler.

00:00:46: ja und ich habe es eben schon gesagt heute möchte ich mit ihr darüber sprechen sich anfühlt, wie es ist wenn wir langsamer wären.

00:00:54: Ich saß letztens in einer Meditation und in dieser Meditation habe ich um Rat gebeten.

00:00:59: Ich wusste nicht mehr weiter.

00:01:00: irgendwie war ich festgefahren und es fühlte sich alles schwer an.

00:01:04: dann mache ich das öfter dass ich zum Beispiel meine Karten eine Frage reingehe oder halt in der meditation mit einer Intention reingehen, dass ich eine Antwort auf die frage bekomme Und ich hab gefragt was brauche ich jetzt?

00:01:17: Was muss ich wissen um aus dieser Situation rauszukommen Und die Antwort, die ich in dieser Meditation tatsächlich bekommen habe war du musst langsamer werden.

00:01:28: Am ersten Moment dachte ich mir okay!

00:01:30: Ich muss langsame werden.

00:01:32: Es war sofort Widerstand da – ich hab's nicht verstanden und dann hab' ich das aber erst mal mitgenommen.

00:01:39: Ich hab es mit in meinen Alltag genommen um mir angefangen darüber Gedanken zu machen.

00:01:48: Ich hatte das Gefühl, dass ich im letzten Jahr schon mehr und viel geschafft habe, langsamer zu werden.

00:01:56: Und gleichzeitig scheint es ja nicht langsam genug zu sein wenn ich noch langsame werden darf!

00:02:02: Und ich hab angefangen mich mit dem Thema zu verbinden.

00:02:06: oder ich habe Langsamkeit auch immer eher beleidigend negativ gewertet, muss ich ehrlich gestehen.

00:02:13: Also wenn ich an Menschen denke die Dinge langsam machen dann ging das nicht mit mir in Resonanz, denn ich war eher so oder ich bin eher so dass ich sage okay schnell die Arbeit ableisten mich schnell um Dinge noch kümmern.

00:02:29: also ich hatte habe eigentlich ein sehr krasses Tempo beim Leben und ich glaube das war auch der Triggerpunkt für mich.

00:02:38: Denn ah wer bin ich denn?

00:02:40: Wer bewertet es langsam besser wäre oder schlechter wäre als schnell?

00:02:47: Ja, auch wenn ich zum Beispiel an meine Arbeit zurückdenke, dann waren halt immer die Kollegen, die langsam gearbeitet haben.

00:02:53: Das habe ich eher negativ empfunden als sie die schnell gearbeitet hat.

00:02:58: Wobei ich natürlich rationer weiß dass in der Langsamkeit weniger Fehler passieren können und und und Und gleichzeitig habe ich da gemerkt das das ja auch so mein Triggerpunkt war Dass Ich da gemärkt hab.

00:03:10: okay wieso können die anderen Menschen langsam arbeiten?

00:03:13: Aber ich kann das nicht und ich habe auch ganz oft im Alltag.

00:03:17: Ich hab's ganz oft bei der Arbeit gemerkt, ich merke es aber auch jetzt wenn ich im Stress bin dass sich so eine innere Unruhe hat.

00:03:24: So ein Gefühl von... Es ist hektisch!

00:03:26: Ja, es ist ganz unruhig, es is hektische, es kribbelich.

00:03:30: Und ja, ich habe angefangen mein Alltag langsamer zu gestalten Tatsächlich ganz langsam.

00:03:38: Ich hab's ja eben schon gesagt, als ich die Antwort in der Meditation bekommen habe, habe ich es schon gemerkt oder mich gefragt, ich hab's doch schon im letzten Jahr so viel versucht.

00:03:48: Wieso ist denn das noch nicht fertig?

00:03:50: Warum ist das noch Auch da wieder der Gedanke, als ob ich das Ziel erreicht hätte was ja schon völlig widersprüchlich ist.

00:04:01: Auf jeden Fall habe ich gemerkt dass sich im Alltag Dinge langsamer gemacht haben gerade in den Momenten wo ich diese innere Unruhe dieses hektische Gefühl mehr hatte.

