Folge 016- Wohlfühlen auf alle Ebenen - Wie du Körper, Geist und Seele in Balance bringst
Shownotes
In dieser Folge von Soulful & Shine geht es um ein Thema, das uns alle betrifft – Wohlfühlen im Alltag. Ich spreche darüber, warum es so wichtig ist, dass du dich in deinem Leben wirklich wohlfühlst – körperlich, geistig und seelisch.
💫 Dich erwartet:
Warum Wohlfühlen kein Luxus ist, sondern ein Akt der Selbstliebe.
Wie du auf der körperlichen Ebene gut für dich sorgst – mit Bewegung, Ernährung und ausreichend Schlaf
Wie du auf der geistigen Ebene mehr Sanftheit und Mitgefühl in deinen inneren Dialog bringst
Wie du auf der seelischen Ebene erkennst, was dich wirklich nährt und erfüllt
Ich lade dich ein, in dieser Folge liebevoll hinzuschauen, was dich im Alltag stärkt – und welche kleinen Schritte du heute schon gehen kannst, um dich ein Stück wohler zu fühlen.
Teile sehr gerne mit dir, auf welcher Ebene du noch ein bisschen mehr wohlfühlen integrieren kannst.
Ich freue mich von dir zu hören, bis dahin Shine on - Weil dein Strahlen die Welt braucht.
Deine Anna-Lena
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Folge 016 - Wohlfühlen
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Hallo du Herzensmensch und herzlich willkommen bei einer neuen Folge Sofa & Shine Einreise zurück in dein Herz. Und genau dahin möchte ich dich heute mitnehmen und einladen, ja, dass wir uns heute mal anschauen, wie wohl du dich eigentlich gerade mit dir fühlst, in deinem Alltag fühlst. Und ich habe heute das Thema Wohlfühlen mitgebracht und möchte dich einerseits in meine Geschichte mit einladen, um zu gucken, hey, was war bei mir eigentlich los? Andererseits möchte ich ja mit dir gucken, auf welchen Ebenen wir uns eigentlich wohlfühlen können und was Wohlfühlen letztendlich im Alltag bedeutet.
Und ja, du hast es vielleicht schon gemerkt, ich rede sowohl hier als im Podcast als auch auf meiner Instagram-Seite ganz oft über das Thema Wohlfühlen. Für mich ist das so die Essenz, was sich rausgearbeitet hat, was ich eigentlich in meinem Leben möchte. Also vielleicht magst du dich mal fragen, was ist das, was du möchtest? Wie möchtest du dich in deinem Leben fühlen? Und ich möchte einerseits mich in meinem Körper wohlfühlen.
Ich möchte einen Alltag haben, der mir Kraft gibt, der mich glücklich macht. Und letztes Jahr war es so, dass ich diesen Alltag nicht hatte. Ich war da ganz weit von entfernt und ich bin immer noch im Prozess.
Ich möchte dich hier gar nicht anlügen, sondern ich bin immer noch mitten auf dem Weg. Und letztes Jahr war es tatsächlich so, dass ich so viele Steps in meinem Alltag hatte, die mir Energie geraubt hatten. Ich habe mich nicht so wohl in meinem Job gefühlt auf unterschiedlichen Ebenen.
Ich hatte ganz viele Punkte in meinem Alltag, die mir wirklich viel Energie geraubt haben, mir Kraft geraubt haben. Und ich kam nach Hause und ich war so erschöpft. Ich hatte gar keine Kraft mehr.
Und das hat sich dann natürlich auch in die Dinge ausgewirkt, wo ich eigentlich drin aufgehe, die mir Spaß bringen. Sei es die Zeit mit meinem Sohn, dass ich einfach keine Energie mehr hatte und dachte, das kann es doch nicht sein. Das kann doch nicht alles sein, dass ich mich durch den Tag kämpfe und immer das Gefühl habe, meine Flamme brennt auf Sparflamme, anstatt dass ich mit voller Energie durch den Alltag gehen kann.
Und ich habe das bei meinem Sohn so gesehen. Wenn mein Sohn nämlich morgens aufwacht, dann hat der Energie. Der steht auf und ist erstmal, nachdem er wach geworden ist, der möchte sich bewegen.
