Folge 021 - Alles, was ich brauche, steckt jetzt in mir – Wie du innere Sicherheit und Vertrauen findest

Shownotes

In dieser Folge von Soulful & Shine nehme ich dich mit auf eine sehr persönliche Reise. Eine Reise weg vom Suchen im Außen – hin zu dem tiefen Wissen, dass alles, was ich brauche, bereits in mir steckt.

Kennst du dieses Gefühl, immer wieder an dir zu zweifeln? Dich selbst zurückzuhalten, dich anzupassen oder im Außen nach Sicherheit, Bestätigung oder Halt zu suchen?

Ich spreche in dieser Episode ehrlich darüber,

warum ich mich lange innerlich zerrissen gefühlt habe

wie sich alte Muster von Selbstzweifel, Kontrolle und Mangel gezeigt haben

was es wirklich bedeutet, mir selbst zu vertrauen

und wie heilsam es ist, sich selbst nicht länger zu verlassen

Diese Folge ist eine Einladung an dich, dir selbst wieder näherzukommen, deine innere Stärke zu spüren und dich daran zu erinnern, dass du bereits vollständig bist – genau jetzt.

✨ Du musst nichts werden. ✨ Du darfst dich erinnern. ✨ Alles ist schon da.

Wenn diese Folge dein Herz berührt hat: ➡️ Folge Soulful & Shine, ❤️ schenke mir ein Herz 💬 oder teile deine Gedanken in den Kommentaren – ich freue mich riesig, von dir zu lesen.

Transkript anzeigen

00:00:00: (Transkribiert von TurboScribe.ai. Upgrade auf Unbegrenzt, um diese Nachricht zu entfernen.) Hallo du Herzensmensch und herzlich Willkommen bei einer

00:00:03: neuen Folge SoFrenchEye.

00:00:05: Ich freue mich so sehr, dass du heute

00:00:07: wieder mit dabei bist.

00:00:09: Mein Name ist Annalena und ich möchte dir

00:00:13: zeigen, wie es ist, sich einen Alltag zu

00:00:16: erschaffen, indem du dich wieder wohlfühlst, indem du

00:00:19: dich wohl in dir fühlst und indem du

00:00:20: mehr und mehr Wohlfühlmomente um dich herum kreierst.

00:00:23: Und heute habe ich dir ein Thema mitgebracht,

00:00:26: das ich mit einer Frage einleiten will.

00:00:28: Kennst du es auch?

00:00:30: Dieses Gefühl in dir, dieses Gefühl, hier stimmt

00:00:33: irgendwas nicht.

00:00:34: Dieses Gefühl von, das kann doch nicht alles

00:00:37: gewesen sein.

00:00:39: Und dieses Gefühl, das sich ein bisschen wie

00:00:42: Leere anfühlt.

00:00:43: Leere in deinem Alltag.

00:00:45: Du hast das Gefühl, du gibst, tust, machst

00:00:47: und am Ende des Tages bleibt viel Erschöpfung

00:00:50: übrig.

00:00:51: Und irgendwie steht die Frage da, das kann

00:00:55: doch nicht alles gewesen sein.

00:00:57: Das kann doch nicht mein Leben sein, mein

00:00:59: Alltag sein, in dem ich immer nur kämpfen

00:01:01: muss.

00:01:02: Und wenn du dieses Gefühl kennst, dann bist

00:01:04: du heute hier genau richtig.

00:01:06: Denn ich möchte dich mit auf meine Reise

00:01:09: nehmen, denn dieses Gefühl war mir sehr, sehr

00:01:12: gut bekannt.

00:01:13: Bevor ich auf die Persönlichkeitsentwicklung traf, war ich

00:01:16: ein Mensch, der sich viel zurückgezogen hat.

00:01:20: Ich hatte, war viel negativ eingestellt, war sehr

00:01:24: oft überfordert.

00:01:25: Ich war, ja, sehr schnell überreizt, hab mich

00:01:28: oft durch den Rückzug dann ja auch einsam

00:01:31: gefühlt, weil ich angefangen hab, ganz viele Menschen

00:01:34: um mich herum abzukapseln, weil es einfach so

00:01:37: viel Energie gekostet hat.

00:01:39: Energie gekostet hat, weil ich mir sehr viel

00:01:42: das People-Pleasing-Verhalten angeeignet hatte und sehr

00:01:45: viel damit zu tun hatte, es anderen Menschen

00:01:48: recht zu machen.

00:01:49: Zu gucken, dass es anderen Menschen gut geht,

00:01:51: mich um andere Menschen zu kümmern, deren Erwartungen

00:01:54: zu erfüllen.

00:01:54: Und da das natürlich nicht möglich ist, hatte

00:01:57: ich immer den Konflikt mit mir selbst.