00:04:10: Habe ich tatsächlich zum Beispiel wenn ich die Brotdose für meinen Sohn fertiggemacht habe das langsame gemacht oder wenn ich beim Einkaufen gemerkt hab dass ich super schnell durch den Gang gerannt bin, habe ich ein Tempo zurückgedreht.

00:04:24: Ich hab bewusst die Bewegung ausgeführt!

00:04:27: Ich habe meine Schritte bewusst langsamer gestaltet.

00:04:30: Wenn ich Staubsaugen, wenn ich den Haushalt mache, habe sich bewusst Tempo rausgenommen und ich fand das so spannend was passiert ist.

00:04:38: Denn eigentlich dachte ich, wenn ich das Tempo rausnehme, dann schaffe ich hier auch viel weniger.

00:04:43: Weil das Tempoh hat ja auch was Positives offensichtlich für mich!

00:04:47: Ich schaff ja viel mehr Dinge – ich habe ja viel more Kontrolle über viele Dinge die ich von meiner To-do Liste abarbeiten darf.

00:04:56: und es ist aber tatsächlich... Nichts passiert.

00:05:00: Es war nicht so, dass ich dadurch weniger geschafft habe.

00:05:03: Es waren nicht da so, das sich dadurch auch wirklich mehr Zeit gespart habe!

00:05:08: Denn was natürlich mit der Schnelligkeit auch passiert ist... ...dass ich kleine Unfälle zwischendurch hatte, dass Ich zum Beispiel mal umgeknickt bin oder dass mir dann Sachen runter gefallen sind.

00:05:18: Das sind alles Dinge durch die ich dann ja auch zeitgespart habe weil mir das in meiner Langsamkeit nicht passiert ist.

00:05:25: Naja auf jeden Fall war das schonmal so Der erste Step, den ich gemacht habe, dass ich mir bewusst Momente einräume wo ich langsamer werde.

00:05:36: Wo ich mir erlaube Dinge jetzt langsam auszuführen.

00:05:40: Tatsächlich ist es so das unser Körper ganz grob gesagt zwei Hauptzustände kennt.

00:05:45: Unser Körper kennt die Sicherheit und unser Körper kennt den Überlebensmodus Und die Sicherheit fühlt sich ruhig an mit uns verbunden und leichter kannst du auch Sicherheit dafür dich das Wort Leichtigkeit zum Beispiel mit einbringen.

00:06:02: oder wenn du das Gefühl hast, du bist im Flowzustand dass alles läuft und dann haben wir den Überlebensmodus.

00:06:08: Das ist der Hektische, das ist vor allem die Momente geprägt Wenn wir im Stress sind, wenn uns alles zu viel ist, wenn wir am Tun und da machen und ja sonst was hat.

00:06:17: Und leider ist es so mittlerweile viel mehr in diesen Überlebensmodus und in diesem Stressmodus gewechselt sind.

00:06:26: Eigentlich braucht es eine Balance von beiden, also das geht nicht darum dass wir entweder oder haben sondern wir brauchen die Balance.

00:06:33: unser Körper braucht positiven Stress denn so können wir auch unser Stresslevel trainieren dass es höher wird und gleichzeitig braucht unser Körper im Ausgleich dafür Ruhe und Entspannung.

00:06:44: Und genau andersrum ist es auch, wenn wir den ganzen Tag nur auf der Couch liegen dann braucht unser Körper auch etwas wo er aktiviert wird.

00:06:51: Wo er in Bewegung kommt, wo er so ein bisschen ja wieder träge ist.

00:06:56: und das geht gar nicht darum dass wir immer nur von Tag zu Tag denken sondern auf einen längeren Zeitraum.

00:07:01: also Wenn du viel Stress hast brauchtest des Gegengewicht Ballons hier das entscheidende Wort tatsächlich.

00:07:08: Und wir haben ja eben schon festgestellt, dass es heute gerade in unserer Gesellschaft so ist.

00:07:14: Dass wir aber überwiegend im Stressmodus und im Überlebensmodus festhängen und das wir davon mehr haben als vom der Balance, als der Sicherheit, als von der Ruhe.

