Folge 017 - Ziele neu denken: Warum dein wahres Warum wichtiger ist als jeder Neujahrsvorsatz

Shownotes

Das neue Jahr 2026 beginnt – und mit ihm für viele die Frage: Was will ich eigentlich wirklich?

In dieser Podcastfolge spreche ich ehrlich und persönlich über das Thema Ziele, Neujahrsvorsätze und darüber, warum ich heute einen ganz anderen Blick darauf habe als früher.

Ich teile mit dir,

  • was Ziele für mich persönlich bedeuten,
  • warum ich glaube, dass wir nicht aus einem Gefühl von Mangel heraus losgehen sollten,
  • weshalb es so wichtig ist, unser wahres Warum zu erkennen, statt blind einem Ziel hinterherzujagen.

Für mich sind Ziele keine starren Endpunkte mehr. Sie dürfen Orientierung geben – aber mein Leben findet im Jetzt statt, nicht irgendwann in der Zukunft. In dieser Folge erfährst du, warum genau das für mich der Schlüssel zu mehr Erfüllung ist.

Außerdem spreche ich darüber, warum es keinen perfekten Zeitpunkt zum Starten gibt und weshalb jeder Moment der richtige sein kann, wenn er sich stimmig anfühlt.

Diese Folge lädt dich ein, deine eigenen Ziele zu hinterfragen – liebevoll, ehrlich und ohne Druck.

Vielleicht ist 2026 nicht das Jahr, in dem du mehr erreichst – sondern das Jahr, in dem du dir selbst näherkommst.

Shine on - Weil dein Strahlen die Welt braucht.

Transkript anzeigen

(Transkribiert von TurboScribe.ai. Upgrade auf Unbegrenzt, um diese Nachricht zu entfernen.)

Hallo du Herzensmensch und herzlich willkommen hier im Podcast. Ich wünsche dir von ganzem Herzen ein frohes neues Jahr. Ich hoffe, du bist toll in 2026 angekommen.

Ich hoffe, du konntest 2025 für dich reflektieren und loslassen und zurücklassen. Und ja, mit gereinigter Energie, ich will gar nichts sagen mit neuer, aber mit gereinigter Energie, mit beruhigter Energie ins neue Jahr starten. Und ja, während ich die Folge aufnehme, sind gerade die Raunechte und ich genieße das so.

Heute ist der erste Tag und ich genieße das gerade so. Und ich habe nochmal gemerkt, dass dieses Jahr für mich nochmal eine ganz andere Tiefe bekommen hat, nochmal eine ganz andere Verkörperung von dem, was ich in den Raunechten erleben darf. Und ich spüre gerade so, dass mir das auch ganz, ganz viel zurückgibt und vor allem auch ganz viel Freude, Ruhe und Klarheit zurückgibt.

Klarheit ist tatsächlich was, was ich mir sehr gewünscht habe. Deshalb bin ich gerade umso besehrter, dass ich das zurückbekomme. Heute habe ich uns eine Kerze angezündet für ein bisschen Wärme, für ein bisschen Licht.

Und ja, das wird heute wieder eine sehr ehrliche Folge, denn ich nehme diese Folge das zweite Mal auf. Ich fand die erste Version sehr gut, nur ich habe eine Sache gemacht, die sich für mich die ganzen letzten Wochen seit der Aufnahme nicht stimmig angefühlt haben. Und zwar möchte ich heute mit dir über Ziele sprechen.

Ich möchte mit dir über dein Warum sprechen, warum wir Dinge ändern, was es für Ziele für mich bedeutet, wie ich mit Zielen umgehe. Ich habe bei Instagram eine Umfrage gemacht und die Abstimmung war ganz klar. Ihr hattet ein bisschen Interesse an Zielen für 2026, aber noch mehr hattet ihr Interesse an einer 14 Tage Blutzucker regulierenden Challenge.

Und ja, die wird es nicht geben in dieser Form, denn es hat sich für mich absolut nicht stimmig angefühlt, das zu machen. Ich werde dir am Ende der Folge noch ganz viel darüber erzählen, warum sich das für mich nicht stimmig angefühlt hat. Und ja, ich möchte sagen, das ist mir jetzt sehr wichtig.

