Folge 019 - Warum wir alles für andere geben – aber uns selbst vergessen I Selbstfürsorge neu gedacht

Shownotes

In dieser Folge von Soulful & Shine nehme ich dich mit in ein Thema, das so viele Frauen – besonders Mütter – tief in sich tragen: Warum schaffen wir es, anderen 100 % unserer Liebe, Fürsorge und Aufmerksamkeit zu schenken, aber uns selbst oft nur das Minimum übrig bleibt?

Ich spreche mit dir über ✨ warum Selbstfürsorge für unser Nervensystem oft unsicher wirkt ✨ wie Leistung, Anpassung und Funktionieren mit unserem Selbstwert verknüpft wurden ✨ weshalb Selbstfürsorge keine weitere Aufgabe auf deiner To-do-Liste ist, sondern eine innere Haltung ✨ wie du aus dem Autopiloten aussteigen kannst – sanft, langsam und ohne Druck ✨ warum „Ich bin es wert“ keine Affirmation ist, sondern eine bewusste Entscheidung

Diese Folge ist eine Einladung, innezuhalten. Eine Einladung, dir selbst mindestens die gleiche Priorität zu geben wie allen anderen. Nicht perfekt. Nicht von heute auf morgen. Sondern Schritt für Schritt – aus Verbindung statt aus Stress.

💫 Dein Strahlen braucht kein Funktionieren. Dein Strahlen braucht dich.

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Deine Rückmeldung hilft nicht nur mir, sondern auch anderen Frauen, die genau diese Worte gerade brauchen.

Shine on – weil dein Strahlen die Welt braucht. Deine Anna-Lena ✨

Transkript anzeigen

(Transkribiert von TurboScribe.ai. Upgrade auf Unbegrenzt, um diese Nachricht zu entfernen.)

Hallo du Herz und herzlich willkommen bei einer neuen Folge Sofanshine. Ein Reise zurück in dein Herz. Ich bin Annalena und ich freue mich so sehr, dass du heute hier bist.

Heute habe ich dir eine Frage mitgebracht und zwar eine Frage, die mir vor circa einem Monat gestellt wurde und diese Frage hat mich seither wirklich jeden Tag begleitet und so sehr bewegt. Denn es ist eine Frage, die nicht nur mich betrifft, sondern meiner Meinung nach fast jede Frau, die ich kenne und deshalb möchte ich so gern mit dir teilen. Die Frage lautet, warum können wir anderen Menschen 100 Prozent unserer Liebe entgegenbringen, 100 Prozent unserer Aufmerksamkeit, unserer Fürsorge entgegenbringen? Warum können wir das uns selbst gegenüber nicht? Wieso schaffen wir es, uns immer um andere zu kümmern, andere zu versorgen? Aber bei uns hört es auf.

Wir kriegen am Ende des Tages das Minimum für uns selbst und das, was übrig bleibt, ist ja meistens dann auch nur noch die Erschöpfung. Das hat dann ja auch nichts mehr mit Selbstfürsorge zu tun, sondern es ist viel eher eine Schadensbegrenzung des Tages. Also das, was übrig bleibt.

Und Selbstfürsorge ist etwas, das für mich eigentlich mit zur Grundversorgung gehört. Eigentlich dazu gehört, das was wir jeden Tag an erster Linie für uns machen sollen. Wie schlafen, wie trinken, wie essen, sollte Selbstfürsorge genauso dazu gehören.

Deshalb habe ich diese Folge für dich mitgebracht. Deshalb habe ich dir alle meine Gedanken aufgeschrieben, die mich in den letzten Wochen so sehr bewegt haben, um das heute mit dir teilen zu können. Ich würde sagen, wir starten mit der Beobachtung.

Denn es ist eine Beobachtung, die ich für mich in meinem Leben sehr viel gerade treffen konnte, die ich aber auch bei vor allem Müttern, aber auch anderen Frauen so sehr sehen konnte. Und zwar, wir schaffen das. Wir kümmern uns um unseren Partner, wir kümmern uns um unsere Kinder, wir kümmern uns um unsere Eltern und unsere Familie.