Der hat Lust zu spielen und der ist schon so voll im Alltag drin. Und der kommt nach Hause und natürlich braucht er dann erstmal eine Pause. Das ist ja ganz klar, weil Pausen sind sehr, sehr wichtig.
Aber sobald er die Pause gemacht hat und hat er schon wieder Lust, der möchte durchstarten, der möchte was erleben. Da ist so viel Energie und ich habe mich gefragt, wie kann es sein, dass mein Sohn so enorm viel Energie hat? Wieso habe ich eigentlich nicht so viel Energie? Naja, die Antwort auf diese Frage kann ich dir heute auch noch nicht ganz beantworten. Ich denke, da spielt natürlich unendlich viel mit rein.
Gleichzeitig habe ich für mich ein paar Essenzen rausgearbeitet und eine Essenz, die ich rausgearbeitet habe, ist auf jeden Fall, dass ich einen Alltag für mich kreieren möchte, der mir nicht Energie permanent raubt, sondern ich möchte in meinem Alltag ganz viele Steps haben, die mir Energie geben. Das heißt, ich möchte mich weniger an Orten aufhalten, wo ich ja ausgelaugt bin, wo ich erschöpft bin und mehr an Orten in Situationen mich befinden, die mir Kraft geben, wo ich weiß, hey, wenn ich morgen darüber rede, dann habe ich noch ein Strahlen im Gesicht, dann sprudel ich noch so vor Energie und Aufregung. Und ja, da habe ich dann geguckt, was kann ich überhaupt an meinem Alltag ändern, um an diesen Punkt zu kommen.
Und deshalb erzähle ich das hier so offen und ehrlich. Es ist nicht so, dass ich jetzt diesen Alltag kreiert habe innerhalb von einem Jahr und alles ist tutti-frutti und ja, wir sind durch mit der Sache. Nein, auf gar keinen Fall, sondern ich bin selber noch mitten im Prozess und gleichzeitig weiß ich aber auch, worauf ich jetzt gerade viel mehr achte.
Und ich merke, dadurch, dass ich diesen Weg angefangen habe zu gehen, habe ich irgendwie so viel mehr schon zurückbekommen. Und ich bin gerade auch noch immer an einem Punkt, wo ich noch ganz viel Energie, ja, wo sich ganz viel Energie noch nicht entfaltet hat, wo ich noch ja auch viele Tage habe, wo ich denke, oh Gott, das kann es doch nicht sein. Das kann doch nicht mein Leben sein, dass ich immer erschöpft bin.
Und gleichzeitig habe ich aber für mich persönlich schon so viele Anker gefunden, in welche Richtung ich gehen darf, wovon ich noch mehr anziehen darf. Und deshalb ist Wohlfühlen für mich auch einfach so viel mehr. Wohlfühlen ist für mich so ein richtiger Akt der Selbstliebe, dieses in Verbindung mit mir und meiner Essenz zu kommen, mich auszuleben und ganz viel zu entdecken, was ich über mich selber vielleicht auch noch gar nicht wusste.
Und ja, sich selbst oder mir selbst auch den Halt geben zu können, den Halt in mir geben zu können, mich in mir wohlzufühlen. Und vor allem, und das spielt bei mir auch als einer der allergrößten Energiefresser eine ganz große Rolle, und das wird noch ein längerer Weg sein, ist auch dieses Aufhören, sich anderen Menschen anzupassen. Aufhören, eine Rolle zu spielen, die ich eigentlich gar nicht bin, sondern mich wirklich so zu zeigen, wie ich bin, um dann natürlich auch die Menschen in mein Leben zu sehen, die auf meiner Energie schwingen.
Und ja, und das meinte ich auch eben mit sich selbst Halt geben, mich nicht mehr von anderen abhängig zu machen. Also mein Wohlbefinden nicht mehr von anderen abhängig zu machen. Ich durfte letztes Jahr sehr, sehr, sehr viel lernen, mich abzugrenzen.
