Folge 020- Warum sich im Außen nichts verändert, wenn du im Innen nicht hinschaust

Shownotes

In dieser Folge von Soulful & Shine spreche ich über ein Konzept, das mein Leben nachhaltig verändert hat: Warum sich im Außen nichts ändert, wenn wir nicht in unser Inneres schauen.

Vielleicht kennst du das Gefühl, immer wieder an ähnliche Menschen oder Situationen zu geraten – im Job, in Beziehungen oder im Alltag – und dich zu fragen: Warum passiert mir das immer wieder?

In dieser Episode erfährst du:

✨warum Trigger oft mehr mit unserem Inneren zu tun haben als mit dem Außen ✨wie du Selbstverantwortung übernimmst, ohne dir Schuld zu geben ✨warum Klarheit der Schlüssel für echte Veränderung ist ✨wie du bewusst entscheiden kannst: bleiben, gehen oder innerlich etwas verändern ✨ warum Nervensystem-Regulation die Basis jeder Entscheidung ist

Diese Folge lädt dich ein, liebevoll hinzuschauen – ohne Druck, ohne Bewertung und in deinem eigenen Tempo.

💛 Wichtiger traumasensibler Hinweis: In dieser Folge spreche ich über Trigger im Coaching-Sinne. Wenn du merkst, dass dich bestimmte Inhalte stark überfordern, alte Wunden aufreißen oder dein Alltag dadurch nicht mehr gut bewältigbar ist, bitte hol dir professionelle Unterstützung (z. B. therapeutische Begleitung). Du musst da nicht alleine durchgehen.

✨ Wenn dir diese Folge gefallen hat: Folge dem Podcast, lass mir ein Herz da oder teile deine Gedanken in den Kommentaren – ich freue mich sehr über den Austausch mit dir.

Shine on - Weil dein Strahlen die Welt braucht Deine Anna-Lena ✨

Transkript anzeigen

(Transkribiert von TurboScribe.ai. Upgrade auf Unbegrenzt, um diese Nachricht zu entfernen.)

Hallo, du Herz, und herzlich willkommen bei einer neuen Folge SoFo & Shine. Eine Reise zurück in dein Herz. Mein Name ist Annalena und ich habe mir in den Kopf gesetzt, dass ich Menschen dabei begleiten möchte, dass sie sich endlich wieder wohl in ihrer Haut, in ihrem Sein, in sich fühlen und in ihrem Alltag und dadurch ihr inneres Strahlen wieder entfachen.

Und genau deshalb habe ich diesen Podcast für dich aufgenommen. Und heute habe ich dir ein Thema mitgebracht, das in meinem Leben alles verändert hat. Also die Haltung dahinter, ja, hat mich wirklich wieder in meine Selbstpower, in meine Selbstverantwortung gebracht und mir das Leben um einiges leichter gemacht.

Und worum es heute geht ist, warum sich im Außen nichts ändert, wenn du dich im Innen nicht anschaust. Denn ich bin persönlich der Meinung, dass alles, was uns im Leben passiert, auch mit uns zu tun hat. Du kennst es vielleicht auch.

Du hast vielleicht eine fiese Kollegin, die dich emotional richtig aufregt. Die macht dich wütend, traurig, fassungslos, ohnmächtig und du weißt eigentlich gar nicht, woher diese ganze Wut, diese ganzen Gefühle überhaupt herkommen, weil die sich einfach so mitnimmt. Und was ich jetzt damit sagen möchte ist, dass diese Kollegin vielleicht trotzdem nicht die Netteste ist.

Und natürlich wollen wir da nicht leugnen, dass Menschen sich unter anderem auch schlecht verhalten, dass es Menschen gibt, die einfach nicht nett sind und dass wir uns natürlich auch manchmal schlecht verhalten. Nur wenn die Kollegin dich emotional so sehr mitnimmt, dann hat es auch was mit dir zu tun. Dann hat es vor allem damit zu tun, was dir vielleicht in deiner Vergangenheit passiert ist, was für Glaubenssätze du in dir trägst, was für Schutzstrategien du in dir trägst, was für alte Muster du in dir trägst.

Und dass diese Person genau diese Muster anspricht und die dann anspringen und für dich heute reagieren. Natürlich spielt da mit rein, dass du auch um heute wütend sein kannst, dass du heute ohnmächtig sein kannst, dass du heute fassungslos sein kannst. Das ist ganz klar.