Wir kümmern uns dafür, dass jeder ein Geschenk zu Weihnachten und zum Geburtstag hat. Wir kümmern uns dafür, dass unser Terminkalender weiterläuft und weiterläuft und jeder Termin eingehalten wird. Wobei wir wahrscheinlich vergessen, unsere eigenen Arzttermine zu machen oder sie so legen, dass wir sie irgendwie noch reingequetscht bekommen.

Naja, wir selbst, worauf ich hinaus will, bekommen oft im Alltag nur das Minimum noch von unserer Aufmerksamkeit ab. Und was ich hier bezwecken möchte, ist keine Schuldzuweisung oder nicht sagen, dass wir alle versagen, weil wir es nicht hinbekommen. Nee, es geht viel, viel tiefer.

Denn dieser Mangel an Selbstversorger, der ist so tief in uns eingebrannt, dass es sich für unser Nervensystem absolut unsicher anfühlt. Das hat einerseits was damit zu tun, dass wir es so gelernt haben in unserer Kindheit und in unserer Vergangenheit. Wir haben gelernt, dass es sicher ist, sich um andere zu kümmern und dass es nicht sicher ist, für mich selbst da zu sein.

Wir haben gelernt, dass unser Wert immer an eine Leistung geknüpft ist. Dass vor allem durch Belohnung oder Bestrafung mit unterstützt wurde. Also wenn du als Kind was gut gemacht hast, dann hast du eine Belohnung bekommen, dann hast du vielleicht ein Lob bekommen.

Dir wurde gesagt, hey, das hast du richtig gut gemacht. Wenn du was gemacht hast, was andere als falsch betrachtet haben, dann wurdest du bestraft. Du wurdest vielleicht in ein Zimmer geschickt, du hast Hausarrest bekommen, dir wurde dein Handy weggenommen.

Und so haben wir angefangen, unseren Wert an Leistung zu knüpfen. Also wenn wir uns gut verhalten, werden wir geliebt. Und wenn wir was machen, was den anderen nicht passt, grob gesagt, dann werden wir bestraft.

Das ist schon eine Prägung, die uns heute, glaube ich, sehr, sehr, sehr stark noch mit beeinflusst. Und was das ja auch mit einem bringt, ist das Funktionieren. Ich funktioniere, ich passe mich anderen an, mit Liebe gleichgesetzt ist.

Und dass Sicherheit für unser Nervensystem bedeutet, wenn ich mich so und so verhalte, wenn ich das mache, was die anderen sagen, wenn ich mich an alle Regeln halte, dann werde ich geliebt. Und wenn ich geliebt bin, dann bin ich am Ende sicher. Wenn du verstehst, worauf ich hinaus will.

Also was ich dir damit sagen will, ist nicht, dass früher alles falsch gemacht wurde. Früher wusste man es ja auch noch gar nicht besser, beziehungsweise man hatte nicht den Blick darauf, was es heute für uns alle für Auswirkungen hat. Gleichzeitig will ich dir damit sagen, dass es einfach so tief in uns hineingebrannt wurde, dass wir uns um andere kümmern dürften, dass wir uns um andere kümmern müssen, dass wir erst für andere da sein müssen und dass wir dann vielleicht am Ende des Tages noch ein bisschen von der Zeit für uns verbringen können.

Und gerade auch bei Müttern wird das so normalisiert. Mütter sollen arbeiten, sie sollen sich um die Kinder kümmern, sie sollen den Haushalt klar machen, der Einkauf soll geregelt werden, die Termine sollen geregelt werden. Das alles wird von einer klassischen Mutter erwartet.

Das alles ist aber viel zu viel, als dass es ein Mensch überhaupt dauerhaft so tragen kann. Und natürlich kannst du es tragen und versuchen perfekt zu machen, aber für welchen Preis? Am Ende bleibt ja wieder nichts für dich übrig. Und da sind wir wieder beim Thema am Ende.

Wenn du dann noch ein bisschen Zeit für dich hast, dann ist es viel mehr Schadensbegrenzung, als dass du dich wirklich um dich kümmerst. Und aus diesem Kreislauf, finde ich, dürfen wir anfangen auszubrechen. Ich finde, auch wenn es eine riesen Mammutaufgabe ist, ich finde für mich, ich möchte das nicht mehr.