Und ich möchte das hier einmal nochmal unterscheiden vom Grenzen setzen. Auch so ein großes Thema, aber da kann ich dir heute noch nicht weiterhelfen. Aber sich abzugrenzen und zu gucken, okay, diese Energie in diesem Raum hier, die Stimmung von den anderen Menschen ist gerade ganz, ganz, ganz schlimm.
Aber was kann ich eigentlich tun, um bei mir zu bleiben? Und das durfte ich lernen. Ich durfte ganz viel für mich ausprobieren. Ich habe sehr viel ausprobiert.
Einiges davon war totaler Mist, hat nicht geklappt. Anderes hat manchmal geklappt. Und so habe ich halt auch immer mehr rausgefunden, was hilft mir eigentlich bei mir zu sein, bei mir zu bleiben, wenn alle anderen Menschen in diesem Raum schlechte Laune haben und ich neige echt dazu, mich dann anzupassen.
Und mittlerweile schaffe ich es aber trotzdem immer mehr, bei mir zu bleiben, zu sagen, hey, die anderen dürfen schlechte Laune haben, ist gar kein Problem. Gleichzeitig bin ich heute mit guter Laune aufgewacht und ich würde die auch gerne beibehalten. Beziehungsweise auch, wenn ich das mal nicht schaffe, dann zu wissen, okay, ich habe diesen Raum jetzt verlassen oder diese Menschen mit den schlechten Stimmungen sind jetzt weg und dann bleibe ich aber nicht in dieser Stimmung, sondern ich schaffe es zu sagen, so, ich mache jetzt hier einen Cut und mache jetzt weiter.
Und ja, das Thema Wohlfühlen hat für mich was mit mehreren Ebenen zu tun. Ich möchte mich nicht nur wohlfühlen, indem ich mich hier heute mit einem kuscheligen, warmen Tee hinmuckele und dir von meiner Geschichte erzähle. Für mich ist Wohlfühlen so viel mehr, als auch einmal die Woche zum Yoga zu gehen oder ein warmes Bad zu nehmen.
Das sind natürlich alles Dinge, wo ich mich jetzt in dem Moment wohlfühlen kann und auch tolle Dinge. Gleichzeitig glaube ich, ich habe es bei mir gesehen, ich sehe es bei so vielen anderen Menschen, die, weiß ich nicht, einmal die Woche zum Yoga rennen und trotzdem ja oft dieses Gefühl von Leere in sich tragen, was ich ja auch als Erschöpfung beschrieben habe. So eine Leere in sich zu haben, ein Gefühl davon, dass deine Seele nicht genährt ist.
Und ja, dann habe ich mich damit auseinandergesetzt, was Wohlfühlen eigentlich für mich bedeutet, auf welchen Ebenen ich mich wohlfühlen kann und kam dann ganz schnell auf einen ganzheitlichen Ansatz und zwar Wohlfühlen von Körper, Geist und Seele. Und ich möchte gleich natürlich zu allen drei Punkten was sagen. Und ja, was ich aber jetzt schon sagen kann, ist, dass allein dieser Prozess, diese Beziehung zu mir schon so stark gestärkt hat, verändert hat zum Positiven und dass es so eine tolle Einladung ist, da immer wieder reinzufühlen und zu gucken, hey, wo stehe ich heute, wo kann ich heute gucken, dass ich mich noch ein kleines bisschen wohler fühle.
Was brauche ich heute, um mich wohler zu fühlen? Und ja, die drei Ebenen habe ich dir eben schon gesagt, Körper, Geist und Seele und ich möchte sie dir nochmal so ein bisschen näher bringen, dass wir mal reinschauen, was könnte das bei dir konkret bedeuten, was hat es bei mir konkret bedeutet und lass uns mit dem Körperlichen anfangen. Wir wissen alle, gesunde Ernährung ist wichtig. Ich durfte letztes Jahr sehr viel darüber lernen, was gesunde Ernährung überhaupt bedeutet.