00:01:59: Und natürlich auch noch besonders, weil ich mich

00:02:02: um mich selber nur gekümmert habe.

00:02:04: Und dadurch hat sich einfach alles so schwer

00:02:07: angefühlt, wie ein täglicher Kampf.

00:02:10: Und diese Lehre, dieser Alltagskampf, das ist gar

00:02:13: nicht nur bezogen auf zwischenmenschliche Beziehungen, sondern durch

00:02:17: den ganzen Alltag.

00:02:18: Es fing bei der Arbeit an, zog sich

00:02:21: durch den Freundeskreis, durch die Familie und es

00:02:23: fühlte sich irgendwie alles schwer an, schwer und

00:02:26: anstrengend.

00:02:27: Und das fühlte dann auch dazu, dass ich

00:02:29: mich immer mehr zurückgezogen habe und immer energieloser

00:02:32: wurde.

00:02:33: Ich weiß noch, dass es ganz viele Tage

00:02:35: gab, wo ich den kompletten Tag im Bett

00:02:37: oder auf dem Sofa lag, weil ich einfach

00:02:39: keine Energie mehr hatte, auch gar keinen Antrieb

00:02:42: loszugehen.

00:02:44: Ich habe mich so leer und so verloren

00:02:46: gefühlt und wusste gar nicht, was kann ich

00:02:48: denn dagegen machen.

00:02:49: Ich war so eingefahren in meinem Leben und

00:02:52: in meinen eigenen Mustern und wusste auch gar

00:02:55: nicht, dass es vielleicht auch andere Wege gibt,

00:02:58: dass es vielleicht auch die Möglichkeit gibt, sich

00:03:00: Hilfe zu suchen.

00:03:01: Sondern war mit mir in meinem Gefängnis, mit

00:03:05: meinen Gefühlen, mit meinem Pessimismus, ja, alleine.

00:03:10: Und habe natürlich auch keine Hilfe gesucht.

00:03:12: Ich habe mich niemandem anvertraut.

00:03:14: Und dann hatte ich sehr großes Glück, denn

00:03:18: die Persönlichkeitsentwicklung kam in meinem Leben.

00:03:21: Und das war so ein großes Geschenk für

00:03:25: mich, denn dadurch hat sich einfach alles verändert.

00:03:30: Und es klingt jetzt gerade so, als wäre

00:03:33: ich früher ein anderer Mensch gewesen, als ich

00:03:35: heute bin.

00:03:36: Und das möchte ich ganz klar sagen, ist

00:03:38: nicht so.

00:03:39: Ich bin noch genau die gleiche Annalena wie

00:03:41: früher.

00:03:41: Ich bin noch genauso negativ eingestellt.

00:03:44: Ich bin noch genauso im People-Pleasing-Muster

00:03:47: drin.

00:03:48: Ich bin noch genauso energielos und ich fühle

00:03:50: mich auch leer.

00:03:51: Und gleichzeitig durfte ich erkennen, hey, es gibt

00:03:55: noch eine andere Seite davon.

00:03:57: Es gibt noch eine ganz andere Seite davon

00:03:59: und ganz andere Wege in meinem Leben.

00:04:02: Und das durfte ich tatsächlich mit und durch

00:04:05: die Persönlichkeitsentwicklung erkennen.

00:04:06: Es ist so schwer, dieses Gefühl zu zeigen

00:04:15: oder zu sagen, denn es war, als hätte

00:04:18: mir jemand einen Rettungsring übergeworfen, den ich gegriffen

00:04:22: habe.

00:04:23: Und es gab einen Satz, den ich in

00:04:25: einer aktiven Meditation ganz oft gehört habe und

00:04:29: deren Bedeutung sich so in mich eingebrannt hat.

00:04:32: Und dieser Satz heißt, alles was ich brauche,

00:04:35: steckt jetzt bereits in mir.

00:04:37: Und dieser Satz ist quasi mein Rettungsanker gewesen.

00:04:42: Denn dieser Satz hat für mich eine Einladung

00:04:45: geschaffen, hinzuschauen.

00:04:47: Die Themen anzuschauen, zu gucken, was ist denn

00:04:50: da noch, wenn ich mich doch jeden Tag

00:04:52: schwach fühle.

00:04:53: Was ist denn auf der anderen Seite?

00:04:55: Gibt es denn gar keinen Moment, wo ich

00:04:57: mal stark bin?

00:04:59: Gibt es denn nur diesen einen Weg, den

00:05:01: ich bisher gegangen bin?

00:05:03: Und dann haben sich plötzlich neue Wege für

00:05:05: mich aufgezeigt, neue Möglichkeiten, die ich machen konnte.

00:05:09: Ganz neue Übungen und Tools wurden mir mit

00:05:12: an die Hand gegeben.