Ich möchte das nicht mehr, denn wenn du selbst erschöpft bist, wenn du selbst kaputt bist, wenn du selbst am Limit bist, dann gibst du ja auch deinen Liebsten nicht mehr das, was du wirklich willst. Du bist ja dann auch wirklich nur noch im Stress viel schneller gereizt. Du reagierst anders, als du es möchtest.

Du benutzt ja auch deine Zeit ganz anders, als du es möchtest. Und ja, dein Nervensystem spielt Alarm. Es sagt dir, okay, stopp, ich muss das alles tragen, ich muss die Kontrolle behalten, ich muss das alles schaffen, am Ende des Tages muss ich geliebt werden.

Und was wir jetzt tun können, um aus diesem Muster Schritt für Schritt und ganz langsam auszusteigen ist, sich einerseits der Sache bewusst zu werden. Denn selbstfürsorge ist nicht ein weiteres Tool auf deiner To-Do-Liste, das du machen sollst. Selbstfürsorge ist so viel mehr.

Selbstfürsorge ist die Haltung dir selbst gegenüber. Also die Art und Weise, wie du, was du von dir selbst erwartest, wie du das in deinem Tag umsetzen möchtest. Deshalb ist es essentiell wichtig, dass du einmal für dich persönlich darüber nachdenkst, was ist Selbstfürsorge gerade für dich und was soll es in einem Alltag werden? Was ist das, was du wirklich damit haben möchtest? Was ist das, was ist der Gewinn, wenn du dich selbst um dich kümmerst und was verlierst du, wenn du so weitermachst wie bisher? Also dir einerseits ein bisschen in den Schmerz rein zu gehen und zu gucken, was passiert denn, wenn ich die nächsten Jahre so weitermache? Was passiert denn, wenn ich jeden Tag immer wieder über meine Grenzen gehe? Wenn ich mich nicht selbst priorisiere und es geht gar nicht darum, dass wir jetzt sagen, achso wir ändern das und dann sind wir jetzt die allerwichtigste Person und es interessiert uns gar nicht mehr, was die anderen machen.

Nein, dass du dir selbst Minimum mit der Priorität begegnest, wie du andere priorisierst. Also wenn du sagst, dass du dir in deinem Alltag wirklich Puffer einbaust, Dinge austauscht und dafür Zeit für dich einsetzt und ich persönlich finde, wir dürfen da auch noch mal ein bisschen ins Umdenken kommen gesellschaftlich. Vor allem, wenn es um den Punkt geht, sich Hilfe zu holen.

Für mich persönlich habe ich die Grundlage in meinem Leben, dass jeder Mensch für seine eigenen Bedürfnisse zuständig ist. Das hat einerseits was für mich damit zu tun, dass ich eine klare Grenze für mich habe, dass ich weiß, okay das sind nicht meine Bedürfnisse, darum muss ich mich nicht kümmern, das ist nicht meine Verantwortung. Andererseits aber auch, um wieder in die Verantwortung für meine Bedürfnisse zu kommen.

Das heißt, dass ich mein Leben nicht danach gestalte, was andere von mir erwarten, was andere von mir wollen, sondern dass ich selbst die Verantwortung dafür übernehme, dass ich selbst gucke, hey war mir das gerade dienlich oder ist das vielleicht was, was ich in meiner Zukunft nicht mehr so machen möchte. Warum ich dir das gerade erzähle ist, dass für mich Hilfe holen nicht immer nur bedeutet, dass wir von einer anderen Person abhängig sind und dass wir vielleicht auch in einem Haushalt leben, wo wir tagsüber viel alleine sind, wo wir in dem Moment gar nicht die Chance haben, weil in dem Moment auch keiner zur Verfügung steht, um uns in diesem Moment zu helfen. Und da möchte ich dich so einladen, das einmal für dich umzudenken, dass Hilfe holen nicht unbedingt bedeutet, dass eine andere Person zu dir kommen muss, um dir dein unter die Arme zu greifen, sondern Hilfe holen kann auch ganz klar sein, dass du für dich bewusste Entscheidungen triffst, dass du für dich zum Beispiel die Entscheidung triffst, hey ich lasse heute einen der zwei Wäscheberge stehen, dass du für dich die Entscheidung triffst, muss ich heute saugen oder kann ich das vielleicht an einem anderen Tag machen, dass du für dich die Entscheidung triffst, die Küche nur so weit aufzuräumen, dass alles, was gammeln könnte, weg ist, aber dass der letzte Krümel in der Ecke wirklich überhaupt gar keinen interessiert, dass du vielleicht auch nicht das ganze Haus clean putzen musst, bevor Besuch kommt, dass du dir selbst auch Aufgaben abnimmst, die einfach nicht wichtig sind, denn wenn wir ehrlich sind, dein Haushalt, der hat keine Bedürfnisse.