00:07:26: Und warum das so ist sind vor allem zum Beispiel Durchprägungen.

00:07:31: Also ich zum Beispiel hatte auch oft, dass ich musste was leisten um sicher zu sein.

00:07:39: Ich glaube, einer der klassischen Sprüche ist du musst erst aufräumen vor du dich ausruhen darfst.

00:07:44: Ich finde das hat schon gut geprägt!

00:07:47: Warum muss denn alles aufgeräumt sein damit ich mich ausruhn kann?

00:07:50: Das ist doch eigentlich totaler Bullshit.

00:07:52: Ich kann mich doch raus ausruhnen wenn um mich herum das Chaos herrscht.

00:07:56: Das sind so eine der ersten Sätze, die viele von uns ja auch mitgenommen haben.

00:08:01: Dann natürlich aber auch die gesellschaftliche Prägung das Tempo natürlich wertvoller ist denn je mehr du abarbeitest desto mehr Leistung bringst du desto meer Input-Bus oder Desto mehr gibst Du ja auch fürs Unternehmen vor allem im arbeitstechnischen Sinne aber auch tatsächlich die Verantwortung, die wir in uns tragen.

00:08:20: Sei es dass wir Mama sind sei es das wir uns vielleicht um andere Angehörige kümmern und pflegen also die Verantwortung im Alltag macht natürlich auch viel viel viel daran mit aus.

00:08:35: Und so ist es, dass wir unser eigentliches Tempo Dass wir eigentlich haben gar nicht mehr sehen sondern dass wir in diesem Stressmodus bleiben.

00:08:47: Und das ist eigentlich gar nicht unser echtes, unser natürliches Tempo vielleicht ist sondern letztendlich ein regulierter Stresszustand.

00:08:57: Weil wir natürlich auch in der Schnelligkeit über unsere Gefühle hinweggehen können, weil wir in der schnellkeit uns ablenken können und die Kontrolle haben ist unser Haus so sauber, dass ich genug Arbeit erledigt habe.

00:09:12: Die Kontrolle hab das natürlich auch die Verantwortung meinem Kind oder meiner pflegenden Person gegenüber, dass da alles erledigter ist, dass sich vielleicht auch selber noch für mich was mit aufgebaut hat und... Warum ist es eigentlich so schwer?

00:09:26: Dass wir da aussteigen!

00:09:28: Ich hab's gemerkt, weil es tatsächlich zur Gewohnheit bei mir wurde, dass ich schneller gelebt habe.

00:09:35: Für mich war...ich dachte das Schnelligkeit mein persönlicher normaler Zustand ist.

00:09:42: Dass ich einfach ein schneller Mensch bin und dann hab' ich aber gemerkt,... ...dass es nicht mein...also, dass es nur eine Gewohnkeit is'.

00:09:51: Das ist aber nicht meine natürliche Zustandis', dass ich eigentlich ein Mensch bin der langsamer lebt, der viel Ruhe braucht, der sich auch mal zurückzieht.

00:10:02: Bei dem es nicht auf Schnelligkeit ankommt und natürlich auch wenn das zur Gewohnheit ist dann fühlt sich langsam ja erst bei unsicher an weil wie gesagt wir haben ja die volle Kontrolle wenn mir gerade dabei sind alles durchzuziehen alles abzuarbeiten Wenn mir dann anfangen, langsamer zu werden als ich angefangen habe.

00:10:27: Dann hatte ich auch oft diese Momente wo ich dachte irgendwie fühlt sich das gerade nicht gut an.

00:10:33: also es fühlte sich nicht nur ungewohnt an sondern ich hatte auch das Gefühl dass sich dann angefangen haben Gefühle in diesen Momenten zu zeigen in diesen momenten wo ich ruhiger und langsame geworden bin gefühle die ich ja einfach übergangen habe vorher die jetzt ihren Raum bekommen haben, da zu sein.

00:10:49: Und das war im ersten Moment schon ein bisschen unangenehm vor allem weil ich es natürlich nicht wusste dass das damit zusammenhängt.