Nur diese Intensität, du kennst es vielleicht auch, wenn dich jemand triggert, wenn jemand in dir was auslöst, ist manchmal so krass, dass wir uns vielleicht ohnmächtig fühlen. Und wenn du oft vielleicht Dinge sagst wie, ach Mensch, wieso passiert mir das immer? Wieso treffe ich immer diese Leute? Dann könnte diese Folge heute genau die richtige für dich sein. Denn heute möchten wir anschauen, warum das überhaupt passiert, was passiert, wenn du getriggert wirst, was deine Optionen sind und was du in Zukunft dann machen kannst.

Ich habe es eben schon gesagt, wenn jemand so enorm was in dir auslöst, es gibt da auch ein Buch, ich komme leider nicht auf den Titel, da werden gerade diese Personen als Arschenge bezeichnet. Und ich finde das so schön, weil es so zutreffend ist. Denn diese Personen haben einerseits diese Gabe, etwas in dir so Enormes, so Gewaltiges auszulösen und andererseits sind sie auch ein Segen.

Auch wenn sich das in dem Moment gar nicht so anfühlt. Und der Segen ist nämlich darin, dass das Leben dir immer wieder Situationen und Erlebnisse gibt, um deine eigenen Themen anzuschauen, um in die Heilung zu kommen. Und dein Leben wird dir, bis du dieses Thema angeschaut hast, dein Leben lang genau die richtigen Menschen und Situationen geben, um da hinzuschauen.

Das ist im 1. Moment verdammt unbequem und verdammt unangenehm. Nur es ist jedes Mal auch die Chance, dass du das für dich lösen kannst. Und dass du dann in die Verantwortung kommst und eine neue Geschichte daraus schreibst.

Und ich möchte hier vorab einmal kurz sagen, dass ich hier ganz klar von Triggern im Coaching-Sinne spreche und nicht im therapeutischen Sinne. Im therapeutischen Sinne würde es greifen, wenn dich etwas so sehr triggert, also etwas so stark in dir auslöst, dass du deinen Alltag nicht mehr normal bewältigen kannst, weil dich das Gefühl, die Emotion so sehr einnimmt. Und davon möchte ich heute nämlich nicht sprechen, sondern ganz klar von den Dingen, die dich zwar im Hier und Jetzt beeinflussen, gleichzeitig aber dich deinen Alltag bewältigen lassen.

Solltest du das Gefühl haben, dass du dich in dieser Folge unwohl fühlst, dass das gerade nicht tragbar für dich ist. Oder solltest du einen entsprechenden Trigger haben, der dazu sorgt, dass du deinen Alltag gerade nicht mehr auf die Reihe kriegst, weil einfach alles zu viel ist, dann darf ich dir an dieser Stelle raten, bitte, bitte hol dir Hilfe. Und genau, ich möchte mich in diesem Sinne ganz klar davon abgrenzen und dir sagen, dass wir hier im Coaching-Sinne sprechen, also von Dingen, die dich zwar beeinflussen im Hier und Jetzt, aber die dein Leben nicht dadurch völlig aus dem Ruder laufen lassen.

Genau, und ich habe es ja eben schon gesagt, dein System erinnert dich immer wieder und wieder an die gleichen Situationen. Es schickt dir Menschen in dein Leben, damit du die Themen anschauen kannst. Du kennst es vielleicht auch, du hast diese eine Kollegin, diese eine Kollegin, die dich so sehr ärgert, weil sie, ich weiß nicht, immer Dinge sagt, der könntest du an die Decke gehen.

Und natürlich könntest du jetzt den Job wechseln. Du könntest jetzt sagen, okay, ich kann mit dieser Kollegin nicht weiterarbeiten, das ist nicht das, was ich will, ich kündige und suche mir eine neue Position. Und dann wechselst du den Job.

Und was passiert, du hast das Thema mitgenommen, du hast deine alten Prägungen, deine alten Glaubenssätze, all das, was du über die Situation denkst, nimmst du mit. Und es wird vermutlich irgendwann in deinem Leben einen neuen Menschen geben, eine neue Situation geben, wo genau diese Themen wieder hochkommen werden, die dann angesprochen werden. Und jetzt fragst du dich ja sicher, was soll ich denn dann bitte machen? Was soll ich denn machen, wenn ich eine Kollegin habe, die wirklich mich so an die Decke bringt? Und es ist hier natürlich leichter als gesagt.

Also du hast den Auslöser. Bisher oft die schnellere Lösung gewählt, also das Weggehen. Und jetzt hast du die Chance, weshalb auch Arschengel, du hast das Potenzial, in diese Situation reinzugehen auf einer tieferen Ebene.