00:05:14: Und das war einfach so ein magischer Moment,

00:05:17: weil ich gemerkt habe, okay, hier ist was

00:05:20: in mir, was ich vorher noch nie gesehen

00:05:23: habe.

00:05:23: Hier ist was in mir, was ich vorher

00:05:25: noch gar nicht kannte.

00:05:27: Und es ist auf einmal da und ich

00:05:29: kann es für mich nutzen.

00:05:30: Und dadurch, dass ich dies erkennen konnte, hat

00:05:35: sich einfach so viel verändert.

00:05:37: Es hat alles verändert, kann ich nur für

00:05:40: mich sagen.

00:05:40: Nicht, weil ich jetzt anders bin, sondern weil

00:05:43: ich dadurch die Tür geöffnet habe.

00:05:45: Die Tür geöffnet habe für Selbstverantwortung.

00:05:48: Die Tür geöffnet habe, um überhaupt in eine

00:05:50: Selbstliebepraxis zu kommen.

00:05:52: Die Tür geöffnet habe, mich nicht dem Leben

00:05:55: immer maßlos ausgeliefert zu fühlen, sondern in die

00:06:00: Eigeninitiative zu ergreifen, zu gucken, hey, wenn ich

00:06:03: das bin, was kann ich denn noch sein?

00:06:05: Wenn ich die ganze Zeit denke, dass ich

00:06:07: schwach bin, was ziehe ich denn dann in

00:06:09: mein Leben?

00:06:09: Und was passiert, wenn ich andere Gedanken denke?

00:06:12: Was passiert, wenn ich auf einmal denke, ich

00:06:15: bin stark?

00:06:17: Was ziehe ich denn dann in mein Leben?

00:06:18: Was ändert das denn in meinem Alltag?

00:06:23: Und ich habe das dann tatsächlich angefangen zu

00:06:26: praktizieren.

00:06:26: Ich habe angefangen, darüber nachzudenken.

00:06:29: Ich habe angefangen, mich mit den Themen dahinter

00:06:31: zu beschäftigen.

00:06:32: Das heißt, ich habe geguckt, okay, ich fühle

00:06:34: mich schwach.

00:06:35: Woher kenne ich das denn, dass ich mich

00:06:37: schwach fühle?

00:06:38: Wann in meiner Vergangenheit habe ich mich schwach

00:06:40: gefühlt?

00:06:41: Und ich habe mich damit auseinandergesetzt, was diese

00:06:44: Schwäche vielleicht auch Positives in meinem Leben bringt

00:06:47: und was sie aber auch gerade für Hindernisse

00:06:50: in mein Leben bringt.

00:06:51: Also, wenn ich mich schwach fühle, ziehe ich

00:06:55: mich mehr zurück.

00:06:56: Dann bin ich nicht mit mir selbst verbunden.

00:07:00: Dann halte ich meine Meinung zurück aus Angst,

00:07:04: dass ich in einen Konflikt gerate.

00:07:06: Was es aber auch Positives für mich hat,

00:07:09: ist zum Beispiel, dass ich selber geguckt habe,

00:07:14: dass ich mich schütze.

00:07:15: Dass ich für mich einen Rückzugsort erschaffen habe.

00:07:18: Und was ich dir damit mitteilen will, ist,

00:07:22: dass wir oft sehr einspurig denken.

00:07:25: Aber jede Straße hat mindestens zwei Spuren.

00:07:29: Und diese eine Spur ist immer, was es

00:07:31: uns vielleicht auch für Hindernisse in unser Leben

00:07:33: bringt, die Schwäche dahinter oder die Schattenseite, wie

00:07:36: du es auch nennen magst.

00:07:38: Die Schwäche dahinter, was blockiert es denn gerade?

00:07:42: Was ist durch diesen Gedanken gerade in meinem

00:07:46: Leben nicht möglich?

00:07:46: Und auf der anderen Seite ist aber auch,

00:07:49: was ermöglicht es mir denn dieser Gedanke gerade?

00:07:52: Was hat er mir bisher gebracht?

00:07:55: Denn er bringt mir ja nicht nur Negatives

00:07:57: zu 100%.

00:07:58: Sondern in dem Fall vielleicht ja auch der

00:08:00: Schutz.

00:08:01: Oder dass ich mir einen Rückzugsort erschaffe.

00:08:05: Oder vielleicht hat er mich auch vor manchen

00:08:08: blöden Situationen bisher bewahrt.

00:08:10: Also, ja, aus diesem Einspurigen auszubrechen.

00:08:14: Und ich habe mich dann gefühlt wie so

00:08:15: eine kleine Erforscherin meiner inneren Welt.