Ich dachte, ich esse ja viel Obst und Gemüse und trotzdem war es aber noch nicht die gesunde, nährstoffreiche Ernährung, die mir persönlich jetzt auch sehr gut tut. Und ich will dir jetzt gar keinen Ernährungspodcast aufnehmen, sondern dir einmal endlich einchecken lassen, gibt deine Ernährung dir Energie oder ist es im Moment noch ein Punkt, wo sie die Energie raubt und vielleicht zu gucken, dass du kleine Routinen da auch finden kannst, wie du mehr Energie über deine Ernährung bringen kannst. Zum Beispiel habe ich das Gemüse entsaften oder das Entsaften für mich entdeckt und merke, dass das etwas ist, was mir total viel Kraft gibt, was auch mein Immunsystem enorm bereichert hat.
Ja, auch zu gucken, es gibt ja unendlich viele Ernährungsarten, was davon würde mir am ehesten guttun und wo sind vielleicht auch die Dinge, die mir Energie rauben. Ich merke zum Beispiel, dass ich so richtig Heißhunger bekomme, wenn ich nicht genug schlafe. Und natürlich habe ich ganz oft den Konflikt in mir, dass ich sage, ich würde jetzt aber lieber noch ein bisschen Serie gucken, nachdem mein Kind im Bett ist oder ich würde lieber, ja weiß ich nicht, was machen, was ich jetzt machen will.
Einfach Zeit noch alleine zu haben und habe dann aber gemerkt, okay, aber wenn ich jetzt nicht genug Schlaf bekomme, dann raubt mir das die Kraft für die ganze Woche. Also check ich ein und gucke, hey, wie kann ich Schlaf für mich besser integrieren. Das heißt aber auch, dass ich manchmal sehr, sehr früh ins Bett gehe und manchmal liege ich dann da und höre noch ein bisschen Hörbuch und schlafe vielleicht noch gar nicht, aber mein Körper kommt in dem Moment zur Ruhe.
Und es ist auf der einen Seite die Einladung, die da ist, auf der anderen Seite gleichzeitig natürlich auch ein Verzicht. Also worauf verzichte ich heute bewusst, damit es mir morgen besser geht. Und das ist nicht immer einfach.
Ich finde das sogar meistens ganz schön schwer. Gleichzeitig ist etwas, wo wir immer wieder prüfen können, was braucht mein Körper gerade wirklich. Und ja, ich habe es gerade schon gesagt, es ist Energie, die dein Körper gewinnt aus Ernährung.
Es ist der Schlaf, der enorm wichtig ist. Über Wasser brauchen wir, glaube ich, gar nicht reden, wie wichtig es ist, dass wir Wasser trinken, weil unser Körper einfach zu so einem großen Teil aus Wasser besteht, dass wir Wasser brauchen. Und es ist aber auch unser Nervensystem.
Und ich habe es ja schon hier öfter erwähnt. Unser Nervensystem bildet die Basis dafür, wie wir uns fühlen, wie wir durch den Alltag gehen können. Sind wir überwiegend im Überlebensmodus? Sind wir in einem Zustand, wo wir dauerhaft gestresst sind oder sind wir im Ausgleich? Und solange unsere körperlichen Bedürfnisse wie Hunger oder Durst nach Wasser nicht gestillt sind, wird unser Körper immer an gewisser Funktion im Stress bleiben.
Also die körperliche Ebene ist schon so eine komplexe, große Sache, die aber enorm mit dafür beitragen kann. Vielleicht, ja, hast du Lust mal einzuchecken, wo du auf deiner körperlichen Ebene gerade ein bisschen mehr Energie gewinnen kannst, ein bisschen mehr Wohlfügen gewinnen kannst. Und sei es halt wirklich, dass du merkst, ja, mir ist jetzt gerade nach einem warmen Getränk, also vielleicht ein Tee, ein Kräutertee, damit ich von innen genährt bin.
Mir ist gerade vielleicht, falls du diese Folge im Sommer hören solltest, auch nach einem kühleren Getränk. Es sind so viele Ansätze, wo wir da anfangen können, in uns reinzuspüren. Und was auf der körperlichen Ebene für mich einen riesengroßen Ausgleich geschaffen hat, ist Embodiment.