Zu schauen, was passiert hier gerade bei mir? Du schaust nicht bei der anderen Person, wie sie sich verhält, was sie sagt, was sie fies macht, sondern du schaust bei dir. Du schaust bei dir, was löst es gerade in mir aus? Welcher Anteil von mir fühlt sich hier gerade wirklich angesprochen? Was ist das, was mich hier wirklich emotional so mitnimmt? Und dann kannst du, wenn du möchtest, tiefer darin einsteigen und gucken, woher kenne ich das Gefühl in meinem Leben? Wann in meinem Leben habe ich dieses Gefühl das 1. Mal gefühlt? Und dann zu gucken, welche Situation kommt da gerade raus? Und du kannst im Hier und Jetzt immer Liebe in diese vergangenen Situationen schicken. Du kannst immer wehen zu sagen, es ist nicht okay, was da passiert ist.

Es war vielleicht auch nicht okay, wie sich Menschen in der Vergangenheit in dieser Situation verhalten haben. Und es ist nicht okay, dass ich diese Situation tragen musste. Aber ich kann heute wehen, dass ich Liebe in diese Situation schicke.

Ich kann heute wehen, dass mich diese Situation nicht mehr länger jeden Tag beeinflusst. Das ist einmal, was du auf der Tieferen lösen kannst. Du kannst dir aber auch Strategien zur Hand nehmen und sagen, okay, wenn die Kollegin das und das zu mir sagt, dann merke ich, dass ich wütend werde.

Dass ich wütend werde, weil ich mich nicht gerecht behandelt fühle. Was kann ich denn tun das nächste Mal, wenn ich mich nicht gerecht behandelt fühle? Und dann gehst du vor allem darauf ein, wie du dich fühlst. Und nicht, was kann ich tun, wenn meine Kollegin das und das das nächste Mal zu mir sagt.

Sondern was kann ich tun, wenn ich mich das nächste Mal nicht gerecht behandelt fühle? Was kann ich tun, wenn ich mich das nächste Mal fühle, als würde jemand mit mir wie mit einem kleinen Kind sprechen? Was kann ich tun, wenn? Und dir dafür Lösungen überlegen. Denn, was ich ja eben schon meinte, natürlich können wir auch wütend und Emotionen spüren, die aus dem Jetzt kommen. Nicht jede Emotion, die wir haben, ist von unserer Vergangenheit geprägt.

Nur wenn wir diese krasse Intensität an Emotionen haben, dass wir sagen, ich könnte hier an die Decke gehen, ich könnte jetzt heulen, hier aus dem Raum ausgehen, ich könnte die Kollegin schubsen, ich kann es kaum noch aushalten, so intensiv sind diese Gefühle gerade. Dann ist da ja auch was in dir, was gesehen werden möchte. Dann ist da ja auch ein Teil in dir, der in der Vergangenheit nicht ganz die Beachtung begeben hat, warum er jetzt so laut schreien muss, damit du ihn ansiehst.

Und ja, für mich sind Trigger, Auslöser, tatsächlich mittlerweile eine Einladung. Denn das hat für mich viel mit Eigenverantwortung, Selbstverantwortung zu tun. Und nichts mit Schuld.

Denn Schuld macht klein, Schuld macht eng, Schuld ist schwer. Und Selbstverantwortung, das gibt mir wieder Handlungsraum. Das gibt mir potenzielle Wege, die ich einschlagen kann.

Das gibt mir Lösungen, die ich machen kann. Und dadurch ja auch Entlastung. Entlastung für mich, Entlastung für meine Emotionen, mehr innere Ruhe.

Und es gibt eine Übung, die hat mir immer sehr geholfen in diesen Situationen. Und die möchte ich heute mit dir teilen. Und zwar möchte ich aber sagen, dass ich diese Übung lange, lange falsch gemacht habe.

Und zwar geht es um Love it, Leave it or Change it. Und ich habe das oft sehr oberflächlich betrachtet. Und das wollen wir heute nämlich nicht machen.

Denn wir wollen Love it, Leave it or Change it ganz bewusst bringen. Wir wollen es ganz bewusst einsetzen, damit es zu Klarheit führt. Denn Klarheit ist etwas, damit du bewusste Entscheidungen treffen kannst.

Damit du Entscheidungen nicht aus einer reinen Emotion triffst, sondern eine bewusste Entscheidung für dich treffen kannst, die durchdacht ist und die langfristig mehr tragfähig ist. Und ich möchte dir einmal die 3 Punkte davon erklären. Und zwar Love it.