Dein Haushalt hat nicht das Bedürfnis, dass etwas sofort gemacht werden muss und ich will damit auch gar nicht sagen, dass du jetzt sofort alles liegen lassen sollst und ihr morgen dann womöglich nackig durch die Gegend rennen müsst, weil ihr keine Wäsche mehr habt, nein gar nicht, aber wie viel von den täglichen Aufgaben musst du heute wirklich machen, was kann vielleicht liegen bleiben, was ist vielleicht in diesem Moment gar nicht so wichtig, um sich da ja auch schon mal den Puffer einzuräumen, um vielleicht ein bisschen Zeit für dich zu nehmen und Zeit für dich heißt hier gar nicht, dass du Yoga machen musst, dass du meditieren musst, Zeit für dich kann sein, dass du dir eine Minute Timer stellst und einfach bewusst atmest, Zeit für dich kann sein, dass du einmal einen Schluck von deinem Getränk ganz bewusst nimmst, nicht nebenbei, während du mit deinen Kindern diskutierst, nicht nebenbei, wenn du auf den Fernseher guckst und auch nicht mal kurz noch einen Schluck, bevor ich los muss, sondern dir ganz bewusst die Hektik daraus nimmst, es langsam machst, vielleicht an deinem Getränk riechst, vielleicht auch im Moment, wenn das Getränk in deinem Mund ist, einmal verharrst und den Moment einfach ruhiger gestaltest und das ist ja auch schon so ein Game Changer, wenn wir Dinge auch einfach langsamer in unserem Tag machen. Ich beobachte das so stark bei mir, wenn ich durch den Alltag gehe, wie hektisch ich teilweise bin und wie ja zackig ich Dinge mache, weil ich mich so gestresst fühle und es hilft schon ganz oft, wenn ich dann sage, nein, es passiert nichts, wenn ich das jetzt langsamer mache, die Welt geht davon nicht unter, morgen sind wir noch da und jetzt kommen wir zu den Sachen, wo du sagst, hey Annalena, das mag ja gut sein, aber innerlich fühlt sich das für mich schrecklich an, innerlich fühlt sich das danach an, als dass ich das nicht halten kann und innerlich spüre ich doch den Druck, die Schuld, wenn ich es nicht tue, ich spüre die Angst, ich spüre, dass ich versage, wenn ich es nicht schaffe, weil alle anderen schaffen es ja angeblich auch und das ist so wichtig, dahin zu schauen und zu gucken, was ist denn die Botschaft von diesem Gefühl und wenn du merkst, dass du das nächste Mal in dieser Hektik bist, in diesem Husch hin und her und ganz schnell und ich muss das jetzt machen, dass du ganz bewusst sagst, stopp, eine Minute wartest, eine Minute nur atmest und wenn es nur fünf Atemzüge sind, um zu gucken, ist es notwendig, dass ich das wirklich mache, stirbt jemand, wenn ich das nicht mache, geht die Welt unter, wenn ich das jetzt nicht mache oder kann ich mir Zeit lassen, kann ich es vielleicht ganz lassen und da rauszukommen aus diesem, ich muss das jetzt schnell machen und dann zu gucken, was fühle ich gerade eigentlich, was ist das Gefühl, das mitschwingt, ist es vielleicht der innere Druck und dann lass alles stehen und liegen, leg alles aus den Händen und leg deine Hände auf dein Herz und nimm dir einen Atemzug und dann spür mal rein, wo du dieses Gefühl in deinem Körper wahrnimmst und ich weiß, am Anfang wird dein Körper, dein Nervensystem dir sagen, du hast nicht die Zeit dafür, du musst weitermachen, nur erlaube dir in dem Moment bei dir einzukehren, erlaube dir aus deinem alten dysfunktionalen Muster auszusteigen und erlaube dir jetzt in diesem Moment innezuhalten, innezuhalten, um dir bewusst zu werden, innezuhalten, um mit dir wieder in Kontakt zu kommen, um deine Haltung zu überprüfen und innezuhalten, um zu fragen, hey welches Gefühl ist da gerade, wo in meinem Körper spüre ich das vielleicht, wenn ich es nicht greifen kann, wie würde das Gefühl für dich aussehen, wenn es eine Form und Gestalt hat, fühlt es sich schwer an, wie ein Stein, fühlt es sich flau an und dann da ganz bewusst einzuchecken und du kannst auch mit diesem Gefühl kommunizieren, du kannst sagen, hallo Druck, was möchtest du mir sagen, was ist deine Botschaft, hallo Druck, ich nehme dich gerade wahr, hallo Angst, ich halte das gerade kaum aus, dass du da bist, du darfst da ganz ehrlich sein und einfach mal fragen, was ist deine Botschaft für mich und meistens wenn wir diesen Moment schaffen, mit uns in Kontakt zu kommen, wenn wir das wirklich schaffen, dann hast du schon so viel erreicht, um dann zu gucken, hey ist es notwendig, dass ich das jetzt wirklich so schnell mache, denn es geht ja auch gar nicht darum, noch mehr Tools in diesem Alltag zu haben, um dann damit in Kommunikation zu treten, um es dann zu schaffen, um selbst für Sorge zu leben, nein, es ist die Haltung, die Haltung zu sagen, ich merke, ich bin hier gerade am Limit, ich merke, ich gehe über meine Grenzen und ich merke, dass ich sowas von gestresst bin und ich bin es mir wert, dass ich mir diesen Moment nehme und kurz inhalte, ich bin es wert und ich meine mit ich bin es wert, nicht eine Affirmation, sondern ich bin es wert als Entscheidung, ich bin es wert als Klarheit dafür, dass du jetzt einen Stopp machst, um mit dir in Kontakt zu kommen und dann aus diesem inneren Kontakt heraus eine bewusstere Entscheidung zu treffen, möchte ich so weitermachen heute oder wähle ich heute für mich neu, möchte ich alles andere über mich stellen oder wähle ich für heute, dass ich genau die gleiche Priorität habe, wie meine Kinder, wie meinen Mann, wie meinen Haushalt, wie meinen Partner, meine Partnerin und so weiter und so fort. Ja, was da auch so wichtig ist, nochmal zu gucken, nicht, dass du jetzt alles gleich anders machst, es wird nicht so sein, dass du, dass dir das immer gleich auffällt und dass du immer gleich sagst Stopp und dann kommst du in Kontakt mit dir und dann ist alles gut, nein, das wäre cool, aber die Realität wird so sein, dass du es einen Großteil des Tages gar nicht merken wirst, dass du in diesem Auto Piloten bist, weil du es bisher ja immer so gemacht hast, wir haben ja eben schon festgestellt, dass das für dein Nervensystem der sichere Modus ist, der Alltagsmodus, der ganz normale Modus und du willst ja jetzt neu, du möchtest ja aus diesem alten Auto Piloten aussteigen und dir in einen neuen Auto Piloten trainieren.