00:10:56: Ich hab's erst später so verstanden und ja... Es war manchmal anstrengend oder dass ich auch einfach Momente hatte, wo ich auf dem Sofa lag und mir dachte Ich weiß gar nicht was los ist aber heute bin ich irgendwie traurig Und ich finde das immer so schön.

00:11:14: Das habe ich für mich mitgenommen.

00:11:16: Jedes Nichtgefühl der Gefühl stellt sich hinten wieder an.

00:11:19: Das heißt Emotionen Gefühle sind ja auch dafür da gefühlt zu werden und in der Regel fühlen wir die Gefühler und dann gehen sie wieder.

00:11:27: Wenn wir sie aber verdrängen, wenn wir ihn keinen Platz lassen dann werden die Gefühle größer und stellen sich hinten wieder an und sagen okay wenn du jetzt keine Zeit für mich hast dann schau ich später wieder vorbei.

00:11:37: Und wenn du da natürlich anfängst langsamer zu werden Räume dafür darlässt gefühle zuzulassen sichere Räime findest dann sagen die Gefülle ja hallo jetzt ist ja der Zeitpunkt da.

00:11:47: jetzt kann ich mich langsam mal zeigen lassen Und das ist hier auch gar nicht negativ gemeint, denn wir müssen ja auch gar nie immer verstehen was wir gerade fühlen.

00:11:57: Also ich bin tatsächlich eher so dass sich alles verstehen will, dass sich analysieren will aber es tut nicht Not!

00:12:03: Es tut nicht noten weil unser Körper weiß was zu tun ist.

00:12:06: Wir haben ja auch...wir sind ja damit auch geboren, dass alles bereits in uns steckt, dass wir selbst heilen können.

00:12:15: Wir müssen es nicht, aber unser Körper ist dafür ausgelegtes zu können.

00:12:22: Und ich finde, was mich sehr berührt hat.

00:12:24: Was sich da sehr passend fand war der Spiegel der Natur und ich finde die Natur erlebt uns das so wunderschön vor wie es sein kann Denn wenn du zum Beispiel eine Pflanze vor deinem anderen Auge siehst oder mein Garten gehst und deine Pflanzen anguckst, dann wächst diese Pflanzer nicht schneller weil du es von ihr erwartest.

00:12:42: Diese Pflanzel hat ihr ganz eigenes Tempo.

00:12:45: Sie hatte ganz eigen das Tempo wie sich die Wurzeln in die Erde graben.

00:12:50: Sie hat ihr eigenes tempo wenn sie Blätter bekommt Und sie hat ihr eigenen Tempo wann sie ihre Blüten bekommt.

00:12:56: Ich habe das bei uns im Garten tatsächlich gesehen.

00:12:59: Wir sind hier vor vier Jahren eingezogen Die letzten zwei, drei Jahre viele Pflanzen neu gepflanzt.

00:13:07: Und ich hab die in meinen Garten gesetzt und ... Ich liebe es durch mein Garten zu gehen und zu gucken was blüht!

00:13:13: Und ich bin immer durchgegangen und dachte ... Okay, das erste Jahr haben die Pflanzen wohl gebraucht um hier anzukommen.

00:13:19: Und im zweiten Jahr stand ich dann da und dachte es ist ja komisch, fühlt sie sich hier nicht wohl?

00:13:23: Warum blüht die Pflanze denn

00:13:25: nicht?!

00:13:25: Ich hab's nicht verstanden!

00:13:27: Und jetzt in diesem Jahr, am vierten Jahr merke ich so ah mein Garten fängt langsam an zu erblühen... ...ich sehe langsam wie die Pflanzen angekommen sind, wie sie gewachsen sind.

00:13:37: Und nur weil ich persönlich wollte, dass meine Pflanzen schneller wachsen, haben meine Pflanzen dennoch ihr eigenes Tempo und dennoch ihre eigene Richtigkeit.

00:13:46: Denn ich kann jetzt diese Pflanzen und diese Schönheit so erkennen!

00:13:51: Ich kann die volle Pracht ausschöpfen.

00:13:55: Und das konnten sie nur, weil sie ihr eigenes Tempo weiter behalten haben.