00:08:18: Es war so, als hätte ich jetzt mein

00:08:20: Fernglas genommen, mir meinen Rucksack aufgesetzt, noch eine

00:08:23: Cap auf den Kopf.

00:08:24: Und dann bin ich losmarschiert durch meine Psyche

00:08:27: und habe geguckt, hey, was ist denn da?

00:08:29: Wie bin ich gerade aufgebaut?

00:08:31: Was sind denn meine täglichen Muster und Gedanken,

00:08:34: die mich die ganze Zeit prägen?

00:08:37: Und was sind die Folgen davon, dass ich

00:08:40: so denke?

00:08:41: Was passiert denn, wenn ich den ganzen Tag

00:08:43: denke, dass ich nur schwach bin?

00:08:45: Das heißt, ich habe mich wirklich damit auseinandergesetzt,

00:08:48: was es mir in meiner Realität wirklich bringt,

00:08:51: wenn ich mir die ganze Zeit nur sage,

00:08:52: dass ich schwach bin.

00:08:54: Und habe mich wirklich geguckt, was passiert im

00:08:57: Alltag?

00:08:58: Was passiert in zwischenmenschlichen Beziehungen?

00:09:00: Was bedeutet das beruflich für mich, wenn ich

00:09:02: mir immer wieder sage, dass ich schwach bin?

00:09:05: Was bedeutet es vielleicht auch in meiner Beziehung,

00:09:07: wenn ich mir immer sage, dass ich schwach

00:09:09: bin?

00:09:09: Und dann habe ich mich zusätzlich noch damit

00:09:12: auseinandergesetzt, was passiert, wenn ich den Gedanken jetzt

00:09:16: umändere?

00:09:17: Das heißt, zum Beispiel, wenn ich sage, ich

00:09:20: fühle mich stark oder wenn es sich das

00:09:24: für dich noch nicht stimmig anfühlt, dass du

00:09:26: von schwach zu stark gehst, vielleicht mit jedem

00:09:28: Tag fühle ich mich stärker und stärker.

00:09:31: Also es darf auch stimmig sein, wenn du

00:09:33: natürlich einen Satz willst, der fernab deiner Realität

00:09:36: liegt, wo du sagst, das wird niemals für

00:09:39: mich möglich sein.

00:09:40: Dann pack den Satz so, dass er für

00:09:43: dich passt, dass er in deinen Alltag passt.

00:09:45: Dass du sagst, okay, der ist jetzt nicht

00:09:47: mehr in meiner Komfortzone.

00:09:48: Der ist schon weit darüber hinaus.

00:09:51: Gleichzeitig kann ich mir vorstellen, dass ich diesen

00:09:53: Punkt erreiche.

00:09:55: Und dass wir diese Dualität von einem wieder

00:09:58: in unser Leben integrieren, in unser Leben zu

00:10:01: integrieren, dass wir beides sind.

00:10:03: Wir sind schwach.

00:10:04: Ich bin heute auch schwach.

00:10:06: Ich habe viele Momente, wo ich schwach bin.

00:10:09: Gleichzeitig weiß ich, ich habe aber auch viele

00:10:12: Momente, wo ich stark bin, wo ich die

00:10:14: starke Annalena bin.

00:10:16: Ich weiß auch, dass diese Schwäche mir auch

00:10:19: Positives bringt.

00:10:20: Dass es in manchen Situationen gut ist, schwach

00:10:23: zu sein.

00:10:24: Dass es in manchen Situationen schön ist, auch

00:10:27: von anderen beschützt zu werden.

00:10:29: Das sind alles Erfahrungen, die ich jetzt machen

00:10:31: durfte, weil ich angefangen habe, das auszudehnen.

00:10:34: Weil ich angefangen habe, mehr Möglichkeiten als diesen

00:10:37: einen Weg zu gehen.

00:10:38: Vielleicht kennst du es ja auch, die Trampelpfade

00:10:41: in deinem Kopf.

00:10:42: Du hast Trampelpfade in deinem Kopf, die du

00:10:44: dein Leben lang gegangen bist.

00:10:46: Das sind die Muster, die Gedanken, die du

00:10:48: immer wieder trägst, die du dir immer wieder

00:10:50: bestätigst.

00:10:51: Und mit jedem Mal, wo du diesen Trampelpfad

00:10:53: gehst, wird dieser Trampelpfad tiefer.

00:10:55: Und was ich dann angefangen habe zu machen,

00:10:57: ist zu gucken, okay, ich möchte diesen Weg

00:11:01: nicht mehr gehen.

00:11:02: Ich möchte mal gucken, was passiert, wenn ich

00:11:04: heute mal links abbiege statt rechts.

00:11:06: Und dann habe ich angefangen, einen neuen Gedanken

00:11:08: zu denken.