Ich habe gesehen, dass ihr dafür abgestimmt habt und ich habe mich so sehr gefreut, dass ihr dafür abgestimmt habt. Nur gerade ist nicht der Zeitpunkt für mich, das mit dir zu teilen. Dafür teile ich gleich noch mit dir, warum ich das nicht mit dir teilen möchte.

So, aber bevor wir ums Thema kommen, Ernährung, Körperfreundlichkeit, Diäten, wobei ich sagen möchte, die blutzuckerfreundliche Ernährung hat für mich nichts mit Diät zu tun gehabt, möchte ich mit dir über Ziele sprechen. Denn der 1.1. ist so dieses Datum für jetzt mache ich alles anders. Jetzt setze ich mir neue Ziele.

Jetzt habe ich eine neue Energie. Wir haben ein neues Jahr. Dann lassen wir alles hinter uns und stürzen uns ins Neue und machen alles anders.

Und ich will gar nicht sagen, dass der 1.1. gar kein gutes Datum dafür wäre, denn für mich persönlich gibt es kein perfektes Datum. Ich denke, der 1.1. eignet sich, aber genauso gut wie alle anderen Tage auch. Also mit dem 1.1. ist an sich nichts verkehrt.

Nur bin ich der Meinung, wenn wir etwas wirklich von Herzen raus verändern wollen, dann muss es nicht ein Datum sein, wo alle anfangen, der 1.1. zum Beispiel, sondern es darf sich dann stimmig anfühlen, dass wir jetzt losgehen, dass wir dann losgehen, wenn wir diese Veränderung in uns spüren. Also wenn wir den Wunsch nach der Veränderung in uns spüren. Gleichzeitig möchte ich da eine Erfahrung mit dir teilen, denn ich hatte mich ja mit der blutzuckerfreundlichen Ernährung beschäftigt für mich und habe dann überlegt, ja, mache ich das jetzt gleich? Und es fühlte sich für mich nicht stimmig an.

Warum fühlt es sich nicht stimmig an? Weil ich mich im Dezember damit befasst hatte. Und ich wusste, jetzt kommen die Weihnachtsfeiertage und da stehen natürlich Weihnachtsmarktbesuche an, Zeit mit tollen Menschen, das Weihnachtsessen. Und das sind Zeiten, da möchte ich mich nicht von meiner Ernährung leiten lassen.

Ich möchte nicht, ja, mir sagen, dass ich dann Verbote habe. Ich möchte nicht sagen, dass ich dann aufpassen muss. Und ich will gar nicht sagen, dass ich dann natürlich mich vollgestopft hätte in der Weihnachtszeit und viele Dinge getan habe, die mir nicht gut tun.

Gleichzeitig wusste ich, wenn ich dann jetzt im Dezember noch anfangen würde, mich das unter Druck setzen und dann würde ich gar nicht so starten, wie ich es will. Und das ist auch was, was ich mit dir teilen möchte. Und zwar warum? Oft, wenn wir was ändern wollen, dann ist das aus dem Impuls heraus, dass etwas falsch ist.

Also ich fühle mich gerade nicht schlank genug, also möchte ich abnehmen. Ich fühle mich gerade nicht reich genug, also möchte ich jetzt anfangen zu sparen und Geld zu sammeln. Ich fühle mich gerade nicht wohl in meinem Job, also möchte ich ab dem 1.1. nach einem neuen Job gucken.

Du weißt, was ich meine und worauf ich hinaus will. Und prinzipiell ist es erstmal gut, wenn du weißt, aha, okay, ich fühle mich hier gerade nicht wohl. Denn es fängt ja immer alles mit dem Erkennen an.

Und wenn wir nicht erkennen, dass was mit uns nicht stimmig ist, dann können wir es natürlich auch nicht verändern. Gleichzeitig ist die Erkenntnis nicht der Grund, warum du losgehen solltest. Du gehst ja sonst aus einem Mangel heraus los.

Das heißt aus dem Mangel, dass du dich nicht wohl genug fühlst. Aus einem negativen Gefühl, aus Druck, aus etwas, das sich schwer anfühlt. Aus etwas, das sich nach einer Last anfühlt.

Und dementsprechend kannst du ja gar keine Leichtigkeit anziehen, wenn du losgehst. Weil dein Weg wird ja von dieser Schwere, von diesem, ich fühle mich nicht wohl. Ich fühle mich nicht richtig, wie ich jetzt bin.