00:13:59: Weil meine Pflanzen nicht das gemacht haben was ich in dem Moment wollte oder was die Erwartung von außen war sondern weil die Pflanze wirklich ihr eigenem Tempo hat.

00:14:08: Sie hat genau gewusst wann es für sie richtig ist hier Wurzeln zu finden.

00:14:12: Sie hatte genau gewusst wenn es richtig ist mit den Plättern zu kommen, wann es richtig is in die Höhe zu wachsen und in die Breite zu wachsen um mit ihrer Blüte für die Schönheit in meinem Garten zu sorgen.

00:14:29: Und ich finde, das ist einfach so ein wunderbarer Spiegel denn ... nur weil die Erwartungen im Außen sind, dass du vielleicht leistest.

00:14:37: Dass du oder nicht nur im Aussen sondern ja auch vielleicht von dir, vielleicht magst du einmal gucken was du für Erwartung überhaupt an dich hast.

00:14:44: Dass Du die Erwartung hast, dass Du deine ganzen Dinge auch schaffst, das Du alle schaffen musst obwohl Du vielleicht jetzt noch ein Kind dazu bekommen hast und Dich noch mit Maßstäben von früher vergleichst Ja, nur weil der Druck von außen da ist den du spürst.

00:15:02: Heißt es nicht dass du dich dem anpassen musst das du dann schneller werden musst, dass du Dinge ganz anders viel schneller leisten musst?

00:15:11: Ich habe dir eben ja auch gesagt was passiert ist als ich die Meditation gemacht habe und dass ich dachte ich bin doch schon soviel von dem Weg gegangen.

00:15:21: wie langsam werde ich denn noch?

00:15:24: Ich merke je langsamer ich werde mehr ich mich auf diesen Prozess einlasse, dass sich wirklich langsam werde.

00:15:32: Dass ich mir Zeit lasse, dass ich mir selber den Druck von den Schultern nehme und dass ich sage hier Ich möchte das jetzt langsam machen!

00:15:39: Ich möchte mich hier für Zeit nehmen.

00:15:41: Ich möchte diese innere Hektik nicht die ganze Zeit mehr spüren.

00:15:46: Das so mehr merke auch wie ich in mir ruhiger werde wie ich nicht nur Ruhe einlade, sondern auch die Dinge einfach viel besser funktionieren.

00:15:55: Denn natürlich dachte ich die ganze Zeit je schneller ich bin, desto einfacher wird es und desto mehr schaffe ich.

00:16:01: – aber das ist nicht so!

00:16:03: Je langsamer ich werde… desto produktiver werde ich.

00:16:07: Je langsamer ich werde … desto mehr bin ich mit mir verbunden.

00:16:10: Desto mehr sinnvolle Gedanken kann ich dann auch produzieren, die ich weitergeben kann.

00:16:16: Je mehr Kreativität kann ich

00:16:18: ausleben.".

00:16:20: Und ich kann dir sagen, je langsamer ich werde.

00:16:22: mein Haus ist nicht zusammengebrochen.

00:16:24: Ich bin noch nicht in Wäsche ertrunken meine Küche sieht auch nicht dauerhaft aus wie im Saustall und es hat trotzdem...ich kann trotzdem alles schaffen.

00:16:34: nur ich habe für mich auch geschaut.

00:16:36: was ist denn jetzt hier die Priorität?

00:16:39: Die Priorität war ganz oft dass es mir wichtiger war das sich mich jetzt hinsetzen und einmal durchatmen als dass die Küche jetzt gemacht werden muss.

00:16:48: Und die Priorität war auch ganz oft zum Beispiel beim Spaziergang, dass ich mir zehn Minuten mehr genommen habe.

00:16:55: Weil ich diesen Spazieregang bewusster und langsamer genommen hab.

00:16:59: Diese zehn Minuten haben ja am Rest des Tages nichts gestohlen, sondern diese zehn Minuten... ...haben wir ganz viel wiedergegeben.

00:17:06: Ganz viel Kraft wieder gegeben weil ich dann den Rest des Tages auch gelassener angehen konnte!