00:11:08: Und diesen Gedanken oder dieses Muster, diese Übung,

00:11:12: habe ich dann noch ein zweites Mal gedacht.

00:11:14: Und ein drittes Mal.

00:11:15: Und am Anfang ist das wirklich ungewohnt und

00:11:17: vielleicht auch merkwürdig und vielleicht auch komisch, weil

00:11:24: man sich auch daran erinnern darf, dass man

00:11:27: diesen neuen Gedanken denkt.

00:11:29: Aber ich habe angefangen, einen neuen Trampelpfad anzulegen.

00:11:31: Und diesen neuen Trampelpfad täglich mehr und mehr

00:11:35: zu ebnen und immer tiefer werden zu lassen,

00:11:38: bis dadurch ein Weg entsteht, den ich gehen

00:11:40: kann.

00:11:41: Bis dadurch ein so fester Trampelpfad ist, dass

00:11:44: er in mir verankert ist.

00:11:46: Dass ich gar nicht mehr darüber nachdenken muss,

00:11:48: dass ich heute denken kann, wenn ich schwach

00:11:50: bin, könnte ich auch stark sein.

00:11:52: Sondern dass ich weiß, ich bin schwach und

00:11:55: ich bin stark.

00:11:56: Ich bin eine People Pleaserin und ich bin

00:12:00: selbstbewusst.

00:12:03: Ich bin einsam und ich bin ein Mensch,

00:12:07: der Gesellschaft gerne mag.

00:12:09: Also hier die Einladung an dich zu schauen.

00:12:13: Alles hat noch ein Gegenpart.

00:12:15: Wir sind in einer Dualität.

00:12:17: Du bist nicht irgendwo gefangen und darfst dafür

00:12:20: immer bleiben.

00:12:21: Sondern es gibt immer auch noch einen anderen

00:12:23: Aspekt davon.

00:12:24: Genauso natürlich auch mit Eigenschaften, die vielleicht auch

00:12:29: für uns erst mal gut wirken.

00:12:31: Oft ist ja das Perfektionismus zum Beispiel sehr

00:12:35: hoch gelobt wird.

00:12:36: Also auch da zu schauen, wenn du weißt,

00:12:38: wow, der Perfektionismus, der hat mich heute hier

00:12:40: in meiner Karriere so weit gebracht.

00:12:42: Oder der sorgt dafür, dass ich richtig, richtig

00:12:46: gut leisten kann.

00:12:48: Dann auch zu schauen, was passiert denn, wenn

00:12:50: ich mir mal erlaube, Fehler zu machen?

00:12:52: Was passiert denn, wenn ich mir erlaube, hier

00:12:55: mal mich fallen zu lassen?

00:12:58: Was passiert denn, wenn es heute mal nicht

00:13:00: perfekt ist?

00:13:01: Wenn es heute auch mal einfach ein bisschen

00:13:03: wackelig ist?

00:13:04: Wenn es heute einfach mal nicht meinem sonstigen

00:13:08: Maßstab ist?

00:13:09: Und dann darfst du anfangen, beide Seiten auszuspielen.

00:13:12: Du darfst anfangen, dir das eine anzugucken, dir

00:13:15: das andere anzugucken.

00:13:16: Dir die Wege anzusehen und zu gucken, welcher

00:13:19: Weg könnte jetzt für diese Situation gerade gut

00:13:22: sein?

00:13:23: Und natürlich ist der Weg, der noch unbelaufen

00:13:25: ist, der etwas holprigere Weg.

00:13:28: Aber eins kann ich dir wirklich sagen, manchmal

00:13:31: sind es nicht die einfacheren Wege, die am

00:13:33: Ende zu mehr Erfüllung führen.

00:13:35: Meistens ist es so, dass die Wege mit

00:13:38: den meisten Stolpersteinen, der schwerere Weg, wo wir

00:13:41: am Anfang denken, weiß ich gar nicht, ob

00:13:43: ich das schaffe.

00:13:44: Die Wege sind, die uns am Ende am

00:13:46: meisten Output geben.

00:13:48: Die uns am Ende wirklich was zurückgeben.

00:13:51: Und natürlich ist die Verlockung immer da, den

00:13:53: schnelleren, den alten Weg zu gehen.

00:13:55: Und oft merken wir das ja auch gar

00:13:57: nicht, weil es so unbewusst passiert.

00:13:59: Aber wir dürfen lernen, hier wieder hinzuschauen.

00:14:02: Wir dürfen lernen, uns immer wieder zu hinterfragen

00:14:05: und zu gucken, ist das der Weg, den

00:14:07: ich gerade gehen will?

00:14:08: Oder gibt es heute auch einen anderen Weg?