Ob optisch, ob finanziell, ob aus einer Lebenssituation heraus. Das ist ja in dem Moment völlig egal. Auf jeden Fall startest du aus dem Mangel und dadurch wird sich der Weg nicht leichter ebnen.

Du hast immer diesen Druck bei dir. Der wird dich Hand in Hand begleiten auf deinem Weg. Und deshalb ist es so wichtig, dass wir hinschauen, warum möchte ich etwas wirklich ändern.

Also dir den Schmerz dahinter anschauen. Was ist dein wirklicher Schmerz? Und wie du das herausfindest, das ist ganz leicht. Und ich möchte dir das an Beispiel meines Sohnes erklären.

Denn mein Sohn ist gerade in der Warum-Phase. Und mein Sohn fragt mich, egal was ich sage, warum Mama? Warum ist das so? Warum? Warum? Und das ist die beste Technik, um in die Tiefe zu kommen. Um herauszufinden, warum du etwas wirklich willst.

Warum du wirklich Veränderungen brauchst. Und um herauszufinden, wenn das der Schmerz ist, was ich fühle, was ich auch fühlen darf, was ich auch fühlen soll auf jeden Fall. Was steht denn da? Was möchte ich denn wirklich? Ich möchte ja nicht einfach nur abnehmen, um abzunehmen.

Warum möchte ich abnehmen? Ich mache das jetzt mal an dem Beispiel abnehmen, weil das ja auch eines der prägendsten Beispiele ist für den Ersten Ersten. Also warum möchtest du abnehmen? Was ist das dahinter? Und dann sagst du vielleicht, weil ich schlank sein möchte. Ja, aber warum möchtest du denn schlank sein? Was passiert, wenn du dann schlank bist? Denn wenn wir aus diesem Mangel losgehen, dann denken wir, wir sind erst glücklich, wenn wir unser Ziel erreicht haben.

Wir sind erst glücklich, wenn wir schlank sind. Wir sind erst glücklich, wenn wir genug Geld auf dem Konto haben. Wir sind erst glücklich, wenn wir den neuen Job haben.

Aber solange du aus dem Mangel losgehst und dein wahres Warum nicht siehst, solange du es nicht erkennst, kannst du dein Warum ja auch gar nicht spüren. Das heißt, du bist dann vielleicht am Ende schlank, reich, aber diese Position des Mangels hat sich ja mit durchgezogen. Da du ja dein wahres Warum nie angeguckt hast, kannst du es in dem Moment ja auch nicht erfüllen.

Oder selbst wenn du es annähernd erfüllt hast, wirst du es ja nicht wahrnehmen. Also, was ist dein wirkliches, tiefes Warum? Und du wirst es ganz leicht merken, je öfter du dir die Frage stellst, warum ist das so, warum ist das so, warum möchte ich das und warum möchte ich das und wieso so? Dann wirst du immer tiefer kommen und es wird sich für dich stimmig anfühlen, wenn du da bist. Du wirst dann sagen, genau deshalb.

Ich möchte abnehmen, weil ich mich in meinem Körper wohlfühlen möchte, weil ich gesund leben möchte, weil ich mehr Energie haben möchte. Das sind ja alles Dinge, wo du weißt, das ist dann eine Qualität, etwas, das ich dann gewinne. Du möchtest genug Geld auf deinem Konto haben, weil du unabhängiger bist, weil du dir Dinge kaufen kannst ohne Bauchschmerzen.

Weil du, ja, weil du dich verwirklichen kannst vielleicht. Du möchtest den neuen Job, weil du mehr Energie in deinem Alltag haben möchtest, weil du noch mehr dazulernen möchtest, weil du andere Erfahrungen machen möchtest. Das ist ein ganz anderer, ganz anderer Ansporn loszugehen, als wenn du sagst, ich möchte einen neuen Job, weil mein Alter schlecht ist.

Ich möchte reich werden, weil ich mir jetzt nicht kaufen kann, was ich will. Ich möchte abnehmen, weil ich zu dick bin. Ich hoffe, du verstehst, was ich dir gerade versuche zu sagen.