Bei Love it geht es vor allem darum, nicht die Situation zwangsweise zu lieben. Also du musst in nichts aushalten, was sich für dich unendlich schrecklich anfühlt. Du darfst immer wählen, zu gehen.

Nur es gibt in einigen Situationen auch das Potenzial, dass etwas, das dich erst ärgert, zu etwas ganz tollem werden kann. Und hier die Einladung, dich zu fragen, gibt es etwas, was ich an der Situation auch mögen kann? Denn wir fokussieren uns ja auch oft nur auf das Negative, anstatt auch das zu sehen, was es uns vielleicht bringt. Vielleicht bringt dir diese Situation gerade unendlich was, oder es ist halt, dass du die Einladung annimmst, um ins Tiefere zu gehen, in die tiefere Ebene zu gehen, um das Thema dann für dich zu lösen und dann kannst du das Thema lieben.

Also schau hier wirklich, was kannst du tun, um diese Situation zu lieben? Und kannst du etwas tun, um diese Situation zu lieben? Und wenn du nichts tun kannst, damit diese Situation irgendwann an einem Punkt ist, wo du sagst, jetzt liebe ich sie, dann ist der Punkt nicht der richtige. Dann wirst du die Situation auch nicht lieben können und dann musst du auch nicht zwangsweise in dieser Situation bleiben. Nur wie gesagt, es gibt in jeder Situation etwas Positives und etwas Negatives.

Und wir fokussieren uns halt oft auf das Schwere, auf das, was uns anstrengt, anstatt das zu sehen, was da ist. Und manchmal kann schon alleine das, dass du dich auf das Positive konzentrierst, so viel mehr ausmachen und so einen inneren Umschwung mit sich bringen. Das Zweite ist Leave It.

Und bei Leave It meine ich nicht, wir rennen jetzt von der Situation weg, nehmen uns mit und kommen wieder in die Situation. Leave It soll in diesem Fall eine komplett bewusste Entscheidung sein. Etwas sein, was dich stärkt und was dich weiterbringt.

Und hier geht es vor allem darum, ins Verstehen zu kommen. Das heißt, dich zu verstehen, die Situation zu verstehen, um dann eine reife Entscheidung treffen zu können. Diese bewusste Entscheidung, die dir dient und dich nicht weiter aussaugt.

Und du kannst dich hier ganz fragen, was ist das, was ich hier will? Und meistens wissen wir genau, was wir nicht wollen. Wir wissen, wir wollen nicht eine doofe Kollegin, wir wollen nicht wenig Geld verdienen, wir wollen nicht so viel arbeiten. Aber das, was wir wollen, lassen wir ganz oft außer Acht.

Also hier auch einzuchecken, was ist das, was ich nicht mehr will? Aber was steht auf der anderen Seite, was ich will? Was brauche ich, um diese Situation für mich gut lösen zu können? Um mich hier in dieser Situation wohler zu fühlen? Was brauche ich, wenn ich gehe, um mich dann wohler zu fühlen, um mich besser zu fühlen, dass sich diese Sache nicht immer wiederholt? Und das ist hier auch dieses Hinschauen in tieferer Ebene. Und das darfst du gerne immer machen, indem du dir Hilfe holst. Zum Beispiel durch einen guten Coach oder durch therapeutische Hilfe natürlich.

Um tiefer einzuchecken, was ist eigentlich das, was mich innerlich bewegt? Was ist das, was ich innerlich gerade shiften darf? Was ich shiften darf von, okay, es beeinflusst mich gerade hier im Alltag und irgendwie komme ich hier nicht weiter zu. Oh, okay, hier den Anteil, den habe ich jahrelang nicht beachtet. Hier durfte Liebe zuhingehen und jetzt wähle ich neu.

Jetzt weiß ich, dass ich mich nicht gerecht behandelt fühle und jetzt kann ich neu wählen. Denn ich kann ja auch selber dafür sorgen, dass meine Bedürfnisse erfüllt sind. Ich kann selber dafür sorgen, dass ich mich im Alltag gerechter behandelt fühle und das nicht von anderen Personen abhängig machen.

Ich kann entscheiden, wie ich reagiere, wenn meine Kollegin mich das nächste Mal ungerecht behandelt und und und. Und natürlich ist das hier eine höchstpersönliche Entscheidung. Also es ist nichts, das dir jemand anderes abnehmen kann und es gibt hier kein richtig und kein falsch.