00:14:10: Und erst wenn wir beide Seiten kennen, können

00:14:13: wir ja auch anfangen, uns damit zurechtzulegen, was

00:14:18: wir wirklich brauchen.

00:14:19: Welchen Weg uns jetzt gerade am niedlichsten ist.

00:14:22: Denn wenn wir den einen Weg nicht kennen,

00:14:24: wie wollen wir denn wissen, ob der uns

00:14:26: gerade gut tut?

00:14:27: Ob der in der Situation der richtige ist?

00:14:30: Und wenn wir oft z.B. wieder beim

00:14:33: Perfektionismus, wenn wir oft unser ganzes Leben lang

00:14:36: perfekt sein wollen, perfekte Leistungen erbringen wollen, dann

00:14:40: ist das erst mal wirklich ungewohnt.

00:14:43: Ich kann es gar nicht anders sagen als

00:14:44: ungewohnt, jetzt Dinge zu machen, die nicht perfekt

00:14:47: sind, die nicht unserem Maßstab entsprechen.

00:14:51: Aber hier auch erst mal auszuprobieren.

00:14:54: Es besteht dann natürlich ganz gerne auch die

00:14:56: Tendenz, dass wir uns da voll reinlegen und

00:15:00: dass wir dann von dem einen Extrem erst

00:15:02: mal ins andere Extrem rutschen.

00:15:04: Aber auch das gehört ja dazu.

00:15:05: Auch das ist ja herauszufinden, was dieser Weg

00:15:08: überhaupt für mich bedeutet.

00:15:10: Herauszufinden, wo dieser Weg überhaupt hinführt.

00:15:12: Und wenn wir dann beide Wege kennen, dann

00:15:15: öffnet sich ein neuer Raum.

00:15:17: Es öffnet sich der Raum, wo wir damit

00:15:19: spielen können.

00:15:19: Wo wir gucken können, okay, ich gebe jetzt

00:15:21: ein bisschen Perfektionismus.

00:15:23: Ah nee, jetzt brauche ich ein bisschen wieder

00:15:25: Kuddelmuddel und Chaos mit rein.

00:15:28: Und dann kannst du anfangen, damit zu spielen

00:15:29: und diese beiden Seiten zu verbünden.

00:15:32: Und das ist ja auch, where the magic

00:15:33: happens.

00:15:34: Und das ist auch der Moment, wo alles

00:15:36: sich anfühlt, als ob es auf einmal leichter

00:15:38: ist.

00:15:38: Wo es Leichtigkeit und Freude mit reinbringt.

00:15:43: Und was ich auch immer noch ganz toll

00:15:45: finde, ist vor allem, wenn wir uns damit

00:15:48: auseinandersetzen, woher kommt dieses Muster?

00:15:51: Welche Stärken und welche Schwächen haben diese Muster?

00:15:54: Auch damit zu verbinden, welches Gefühl steckt denn

00:15:56: dahinter?

00:15:57: Also wenn ich bisher immer dachte, dass ich

00:16:02: schwach bin, welches Gefühl steckt denn hinter der

00:16:04: Schwäche?

00:16:05: Ist es vielleicht unterdrückte Wut?

00:16:07: Bin ich vielleicht wirklich dolle traurig?

00:16:11: Und welches Gefühl darf hier wieder ins Fließen

00:16:14: gebracht werden?

00:16:14: Welches Gefühl darf hier einmal angesehen und gefühlt

00:16:17: werden?

00:16:18: Denn wir dürfen uns auch Räume schaffen, wo

00:16:23: wir uns nicht blühen.

00:16:25: Es geht nicht darum, dass wir uns jetzt

00:16:26: neu programmieren und dann eine bessere Version von

00:16:28: uns sind.

00:16:29: Sondern, dass wir einheitlich sind.

00:16:32: Dass wir uns in eine Einheit bringen.

00:16:34: Dass wir uns in eine Beziehung mit uns

00:16:37: selber gehen.

00:16:38: In eine gestärkte Beziehung.

00:16:40: Und dazu gehört, dass wir einerseits fühlen, was

00:16:43: ist damals passiert?

00:16:44: Was war auch damals nicht okay?

00:16:46: Und andererseits uns aber nicht dem Leben einfach

00:16:48: ausliefern.

00:16:49: Anderen Mitmenschen einfach ausliefern.

00:16:51: Sondern in die eigene Gestaltung gehen.

00:16:54: Und in die eigene Gestaltung können wir zum

00:16:55: Beispiel gehen, indem wir neue Trampepfade für uns

00:16:58: machen.

00:16:59: Und genau, was ich meinte mit, dass wir

00:17:01: uns einen sicheren Raum auch für unsere Gefühle

00:17:04: schaffen.