Also es kommt so sehr darauf an, was ist dein wirkliches Warum? Was möchtest du tief in deinem Herzen wirklich haben, wirklich umsetzen, um es dann auch in dein Leben ziehen zu können? Vielleicht, wir haben schon öfter darüber gesprochen, kennst du das Gesetz der Anziehung, gleiches zieht gleiches an. Wenn du den Mangel suchst, wenn du schlank sein möchtest, weil du dich zu dick fühlst, weil du dich klein fühlst, weil du dich nicht wertvoll fühlst, dann ziehst du weiter an, dass du dich klein und nicht wertvoll fühlst. Wenn du natürlich weißt, okay, hier ist der Schmerz, ich fühle mich gerade nicht wertvoll, nicht gut genug, dann hast du den Schmerz gesehen, du darfst ihn fühlen.

Und ich will gar nicht sagen, dass du dann sagst, hey, das ist falsch, sondern es ist so wichtig, in diesen Schmerz reinzugehen, ihn einmal zuzulassen und zu sagen, hey, ich fühle mich nicht wertvoll und es ist richtig kacke, dass ich mich so fühle und ich möchte mich nicht so fühlen, aber was möchte ich denn stattdessen? Ich möchte mich wohlfühlen, ich möchte mir keine Gedanken mehr um mein Essverhalten machen, ich möchte mir keine Gedanken mehr machen, ob ich etwas anziehe, weil man meinen Bauch sieht oder nicht. Und das Schöne auf diesem Weg ist, wenn du dein wahres Warum siehst, dann kannst du in Mikrosteps ja auch schon verwirklichen, was du wirklich wünschst. Das heißt, was kannst du dir auch jetzt schon tun, um dieses Warum zu leben? Also zum Beispiel beim Thema Wohlfühlen.

In welchen Klamotten fühlst du dich so richtig wohl? Wo du sagst, da zwickt nichts, da zwackt nichts, das passt toll zu meiner Figur, damit bin ich, ich und damit strahle ich. Was für Klamotten sind das? Wenn du sagst, okay, zum Beispiel beim Thema Finanziell. Für mich war es immer wichtig, dass ich mein eigenes Geld habe und dass ich genug Geld habe.

Deshalb habe ich auf meiner Räucherschale zwei Euro hingelegt und diese zwei Euro werde ich nicht ausgeben. Und diese zwei Euro sagen mir, ich habe immer Geld. Egal welche Summe auf meinem Konto ist, ich habe immer Geld.

Ja, dass du da auch dich mit verbindest. Was ist das, was ich wirklich will? Und es versucht, jetzt im Jetzt, nicht erst, wenn du dein Ziel erreicht hast, sondern jetzt schon verkörpern kannst. Und das ist so das, was ich dir noch unbedingt sagen möchte und was mir so wichtig ist.

Es geht ums Jetzt. Es geht nicht um die Zukunft. Es geht nicht darum, was passiert, wenn du dein Ziel erreichst, sondern es geht ums Jetzt.

Was kannst du tun, um das, was du dir wirklich wünschst, wo du wirklich die Veränderung anstreben willst? Im Jetzt schon Stück für Stück mehr zu leben. Und ich meine nicht von 0 auf 100. Ich meine in Mikrosteps.

Und wenn es nur 0,1% sind, die du heute änderst, wenn sich das in ein paar Tagen, in ein paar Wochen schon zu 1% verändern, irgendwann sind es 10% und irgendwann bist du deinem Ziel so nah und du merkst es gar nicht, weil du schon so viel verändert hast. Und diese Veränderung kommt dann auch aus Leichtigkeit und aus einem Gefühl von Freude heraus. Und das ist es ja, wenn wir nur den Schmerz sehen, den Mangel sehen, den wir haben und dessen Veränderung wir wollen, dann ziehen wir diesen Schmerz und diesen Druck an und wir haben immer dieses Gefühl von nicht genug zu haben, von ich habe versagt.

Ich bin nicht gut genug. Ich habe es nicht geschafft. Diese Schwere.

Und das wollen wir jetzt nicht. Wir wollen jetzt glücklicher werden. Wir wollen jetzt ein kleines Stück auf diesen Weg gehen, um dann langfristig die Veränderung zu schaffen.

Wir wollen, dass es leicht ist. Ich möchte für dich, ich möchte für mich und für dich, dass es leicht ist. Und dass du den Weg genießen kannst.