Denn wenn du sagst, ich muss hier weggehen, weil deine Werte zu doll angegriffen sind, weil es um deine Integrität geht, weil es für dich einfach nicht auszuhalten ist, dann ist natürlich der richtige Schritt, die Situation zu verlassen. Keine Frage, Situationen können hier als Beispiel sein, dass du zum Beispiel in einem Beruf unglücklich bist, dass du in einer Partnerschaft unglücklich bist, dass du generell in einer Beziehung, freundschaftlichen Beziehungen unglücklich bist. Das Leben wird dir wahrscheinlich schon viele herausfordernde Situationen geschickt haben und immer dann kannst du ihn nicht einchecken, um zu checken.

Gibt es hier etwas, dass ich dazu kommen kann, diese Situation für mich anzunehmen? Und anzunehmen heißt nicht immer gleich, dass ich es lieben muss. Gibt es hier eine Möglichkeit, dass ich bleiben kann oder muss ich die Situation verlassen, weil sie nicht für mich tragbar ist? Oder habe ich die Möglichkeit, die Situation für mich zu verändern? Das heißt für mich in die Tiefe zu gehen. Das heißt für mich zu gucken, ob der innere Anteil in mir Heilung erfahren darf oder generell erst mal Aufmerksamkeit.

Wir brauchen ja gar nicht davon zu sprechen, dass alles immer gleich geheilt werden muss, sondern zu gucken, was ist da in mir und was möchte gesehen werden? Und was darf ich jetzt lösen, um die Situation für mich verändern zu können? Was ist die Veränderung, die ich hier im Innen herbeischaffen kann, damit sich mein Äußeres ändert? Und das ist ja auch, wer the magic happens, wo die Magie wirklich am Ende passiert. Denn wenn wir uns im Innen verändern, wenn wir Anteile sehen, wenn wir uns der Wut zuwenden, die wir so lange nicht angeguckt haben, wenn wir uns zuwenden und sagen, hey, ich fühle mich richtig ungerecht behandelt, weil ich mich auch in meiner Kindheit richtig ungerecht behandelt gefühlt habe. Und wenn ich das jetzt so sehe, sehe ich, dass sich das mein ganzes Leben lang so hingezogen hat, dass ich mich hier ungerecht behandelt fühle.

Wenn du das im Innen für dich erkennst und für dich im Inneren in die Transformation gehst und sagst, hey, ich möchte mich jetzt nicht mehr ungerecht behandelt fühlen. Ich möchte anders reagieren, wenn ich mich ungerecht behandelt fühle. Ich möchte nicht mehr diese Ohnmacht.

Ich möchte nicht mehr, dass ich dann in Wut reagiere. Dann kannst du ja auch Lösungen finden, was du stattdessen möchtest. Wie du dich stattdessen vielleicht verhalten kannst.

Was du tun kannst, um stattdessen hier eine klare Grenze für dich zu setzen. Und was automatisch, was im Außen passiert, verändert. Denn wenn du anders deiner Kollegin gegenüber reagierst, als du es bisher getan hast, dann wird deine Kollegin ja auch anders reagieren.

Wenn du es schaffst, so weit zu kommen, dass du innerlich ruhig bleibst und nicht gleich abgehst und wütend wirst und super emotional wirst, dann hast du die Möglichkeit, eine ganz andere Ebene zu schaffen. Denn du entscheidest, wer dich aufregt. Du bist die einzige Person, die darüber entscheiden kann, wer dich jetzt emotional wirklich mitnimmt und wer nicht.

Und du darfst natürlich jederzeit sagen, stopp, ich möchte das so nicht. Durch das Anschauen, durch das in die Tiefe gehen, durch sich Hilfe holen durch einen Coach oder einen Therapeuten, hast du die Chance, es im Inneren von dir zu ändern und dadurch im Außen ein ganz anderes Ergebnis zu schaffen. Im Außen ganz neue Erfahrungen zu machen.

Und dadurch, dass du dann neue Erfahrungen machst, wird sich das neue Bild von dir ja auch immer mehr vertiefen, sodass du im Außen immer mehr so handeln kannst. Und deshalb finde ich Love it, Leave it or Change it einfach so cool, weil es einfach dabei hilft, in die Klarheit zu kommen. Und um in die Klarheit zu kommen, das ist der Schritt, wonach du immer bessere Entscheidungen treffen kannst, wonach du wirklich abwägen kannst.