Das heißt, ich habe wirklich geguckt, was braucht mein Körper gerade? Braucht mein Körper vielleicht Bewegung? Wie kann ich Bewegung in meinen Alltag bringen? Ja, auch Wohlfühlbewegung, das ist für mich, da werde ich wahrscheinlich auch noch mal öfter drüber sprechen, auch so eine große Sache, Wohlfühlbewegung und nicht Sport zu machen, weil du es musst und nicht Sport zu machen, weil es anstrengend ist und weil es eigentlich doof ist, sondern auch wirklich Bewegung zu integrieren, die dir gut tut. Natürlich heißt es nicht, dass wir unseren Körper und uns nicht ein bisschen herausfordern dürfen, auf jeden Fall. Gleichzeitig heißt es, dass wir aber auch mit unserem Körper arbeiten.
Das heißt, musst du wirklich joggen gehen, obwohl es deinen Knien zum Beispiel gar nicht gut tut oder findest du was, was dir vielleicht Spaß macht, wo du sagst, ja, wenn ich das mache, da habe ich richtig Lust, mich zu bewegen. Und ja, auch hier ist die Einladung zu gucken, okay, was könnte ich für mich finden, was mir Spaß macht, was mir Spaß bringt und nicht allen anderen. Und weil alle anderen das machen, heißt es nicht, dass es dir gut tun muss, sondern einfach zu gucken.
Ich bin zum Beispiel ein riesen Fan von Spaziergängen, weil ich das mit meinem Kind auch super gut in den Alltag integrieren kann. Natürlich ist einmal spazieren gehen nicht der Ausgleich für alles. Gleichzeitig kann es schon so viel verändern.
Ja, ich liebe aber auch die Naturverbundenheit, zu gucken, ja, was alles um mich herum geschieht. Aber das ist ein anderes Thema. Auf der körperlichen Ebene ist auf jeden Fall schon ganz viel, wo wir Energie gezogen bekommen können, wo wir aber auch Energie bekommen können.
Also, falls du Lust hast, schau da mal rein, ob da was ist, was dir vielleicht gut tut und was du vielleicht heute ändern möchtest. Weil du, weil du, und das ist das Wichtige und das Besondere daran, du sollst es nicht ändern, weil du irgendwas werden musst. Du musst dünner werden, du musst gesünder werden, du musst dich wohlfühlen, sondern es geht wirklich um diese Intention aus Liebe heraus.
Diese Intention, ey, ich möchte mich in meinem Alltag wohlfühlen. Was kann ich dafür tun? Auf was darf ich jetzt verzichten? Was darf ich hinter mir lassen, damit ich mich in meinem Alltag wohlfühlen kann, in mir wohlfühlen kann? Ja, und dazu gehört auch das Wohlfühlen auf geistlicher Ebene. Das heißt, was in deinem Kopf passiert, wie redest du mit dir? Was ist das, was dich in deinem Kopf beschäftigt? Und ja, vor allem dein innerer Dialog, der macht so viel aus.
Und ich möchte dich da so gerne zu motivieren, dass du vielleicht in mich reinguckst und öfter mal eincheckst, wie rede ich eigentlich mit mir? Wie ist mein inneres Half Talk? Und im besten Fall darfst du lernen, dass es von Tag zu Tag, von Woche zu Woche immer sanfter und immer mitfühlender wird. Denn du hast es verdient, dass du dir selbst ein Mitgefühl schenkst. Und ja, dass wir, dass du, dass ich aufhöre, immer mehr selbst im Kopf gegen mich anzukämpfen.
Denn wir haben doch im Außen schon so viele Kämpfe. Allein das Erwachsenwerden ist, das Erwachsensein ist ja ein Kampf schlechthin, weil es immer wieder Challenges, Herausforderungen gibt. Aber dann mussten wir doch nicht in unserem Kopf es uns noch selber so viel schwerer machen.
Und das ist natürlich so viel einfacher gesagt als getan, weil ich merke es ja selbst. Meine Stimme in meinem Kopf, die ist nie still, nie. Und gleichzeitig merke ich aber auch jetzt vor allem, nachdem ich schon so viele Jahre mich damit beschäftige, mit mir, mit meinem Wohlfühlen, dass sich die innere Stimme wirklich verändern kann und dass sie sanfter werden kann.