Du kennst bestimmt das Sprichwort, der Weg ist das Ziel. Und es ist einfach so wahr. Und deshalb möchte ich mir dir sagen, was für mich auch Ziele bedeuten.

Denn ich finde Ziele vollkommen gut und ich habe natürlich auch eigene Ziele. Gleichzeitig habe ich für mich gemerkt, dass es sich nicht stimmig anfühlt, wenn alles ein Ziel sein muss. Wenn alles sein muss, wenn ich was erreiche.

Weil ich glaube, wir neigen oft, oder ich habe in meiner Vergangenheit oft dazu geneigt, aus dem einen Extrem in das andere Extrem zu wollen. Also diese von null auf hundert Prozent. Einerseits, weil ich mir die Klarheit, warum nicht in Tiefe genau angeschaut habe.

Andererseits, weil ich dann voll motiviert war. Voll motiviert ja auch im Sinne von, wow, ich habe jetzt die Steps, wie ich losgehen kann. Da will ich das auch gleich machen.

Da möchte ich das in die Tat umsetzen. Nur, das Jetzt ist der Moment, in dem alles möglich wird. Das Jetzt ist der Moment, der zählt.

Der allerwichtigste Moment überhaupt. Denn alles, was vor zehn Minuten war, ist schon vergangen. Und alles, was in zehn Minuten ist, ist ja noch gar nicht da.

Alles, was du hast, alles, was du fühlst, ist der jetzige Moment. Und du darfst jederzeit entscheiden, es anders zu machen. Du darfst jederzeit entscheiden, deine Meinung zu ändern, deine Ziele zu ändern.

Denn Ziele verändern sich natürlich auch im Laufe des Weges. Und genau, wir richten den Fokus viel zu sehr auf das Ziel. Und das, was wir haben, wenn wir in dem Ziel ankommen.

Und wenn wir den Fokus vollkommen darauf lenken, dann vergessen wir alles, was dazwischen ist. Einerseits natürlich den Schmerz, was ich eben schon gesagt habe. Andererseits den Weg dahin.

Das, was alles passiert, während du auf dem Weg des Ziels bist. All die kleinen Schritte, die schon so viel zeigen, was sich geändert hat. All die kleinen Schritte, auf die du so stolz sein kannst.

Deshalb, ich bin für Ziele und ich finde es auch voll cool, wenn man Ziele hat. Gleichzeitig denke ich, nicht alles im Leben muss ein Ziel haben. Und nicht alles im Leben muss sein, dass ich weiß, wo ich hin möchte.

Denn auch ich merke immer mehr, je mehr ich im Jetzt lebe, desto mehr ebnet sich mein Weg. Desto mehr sehe ich auch mit Klarheit, was ich möchte und was ich nicht möchte. Und diese Klarheit, wie ich mich fühlen möchte, hilft mir viel mehr dabei, Entscheidungen zu treffen, als ein Ziel, dem ich nachjagen muss, weil ich im Jetzt noch nicht glücklich genug bin, noch nicht reich genug bin, noch nicht schlank genug bin.

Und ich saß letztens in einem Frauenkreis und es war so schön. Wir haben gar nicht über Ziele gesprochen, aber ich habe schon aufgeschrieben, morgens, dass ich diese Folge aufnehmen möchte und was Ziele für mich bedeuten, was ich dir unbedingt mitteilen möchte. Und dann hat eine Frau aus dem Frauenkreis eine Karte gezogen, die habe ich mir abfotografiert, weil ich sie unbedingt mit dir teilen möchte.

Und zwar stand auf der Karte, es gibt kein Ziel, das ich erreichen muss und darum kann ich meine Reise genießen. Das ist genau das, was ich eben meinte. Wenn wir die Ziele in der Hinsicht loslassen, dann können wir unsere Reise genießen, dann können wir im Jetzt sein, im Jetzt bleiben.

Was ich übrigens total feiere, und auch das kann in Mikrosteps passieren, sind, statt Ziele, sich kleine Intentionen zu setzen. Also für mich setzen sich meine Intentionen vor allem danach, was sind meine eigenen Werte, also welche Werte möchte ich in meinem Leben vertreten, was ist mir besonders wichtig und nach meiner Gefühlslage. Ich habe die letzten Jahre immer ein Vision Board gestaltet und im letzten Jahr habe ich so eine krasse Veränderung gemerkt, denn ich habe nicht mehr aufgeklebt, was ich will, was ich im nächsten Jahr alles haben möchte, materiell oder auch als Wunsch, sondern ich habe aufgeklebt, wie ich mich fühlen möchte.