Was dient mir hier gerade? Was dient mir hier nicht mehr? Wie möchte ich mich verhalten? Was möchte ich denn? Und wo möchte ich auch hin? Also auch da wieder nicht zu gucken, was möchte ich eigentlich nicht mehr, sondern zu gucken, was ist das, was ich will? Was ist das Minimum, was ich für mich akzeptiere? Und was ist das bestmögliche Ergebnis, was ich verdient hätte und was ich realisieren kann? Also dieses Aktivieren von deiner Schöpferkraft und nicht mehr diesem, dass du dieser Situation einfach so ausgeliefert bist, dass du nicht weißt, wie du handeln darfst. Und ja, ich finde, das gibt schon so viel Ruhe mit rein und so viel Möglichkeit. Und was ich hier noch ganz wichtig sagen möchte, ist natürlich nicht, dass du siehst, ah, hier triggert mich was und zack, boom, gehe ich in die Tiefe und alles ist gut.

Nein, ich glaube, ich habe schon mal eine Folge dazu aufgenommen. Es ist immer wichtig, erstmal dein Nervensystem zu beruhigen. Das heißt, wenn du gerade emotional sehr stark getriggert bist, wenn du gerade richtig wütend bist, richtig aufgelöst bist, dann ist das nicht der richtige Moment, um Love it, Leave it oder Change it anzuwenden.

Sondern es geht erstmal darum, für dich eine innere Ruhe zu finden. Sei es über eine Atemübung, sei es, dass du einen klaren Kopf bekommst, dass dein Nervensystem sich wieder beruhigt und nicht gerade auf 180 ist. Gewinne erstmal Abstand von dieser Situation.

Und dieses Step, der kann sich ein bisschen hinziehen. Das kann natürlich sein, dass das, weil du gerade so tief in dieser Situation drinsteckst, dass es einige Tage, einige Wochen dauert, bis du überhaupt an den Punkt kommst, wo du sagst, okay, jetzt bin ich gehalten genug. Jetzt weiß ich gerade, dass ich wieder aus dieser Situation raus bin und mehr in meiner Ruhe bin.

Und dann ist der Moment, wenn du Love it, Leave it oder Change it anwenden kannst. Dann ist der Moment und nicht, wenn dein Nervensystem gerade im Alarmmodus ist und du eh nicht weißt, wo dir der Kopf steht. Also auch da, es ist immer so viel Feingefühl mit drin.

Und auch da, es gibt kein richtig oder falsch. Alle drei Punkte sind wirklich eine höchstpersönliche Entscheidung. Kein anderer Mensch kann dir sagen, wie es in deinem Inneren aussieht.

Kein anderer Mensch kann genau die Dinge abwägen, wie du sie abwägst. Und natürlich darfst du dir bei dieser Entscheidung, bei dem Prozess unendlich viel Zeit lassen und Hilfe suchen. Nur es ist halt so wichtig, dass du hier raus aus dem Vergleichen kommst.

Aber der hat das doch geklappt und die hat das so gemacht und dann hatte sie ein tolles Leben. Nein, es ist wirklich was höchstpersönliches. Und diese Entscheidung kann dir keiner abnehmen und auch keiner kann darüber wirklich urteilen, weil keiner wirklich alle Informationen hat, außer du.

Und ja, ich hoffe für dich, dass es dir in Zukunft leichter fällt, wenn du merkst, oh, ich bin hier gerade getriggert. Dass du weißt, du hast hier die Option. Du hast hier die Option, den Arsch enger anzunehmen und zu sagen, okay, ich gehe in die Tiefe, ich schaue mir meinen Trigger an und dann werde ich versuchen, es von nun an anders zu machen.

Ich werde versuchen, Love it, Leave it or Change it anzuwenden. Ich werde mein Nervensystem regulieren. Und dass du einfach aus diesem Hamsterrad rauskommst.

Aus diesem Hamsterrad, warum passiert mir das nur? Aus diesem Hamsterrad, wo alles sich so schwer anfühlt, wo alles einfach nicht weitergeht. Wenn du Fragen hast, wenn du irgendwas mit mir austauschen möchtest, freue ich mich, wenn du dich gerne bei mir meldest. Ansonsten lasse ich diese ganzen Infos jetzt erst mal bei dir sacken und wünsche dir noch einen wunderschönen Tag.

Bis dahin, shine on. Deine Annalena.

(Transkribiert von TurboScribe.ai. Upgrade auf Unbegrenzt, um diese Nachricht zu entfernen.)

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