Und auch wenn sie nicht 24 7 sanft zu dir ist, gibt es immer mehr Momente, wo diese Liebe, dieses Mitgefühl und diese Selbstliebe ja auch durchscheigen kann. Und ja, die geistige Ebene hat auch ganz viel mit deinem emotionalen Zustand zu tun. Also auch fühlen, das Reinfühlen, das Fühlen, was ist gerade in mir los? Und dann auch die Erlaubnis zu geben, du darfst das fühlen, du darfst dich heute bescheiden fühlen, du darfst dich erschöpft fühlen.
Es geht gar nicht darum, dass du dich nie wieder erschöpft fühlst. Ich zum Beispiel bin hochsensibel, heißt ich auch brauche viel mehr Pausen als manch andere. Und das heißt, die Erschöpfung wird immer zu meinem Alltag dazugehören.
Und vielleicht kennst du das ja auch. Es gibt Dinge in deinem Leben, die können wir nicht zu 100 Prozent ändern. Die sind einfach gegeben.
Und wir dürfen anfangen aufzuhören, dagegen anzukämpfen. Nicht mehr im Widerstand mitzusein, sondern zu sagen, es ist wie es ist. Ich bin ein Oversinker.
Ich bin ein sehr emotionaler Mensch. Ich bin stur. Ich weiß nicht, was in deinem Leben gegeben ist.
Und es ist okay, dass ich das bin. Es ist okay, dass ich so viele Emotionen in mir habe. Es ist okay, dass ich noch nicht weiß, wie ich mit diesen Emotionen umgehe.
Weißt du, diese Gegebenheit, dass es da ist, dass es da sein darf. Und allein das wird schon so viel verändern, wenn wir merken, wir müssen nicht mehr gegen ankämpfen. Wir müssen heute nicht gut gelaunt sein, wenn wir es nicht sind.
Wir müssen auch nicht anderen vorspielen, dass wir gut gelaunt sind, wenn wir es gar nicht sind. Und gleichzeitig, ja, darf ich bei mir bleiben. Ich darf bei mir bleiben.
Ich darf wütend sein. Ich darf anfangen, mit mir in Verbindung zu kommen. Und dann ist es ja auch der Punkt, wo ich andere gar nicht mehr das spüren lasse.
Oder wo ich weiß, ich kann hier Grenzen setzen oder kommunizieren zu meinem Partner, meiner Partnerin und sagen, hey, ich bin heute richtig wütend. Ich brauche ein bisschen Abstand. Das hat nichts mit dir zu tun.
Und was ja auch damit zu tun hat, dass wir dann anfangen, dass du anfangen kannst, dich um dich zu kümmern, die Verantwortung für dich zu übernehmen, bei dir einzuchecken. Ja, der emotionale Zustand ist ein großer Zustand, weil ja, weil vor allem so viel, so viel Emotionen mit da sind. Es eigentlich deine komplette innere Welt ist.
Und hier die Frage an dich, was würde deiner inneren Welt heute gut tun, dass sie sich ein kleines Stückchen wohler fühlen kann? Oder auch noch, was kann deiner inneren Welt dabei helfen, dass sie sich im Alltag wohler fühlt? Und hier kann ich dir leider keine, keine eins zu eins Antworten vorgeben. Ich kann dir nicht sagen, du machst ABC und dann fühlst du dich wohl. No way, funktioniert nicht, sondern es ist das Verbinden mit dir selber zu gucken, hey, was ist in mir gerade da und was, was kann ich tun, damit ich mich wohl fühle? Es ist immer nicht das, was alle anderen sagen.
Es ist nicht das, was die gesamte Masse macht, sondern immer die Verbindung zu sich selbst, um rauszufinden, was in mir gerade wirklich ist. Und das wäre auch der dritte Punkt dann, was unsere Seele braucht. Wir haben ja das Körperliche, das Geistliche und jetzt kommt noch, was unsere Seele gerade braucht.