Und ich denke mir auch, hinter jedem materiellen Wunsch steckt ja irgendwo ein Gefühl, das gesehen werden möchte und das gelebt werden möchte, das einmal durchgespürt werden möchte. Ich habe das in diesem Jahr so gemerkt, es hat einfach so einen Unterschied gemacht, weil ich einerseits viel klarer wurde, für mich klarer, wie ich mich fühlen möchte, was ist eigentlich das, wie ich durch den Tag gehen möchte, wie möchte ich Dinge erleben, wie möchte ich schöne Momente erleben. Und ich möchte schöne Momente zum Beispiel nicht erleben und die ganze Zeit denken, gleich ist der Moment vorbei und ich muss mich mein Leben lang hier dran erinnern, weil es so schön ist, sondern ich möchte diesen Moment genießen können, ich möchte die Freude genießen können.

Und mein größtes Vorbild ist da tatsächlich mein Sohn, weil mein Sohn einfach oder Kinder generell so im Jetzt leben und ich finde es so schön zu sehen, wie viel Freude Kinder noch haben. Ich habe letztens, ich weiß gar nicht, ob ich das in der letzten Folge in einer schon gesagt habe, aber ich muss es nochmal erzählen, weil mich das so bewegt hat, habe ich gehört, dass Kinder um mehrere hundert Mal mehr am Tag lachen als Erwachsene. Ich dachte, was ist passiert, wenn wir erwachsen werden, so viel von unserem Lachen verlieren.

Ich sehe das auch, wenn ich mit meinem Sohn unterwegs bin, der lacht teilweise über Sachen und ich finde das so schön, wenn ich dann einfach mit einsteige und denke, ja, wir können doch einfach mal mehr lachen. Also was steht uns eigentlich im Weg, dass wir nicht so viel lachen? Lach los von mir aus, geh raus, lach, das steckt Freude an in dir, in anderen Menschen und ja, lach, lach einfach mehr, lach mehr über dich, lach mehr über die kleinen Dinge im Leben und dafür ist das Leben da, dass wir lachen, dass wir Freude haben und es genießen. Und nein, du musst nicht 24 Stunden am Tag lachen, aber es gibt immer etwas, worüber man sich ein bisschen freuen kann.

Komm schon, oder? Dann kann man dir mal ein kleines Lächeln schenken. So, jetzt darf ich noch ehrlich mit dir teilen, warum ich die Blutzucker-Challenge nicht mit dir teile. Und zwar habe ich alles aufgenommen und ich habe beim Sprechen schon gemerkt, dass mir das nicht so leicht über die Hand gegangen ist.

Und dann merke ich immer, dass etwas nicht stimmig ist. Du merkst es, ich ratter das hier gerade runter, weil es aus meinem Herzen kommt, weil es das ist, was ich fühle und das ist, wohinter ich stehe. Und die Blutzucker-Challenge war für mich so, es war schwer.

Es war schwer, mir die Infos, dir die Infos zu geben. Und ich habe mich gefragt, warum war das so schwer? Möchte ich das nochmal neu aufnehmen? Und habe auch einige Tools vorbereitet. Ich wollte dir ein Rezeptbuch mitgeben und es hat alles in der Umsetzung auch nicht so geklappt.

Und ich habe mir dann gedacht, brauche ich das wirklich? Es hat mich enorm unter Druck gesetzt, einerseits dir das zu geben, was ich dir geben wollte. Und das sage ich ganz bei mir bleibend, weil ich dir alles geben will, was ich habe. Ich möchte dir all mein Wissen geben, ich möchte dir alle meine Learnings geben, Step by Step.

Aber es hat sich für mich nicht stimmig angefühlt. Und eben, ich habe mir ein Buch zu Weihnachten gewünscht, über die blutzuckerfreundliche Ernährung, habe ich da drin gelesen. Und dachte mir, ich weiß, warum es sich nicht stimmig anfühlt.