Trainieren im Sinne von nicht, ich muss ein Ziel erreichen und ich muss es schaffen, sondern wieder da in die Haltung zu gehen. Ich bin genau so wertvoll wie alle anderen in meiner Familie und ich habe es verdient, dass ich auf einem gesunden Zustand vom Stresslevel durch den Tag gehen kann und ich habe es verdient, dass ich die Zeit innerhalb meiner Familie, dass ich meinen Alltag genießen darf und nicht unter Dauerstress durch den Alltag gehen muss und was vor allem dabei hilft, ist einerseits abends mal zu gucken, wenn du merkst, ich will das unbedingt ändern, aber irgendwie merke ich es im Alltag einfach nicht, weil ich so da drin bin, dass du entweder abends mal guckst, hey, was ist hier eigentlich los, wie war mein Tag so, habe ich es heute vielleicht geschafft und dann zu gucken, was sind die 1%, die ich morgen ändern kann, denn am Anfang denken wir, 1% ist super wenig und das macht sich kaum bemerkbar, aber aus den 1% wachsen irgendwann schon 5% und aus den 5% wird es irgendwann weiter auf 10% wachsen und die 10% wirst du schon deutlicher in deinem Alltag spüren und wenn du 10% schaffst, dann wirst du auch 20, 30, 40, 50% in deinem Alltag schaffen und es umsetzen und ja, es braucht verdammt viel Zeit, denn du bist, weiß ich nicht, schon so viele Jahre hier auf dieser Erde und natürlich ist dein ganzes System darauf ausgestellt, was du bisher gelernt hast, vor allem, weil es so tief verankert ist, nur es ist nicht, um möglich ist, neu zu ändern. Es ist nicht um möglich, dass du aus diesem Kreislauf, aus diesem Hamsterrad ausbrichst, um ja, die Rolle in deiner Familie einzunehmen, die du verdient hast und zwar nicht die Rolle von, ich kümmere mich um alles, ich halte euch, ich liebe euch, sondern die Rolle von, wir sind alle gleich viel wert in dieser Familie und jetzt habe ich den Raum, meine Liebe euch gegenüber, meine Fürsorge ganz anders, ganz aus meinem Herzen heraus mit euch zu teilen und nicht, weil ich es muss und weil es mich stresst und das Schöne ist, irgendwann kommt da mehr Leichtigkeit rein.