00:17:04: Das heißt auch, wenn dein Alltag vielleicht sehr

00:17:07: stressig ist, du unendlich viel zu tun hast,

00:17:09: dass du auch guckst, dass es einen Raum

00:17:12: gibt, einen Moment im Alltag gibt, wo du

00:17:15: dich frei entfalten kannst.

00:17:17: Wo du weißt, hier bin ich sicher, wenn

00:17:19: mir die Tränen kommen.

00:17:20: Hier bin ich sicher und hier darf ich

00:17:21: fühlen.

00:17:22: Hier darf ich meine Wut rauslassen.

00:17:24: Hier darf ich mal auf den Boden stampfen,

00:17:26: gegen die Wand schlagen.

00:17:28: Hier darf ich in mein Kissen schreien.

00:17:30: Hier darf ich ja meine Tränen einfach fließen

00:17:32: lassen.

00:17:34: Und ja, wenn du das schaffst zu integrieren,

00:17:38: also dass du deine Gefühle wirklich zeigst in

00:17:42: einem sicheren Raum.

00:17:43: Wenn du schaffst zu erkennen, okay, ich bin

00:17:45: mehr als gerade diese eine Eigenschaft von mir.

00:17:48: Ich bin mehr als schwach.

00:17:49: Ich bin auch stark und ich darf beides

00:17:52: in Einklang bringen.

00:17:53: Ich darf beides ausleben und ausprobieren und ich

00:17:56: darf beides am Ende so zusammenfügen, dass es

00:17:59: mir im Allerbesten dient.

00:18:01: Dann schaffst du sowas Großes.

00:18:05: Denn wenn wir geboren werden, haben wir unseren

00:18:07: eigenen, unseren einzigartigen Wesenskern.

00:18:10: Wir kommen auf die Welt und sind noch

00:18:12: so unberührt vom Leben.

00:18:14: Wir haben noch keine Erfahrung gesammelt.

00:18:17: Alles ist neu.

00:18:18: Und es sind nur wir mit unseren tollen

00:18:21: Eigenschaften, die auf die Welt kommen.

00:18:23: Mit unseren Stärken und vielleicht auch mit unseren

00:18:29: Herausforderungen.

00:18:30: Dann passiert es, dass wir im Leben ganz

00:18:32: viele Erfahrungen machen.

00:18:33: Gerade in den ersten sieben Jahren unseres Lebens

00:18:36: formt sich unser Unterbewusstsein.

00:18:38: Unser Unterbewusstsein kriegt in den ersten sieben Jahren

00:18:41: die Basis dafür, die wir dann den Rest

00:18:44: unseres Lebens in uns tragen.

00:18:48: Was wir jetzt machen, ist nicht, dass wir

00:18:50: uns neu programmieren und besser und toller und

00:18:53: leistungsorientierter und stärker werden.

00:18:57: Sondern was passiert ist, dass wir uns diesem

00:18:59: Kern wieder mehr nähern.

00:19:01: Dass wir mehr wieder zu diesem Menschen sind,

00:19:04: der wir eigentlich sind.

00:19:05: Dass wir mehr aus den Mustern aussteigen, die

00:19:08: uns bisher vielleicht auch als Schutz dienten, als

00:19:11: Strategie dienten.

00:19:12: Die uns ja auch bis hierhin, wo wir

00:19:15: jetzt gerade sind, gebracht haben.

00:19:17: Also ich will nicht sagen, dass das alles

00:19:19: falsch war und dass das alles doof war.

00:19:21: Sondern sie geben uns die Möglichkeit, diese Muster

00:19:24: zu erkennen.

00:19:25: Wer bin ich wirklich?

00:19:27: Was will ich wirklich?

00:19:29: Wie gestalte ich das Leben, das mir dienlich

00:19:31: ist?

00:19:32: Das ich führen möchte?

00:19:34: Und wie schaffe ich es auf diesem Weg

00:19:36: wieder wie mein kleines Kind in mir?

00:19:40: Freude zu haben, Spaß zu haben, zu lachen,

00:19:43: das Leben zu genießen, das Leben durch Spiel

00:19:46: und Spaß zu fördern.

00:19:48: Ich meine, guckt ihr doch mal ein kleines

00:19:50: Kind an.

00:19:51: Wie oft lachen Kinder und wie oft lachen

00:19:53: wir Erwachsenen?

00:19:54: Allein daran merkt man ja schon, wie viel

00:19:59: wir durch unser Leben mitschleppen.

00:20:02: Und genau, wenn wir wieder mehr und mehr

00:20:04: zu diesem Wesenskern kommen, kommen wir einerseits wieder

00:20:06: mehr und mehr dazu, was in uns ist,

00:20:09: was wir wirklich ausleben wollen und gleichzeitig auch,

00:20:12: wo wir noch mehr Freude, mehr Leichtigkeit wieder

00:20:15: mit in den Alltag bringen können.