00:17:11: Ich habe wirklich das Gefühl, dass sich mein Stresslevel dadurch reduziert hat dass ich für mich mehr spüre, dass diese Langsamkeit mir gut tut.

00:17:22: Dass die Langsamheit mich nähert und ich wollte dir damit eben keine Angst machen das es manchmal unangenehm ist wenn wir anfangen langsam zu werden.

00:17:31: nur das ist das was dann passiert bei unser Körper dann merkt Ah!

00:17:34: Es ist sicher jetzt kann ich langsam anfangen das was sich sonst im Alltag durch meine Hektik durch der Schnelle verdrängt habe... ...zu zeigen.

00:17:45: Und wenn es durchgeflossen ist Und das muss gar nicht dramatisch sein.

00:17:49: Wenn es durchgeflossen ist, dann ist es durch geflossen!

00:17:53: Dann stellt es sich nicht wieder hinten an und das ist auch das was ich da noch mehr gespürt habe dass da einfach so viel mehr Ruhe ist und so viel verbundenheit zu mir weil es sich für mich gerade einfacher anfühlt und es war so schön zu erfahren, dass im Außen nicht alles zusammenbricht weil ich langsamer mache.

00:18:17: Und natürlich gibt es trotzdem Momente wo ich mich stresst das mein Haus halt jetzt nicht Picobello ist zum Beispiel oder dass sich von meiner To-do Liste was weggenommen habe nur... Das was ich dadurch gewonnen hab war viel viel mehr für mich!

00:18:35: Dass was ich da durch ja an Energie für meinen Tag gewonnen haben, für mich mitnehmen kann, war für mich so viel wertvoller als weiterhin so zu fahrnlich bin.

00:18:48: Was ich auch noch so toll finde ist dass es ansteckend ist.

00:18:53: also ich merke wenn ich mein Tempo trossel das sich das auf meinen Sohn auswirkt, dass mein Sohn merkt achso okay wir machen jetzt langsamer.

00:19:02: Kann ich ja auch ein bisschen langsame machen?

00:19:05: Dass ich merken wie sich das von meinem Partner auswirbt auf die Mitmenschen um mich herum.

00:19:10: Das heißt nicht, dass jetzt alle Menschen in meinem Umfeld gelassen sind.

00:19:13: Sondern das heißt, dass ich merke... ...dass wenn ich bei diesen Personen bin sich dem Tempo auch angepasst wird und es da nichts Schlimmes passiert sondern dass sich dann ja auch ein Raum öffnet wo andere tolle Dinge passieren können.

00:19:29: Ja Deshalb bin ich ein Fan von Langsamkeit geworden.

00:19:32: Deshalb kann ich sagen, ich bin ein langsamer Mensch und ich freue mich so sehr darüber, dass sich das entdecken durfte!

00:19:40: Und dass ich das immer mehr leben darf und auf dieser Reise bin... noch mehr für mich rauszufinden.

00:19:47: Und das für mich Langsamkeit.

00:19:49: nicht mehr wie nach meiner Meditation was Negatives war, eher was Beleidigendes sondern dass es jetzt etwas ist wo ich sage Ich bin da richtig stolz drauf Dass ich ein langsamerer Mensch geworden Bin.

00:20:00: Ja Wünsche mir für dich auch ein bisschen Langsamkeit in deinem Alltag.

00:20:06: Wenn es dein Tempo ist, vielleicht ist dein Tempoy ja auch ein anderes.

00:20:10: wenn du das hast dann schreibst super gerne die Kommentare.

00:20:14: Vielleicht magst Du Dich ja auch nochmal mit der Frage auseinandersetzen was denn dein wirkliches Tempo isst.

00:20:22: Ja, und ich freue mich dich auf jeden Fall in der nächsten Folge wieder hier begrüßen zu dürfen.

00:20:27: Wenn du Lust hast teilen diese Folge mit einem Menschen von dem du sagst, ah, Langsamkeit vielleicht könnte das auch was für dich sein!

00:20:35: Und dann schicke ich dir ganz viel Liebe.

00:20:37: wir hören uns bald wieder deiner Annalena.

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