Und da ist auch so die Leitfrage über allem, lebe ich gerade ein Leben, das mir Energie schenkt oder lebe ich ein Leben, das mir Energie raubt? Was kannst du an deinem Alltag verändern, damit du mehr Energie hast? Sind es gewisse Menschen, die dir vielleicht nicht gut tun, wo du den Umgang ändern kannst, den Kontakt vielleicht verändern kannst? Sind es gewisse Steps in deinem Alltag, sei es, weiß ich nicht, die Sportroutine, durch die du dich quälst, dass du beruflich irgendwo feststeckst, was dir gar nicht gut tut, dass du vielleicht in einer Partnerschaft feststeckst, die dir nicht gut tut, die dir mehr Energie raubt? Und ich will gar nicht jetzt hier sagen, dann beende das alles und mach weiter. Darum geht es gar nicht. Bitte verstehe das nicht falsch, sondern es geht vielmehr zu gucken, in erster Linie sich darüber bewusst zu werden und zu gucken, was ist denn da eigentlich der Hintergrund, dass mir Energie raubt? Ist es der Hintergrund, dass mir der Mensch, der Job, die Leistung nicht gut tut oder ist es ein Einteil in mir, der gerade nach Heilung schreit, der gerade danach schreit? Bitte sieh mich und schenk mir Liebe.
Zum Beispiel bestimmte Verhaltensweisen, die bei dir immer wieder hoch kommen, gewisse Emotionen. Das lohnt sich, da hinzuschauen, gerne auch mit Hilfe. Aber ja, was ich dir sagen will, es geht nicht darum, dass du dann deinen Job kündigst, deine Partnerschaft beendest, sondern dich damit auseinandersetzt, da in die Liebe gehst, dass du guckst, hey, was ist das Rädchen in meinem Zahnrad, was hier nicht funktioniert? Wo stoppt es gerade die ganze Zeit? Und dann zu gucken, wo kann ich das Rädchen weiterdrehen, damit alle Räder wieder ineinander spielen.
Und für mich hat die seelische Ebene vor allem auch was damit zu tun, was ich vorhin sagte, mit diesem in sich leer fühlen, diese Leere in einen wahrzunehmen. Und ja, wenn da eine Leere ist, dann ist da Platz, der gefüllt werden darf. Dann ist da was in dir, was vielleicht ausgeliebt werden möchte, was vielleicht ausprobiert werden möchte.
Vielleicht eine Seite, die du noch gar nicht kennst, dann ist da was, was auch erst mal Raum einnehmen darf, was erst mal da sein darf. Und für mich hat die seelische Ebene viel damit zu tun, wie viel Leidenschaft bringe ich in mein Leben? Probiere ich mich aus? Mache ich Dinge, die meiner Seele wirklich gut tun, die meine Seele nähern? Und Dinge, die zum Beispiel deine Seele nähern können, sind, dass du wirklich deinen sweet point findest, den sweet spot, dass du wirklich guckst, was ist das, was mir wirklich Spaß macht, wo ich wirklich dran aufgehe, wo ich stundenlang drüber reden könnte und das machen könnte. Sei es zum Beispiel Backen.
Vielleicht gehst du total darin auf zu backen. Vielleicht ist es der Sport für dich. Vielleicht sind es kreative Dinge, dass du dich mal ausprobierst im DIY-Projekten, im Basteln, im Keramikbemalen, im Malen an sich.
Vielleicht sind es körperliche Dinge, wie dass du tanzen möchtest und dich so ausdrücken möchtest. Vielleicht möchtest du, ja, Sportarten ausprobieren oder Sachen ausprobieren, wie Fallschirmspringen, um dich lebendig zu fühlen. Vielleicht ist es Reisen.
Also du siehst, die Möglichkeiten sind groß. Vielleicht war jetzt schon das dabei oder du merkst in dir schon, ah, ich weiß eigentlich, was es ist. Ja, und die Seele zu nähern, das ist, das bringt Energie.
Das ist das, was dir nicht das, was dir Gesamtenergie bringt, sondern das, was dein Alltag dann auch wirklich zum Wohlführalltag machen kann und was ja auch die Momente letztendlich kreiert, an die wir immer wieder zurückdenken möchten. Und du merkst, also wie gesagt, es ist nicht, dass wir uns um das eine Wohlfühltue kümmern, also nur das Körperliche und dann geht es uns vom Rest gut, sondern es ist ein Zusammenspiel von allem. Es ist einerseits, wie nähere ich meinen Körper, der mich durch mein Leben trägt, der mich durch mein Leben bringt.