00:20:16: Ich habe auch meinen ersten Reiki-Grad gemacht

00:20:19: und da geht es ja um Reiki, also

00:20:22: um die Lebensenergie, die in uns steckt.

00:20:25: Das kennen wir auch aus ganz vielen anderen

00:20:28: Lehren wie dem buddhistischen Lehren, dass wir immer

00:20:31: verbunden mit unserer Quelle sind.

00:20:33: Wir sind immer verbunden mit unserem Chi, mit

00:20:37: unserer Lebensenergie in uns und alles ist da.

00:20:42: Wir brauchen nichts neu zu machen und das

00:20:45: ist auch, was dieser Satz mir so geschenkt

00:20:47: hat.

00:20:47: Alles, was ich brauche, steckt jetzt bereits in

00:20:50: mir.

00:20:50: Es ist alles in uns.

00:20:52: Wir brauchen nicht zu glauben, dass die Stärke

00:20:54: im Außen liegt, die wir suchen.

00:20:55: Die Stärke ist schon in uns.

00:20:57: Wir brauchen nicht zu glauben, dass das Selbstbewusstsein

00:21:01: im Außen liegt, denn das Selbstbewusstsein ist schon

00:21:03: in dir.

00:21:04: Wir brauchen nicht zu glauben, dass die Schönheit

00:21:06: im Außen zu finden ist, wenn du durch

00:21:08: die Welt reist, denn die Schönheit ist schon

00:21:11: in dir drin.

00:21:12: Du darfst anfangen, wieder die Forscherin deines Lebens

00:21:16: zu werden, deines Seins zu werden und zu

00:21:18: gucken, was steckt alle schon in mir, was

00:21:21: ich gar nicht beachtet habe?

00:21:23: Was ist alles gerade in mir, in meinem

00:21:25: Körper, in meinem Herzen, wo ich gar nicht

00:21:27: hinschaue?

00:21:28: Welche Möglichkeiten verstecke ich denn gerade in mir?

00:21:32: Es ist wirklich alles in dir da.

00:21:35: Die Stärke ist da.

00:21:37: Alles, worauf du eine Frage hast, steckt bereits

00:21:40: in dir.

00:21:41: Du darfst anfangen, wieder langsamer zu werden, dich

00:21:44: mit dir zu verbinden oder in die Verbindung

00:21:46: zu kommen und zu schauen, zu erforschen, wie

00:21:49: eine kleine Erforscherin.

00:21:50: Als ob du jetzt durch den Dschungel deines

00:21:52: Inneren gehst und guckst, hey, was ist hier

00:21:55: gerade für mich zu sehen?

00:21:57: Was ist gerade da?

00:21:59: Wie fühle ich mich denn im Alltag?

00:22:01: Und wo könnte ich das andere, das Gegenstück

00:22:04: dazu finden, das mich wieder stärkt?

00:22:07: Und weil ich natürlich möchte, dass du die

00:22:11: Stärke in dir findest und mit der Stärke

00:22:14: meine ich hier sinnbildlich, dass du das wieder

00:22:19: findest, was du brauchst.

00:22:22: Dass alles in alles, was ich brauche, steckt

00:22:24: bereits in dir.

00:22:25: Dass du weißt, wo du in dir suchen

00:22:27: kannst, du kleine Forscherin.

00:22:29: Dafür habe ich dir noch heute wieder eine

00:22:31: Bonusmeditation aufgenommen, die dich darin unterstützen kann.

00:22:36: Ich freue mich, wenn du reinhörst.

00:22:37: Ich freue mich so sehr, dich das nächste

00:22:40: Mal wieder hier in meinem Podcast begrüßen zu

00:22:42: dürfen.

00:22:42: Wenn du möchtest und mir ein riesengroßes Dankeschön

00:22:45: dalassen möchtest dafür, dass ich diese Folgen für

00:22:48: dich aufnehme, würde ich mich so sehr freuen,

00:22:51: wenn du diese Podcast-Folge an einen Menschen

00:22:53: weiterempfiehlst, bei dem du sagst, die muss das

00:22:57: jetzt unbedingt wissen und gehört haben.

00:22:59: Wenn du mir ein Follow schenkst oder ein

00:23:01: Kommentar und ja, das wäre das größte Dankeschön,

00:23:05: was du mir geben kannst.

00:23:06: Ich freue mich so sehr, dass du hier

00:23:07: bist.

00:23:08: Ich schicke dir eine riesengroße Umarmung und freue

00:23:12: mich, dich bald wiederzusehen.

00:23:14: Bis dahin, shine on, weil dein Strahlen die

00:23:16: Welt braucht.

00:23:17: Deine Annalena

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