Weil mich mein Leben lang das Thema Diäten so geprägt hat. Und ich habe ganz oft Dinge angefangen, ich habe ganz oft Dinge ausprobiert, die für mich für den Weg zwar richtig waren, gleichzeitig finde ich gerade hier in dem Podcast, in einem Podcast, der öffentlich ist, ist es ganz schwer zu sagen, das ist der richtige Weg. Und selbst wenn ich dir zehnmal sage, das kann der richtige Weg für mich sein, aber es muss es nicht für dich sein, weiß ich, dass gerade bei solchen emotionalen Themen wie dem Thema Ernährung so viel mehr mitspielt.

Und ja auch oft der Wunsch und dieser Mangel mit rein spielt. Ich bin noch nicht dünn, ich habe es noch nicht geschafft. Und gerade das Thema Ernährung ist ja einfach emotional so groß geprägt.

Ernährung ist nicht nur Wissen über gesunde Ernährung. Ernährung besteht aus so vielen kleinen Momenten. Ernährung ist der Spiegel unseres Nervensystems.

Und ich finde es so schwer, dir da Dinge zu geben, auch wenn ich sie nur für mich persönlich gelernt habe und mit dir teilen möchte, weil mir so wichtig ist, dass ich dir hier nur das gebe, wohinter ich wirklich tausendprozentig stehen kann. Und dieses Thema Ernährung ist halt einfach so umfassend, dass ich dir nicht zu jeder Facette was sagen kann. Weil es mir a. nicht leicht fährt, diese wissenschaftlichen Daten zu geben, b. ich natürlich auch in dem Moment nicht alles zusammentragen kann, sonst haben wir hier eine ganz lange Podcast-Folge.

Und alles in allem hat es sich für mich einfach nicht richtig angefühlt. Wenn du magst, teile ich natürlich super gerne mit dir, dass ich die Challenge mache und du darfst dir auch gerne ein Foto davon machen. Nur ich möchte sie hier nicht in die Öffentlichkeit rausgeben.

Ich möchte es nicht einfach hier im Internet posten und sagen, hey, das ist eine super Challenge und dann machst du das mal, weil ich die Erfahrung gemacht habe, dass es für mich gut ist. Wenn du magst, gebe ich dir die Infos und wenn nicht, dann lässt du es einfach. Ich merke, dass da auch viele eigene Ängste von mir mit drin sind.

Einerseits natürlich die Angst, dass ich dir irgendwie Schaden zufügen könnte. Andererseits aber auch Angst, dir was Falsches zu erzählen, totalen Bullshit zu erzählen. Nur deine Gesundheit, die ist mir wichtig.

Und weil mir die Gesundheit wichtig ist und vor allem, weil mir auch wichtig ist, dass ich hinter dem zu 100% stehen kann, was ich sage. Und weil ich dir nur Dinge, die wirklich durch mein Herz geflossen sind, sagen möchte, habe ich mich dagegen entschieden. Also, wenn du Interesse hast, schreib mir gerne eine Nachricht und dann teile ich das gerne mit dir privat.

Ich hoffe, das ist okay für dich. Hat mich aber wirklich von Herzen gefreut, dass du die Abstimmung gemacht hast, dass du das mit mir geteilt hast, dass, da ja vielleicht auch bei dir irgendwo ein Wunsch ist, dich mit gesünderer Ernährung zu befassen an dieser Stelle, lasse ich dir nochmal da, warum, was ist dein wirkliches Warum? Geht es hier für dich auch wirklich darum, dass du Gesundheit wünschst, dass du das Wissen wünschst? Dann ja, dann würde ich dir lieber Menschen empfehlen, die mit diesem Thema wirklich gut befasst sind. Oder war es wirklich ein Impuls heraus aus einem Mangel, weil du dir wünschst abzunehmen, weil du dich gerade nicht wohl in deinem Körper fühlst? Check da mal ein.

Wenn du Hilfe brauchst, wenn du irgendwas teilen möchtest, dann wende dich gerne an mich. Ich freue mich so sehr von dir zu hören. Ansonsten wünsche ich dir einen ganz wundervollen Start in das Jahr 2026.

Ich bin so gespannt, was dieses Jahr alles für uns bringt. Und ich freue mich, dich ganz bald wiederzuhören. Bis dahin shine on, weil dein Strahlen die Welt braucht.

Deine Annalena

(Transkribiert von TurboScribe.ai. Upgrade auf Unbegrenzt, um diese Nachricht zu entfernen.)

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