Natürlich fühlt es sich am Anfang wie eine riesengroße Aufgabe an, aber irgendwann wird der Moment kommen, wo da einfach viel mehr Leichtigkeit reinkommt und du kennst es ja auch aus deinem Leben, alles besteht aus Phasen. Wir haben mal Phasen, wo es gut läuft, dann haben wir wieder Phasen, wo es schlechter läuft und du kannst dir das vorstellen, dass deine Linie der Umsetzung, deine Linie von, wie integriere ich selbst für Sorge in meinem Alltag, hoch und runter gehen wird, hoch und runter gehen wird. Nur du wirst diesen Abfall nicht wie bei einer Aktie nach unten haben oder nach gleich bleiben, sondern die Linie wird dennoch immer weiter nach oben wandern.

Irgendwann wirst du es Stück für Stück mehr in deinem Alltag leben können und ja, das ist das, was ich mir so sehr für dich wünsche, denn um noch mal ganz am Anfang einzusteigen, warum halten wir so daran fest, dass andere viel mehr unserer Liebe, unserer Fürsorge verdient haben, als wir selbst. Denn wenn wir es schaffen, dass wir anderen diese Liebe entgegenbringen, dann ist diese Liebe ja da, sie ist ja da, sie wird ja nicht weniger. Und wenn wir es schon schaffen, anderen diese Liebe entgegenzubringen, dann ist diese Liebe da, die wir auch für uns mit entgegenbringen können.

Und Liebe, die wir teilen, wird tendenziell eher mehr, als dass es dann knapper wird oder im Mangel ist. Und ja, ich bin sehr gespannt, wie du dieses Thema für dich findest, wie du selbst Fürsorge in deinem Alltag definierst, was du für dich wählen wirst, ob du sagst, ja, ich nehme diese Mammutaufgabe an, auch wenn sie so groß ist, weil ich es einfach wert bin. Und diese Wert nicht als Affirmation sage, sondern weil es eine Entscheidung ist.

Eine Entscheidung für dich, für dein Nervensystem, für deine Gesundheit letztendlich ja auch. Und ich werde mir diese Folge auf jeden Fall noch mal anhören und das sehr tief in mein Herz fließen lassen, das kann ich dir versprechen. Ich wünsche dir auf jeden Fall, dass du heute eine tolle Erkenntnis, einen tollen Impuls für dich hier mitnehmen konntest.

Und ich freue mich ganz doll, dich ganz bald in meiner nächsten Folge wiederzusehen. Bis dann, shine on, weil dein Strahlen die Welt braucht. Deine Annalena.

(Transkribiert von TurboScribe.ai. Upgrade auf Unbegrenzt, um diese Nachricht zu entfernen.)

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