Wir wissen alle, Gesundheit ist ein riesengroßes Geschenk und es ist bei vielen so selbstverständlich, aber Gesundheit ist einfach nicht selbstverständlich. Es ist nicht selbstverständlich, dass Kinder gesund auf die Welt kommen. Es ist nicht selbstverständlich, dass du und ich gesund sind.
Es ist nicht selbstverständlich, dass, wenn wir gerade gesund sind, wir diese Gesundheit für immer in uns tragen. Und ich will dir damit keine Angst machen, sondern ja dieses Bewusstsein schaffen, dass unser Körper so, so, so viel für uns leistet. Und ich persönlich finde es schön, wenn wir gucken können, wie kann ich meinem Körper was zurückgeben aus Liebe, aus Dankbarkeit dafür, dass mein Körper mich durch dieses Leben trägt.
Und genau, es soll ein Zusammenspiel aus allem sein. Das Körperliche, die Seele, wie ich mit mir spreche, auf der geistlichen Ebene, dass alles zusammenspielt. Und natürlich ist es so, dass manchmal der eine Punkt mehr Aufmerksamkeit braucht als der andere oder ja, dass wir da spielen dürfen, gucken können, was ist es, was ich heute gerade brauche.
Und wie gesagt, es ist nicht so, dass du einmal schnippst und dann haben wir uns unserem Wohlfühlalltag erschaffen, sondern es ist wirklich der Prozess, der Anfang loszugehen und zu gucken. Wir unterschätzen so oft, was wir in mehreren Jahren erreichen können. Ich weiß, das hört sich super weit weg an oder in einem Jahr.
Und wir gehen los und denken, es hat sich nichts verändert. Und irgendwann ist dieser Moment da, nach ein paar Monaten, nach ein paar Wochen, nach ein paar Jahren. Und wir denken, es fühlt sich so an, als hätte sich nichts verändert.
Aber eigentlich hat sich alles verändert. Und ich verspreche dir, der Moment wird kommen. Wenn du anfängst, dich zu verändern, wird sich im Prozess alles verändern.
Und ja, ich weiß nicht, wie es dir geht. Wohlfühlen ist einfach das, was wir alle verdient haben, was du verdient hast, was ich verdient habe. Und je mehr Menschen sich in sich wohlfühlen, in ihrer körperlichen Hülle, in ihrem Kopf und auf ihrer seelischen Ebene, desto mehr können wir diese Liebe ja auch weitertragen.
Einerseits sind wir dann ja das Vorbild für andere Menschen, die sagen, wow, die Person, die ist so in sich. Das möchte ich auch gerne für mich. Was kann ich denn davon lernen? Andererseits aber auch, weil wir dann ganz anders mit anderen Menschen umgehen können.
Weil wir ja in Verbindung mit uns selber leben und nicht immer bei anderen einchecken. Weil wir lernen, bei uns zu bleiben, auch wenn andere gerade emotional auf einem ganz anderen Zustand sind. Und ja, ich persönlich finde den Gedanken immer schön, das Licht für jemand anderen zu sein, wenn ich emotional dazu bereit bin.
Auch da, es darf die Bereitschaft dafür sein. Und es muss auch nicht jeden Tag so sein. Ja, heute haben wir viel über das Wohlfühlen geredet.
Ich hoffe, du fühlst dich jetzt wohl. Falls nicht, dann kannst du ja mal einchecken, auf welcher der drei Ebenen du gerade noch ein bisschen mehr Wohlfühlen integrieren darfst. Du darfst ja den Akt der Selbstliebe gerne heute beginnen zu schauen.
Was tut dir gut? Was brauchst du wirklich auf körper-, geistlicher und seelischer Ebene? Und ich würde mich super freuen, wenn du Lust hast, mit mir in den Kommentaren zu teilen, wie es dir auf deiner Wohlfühlreise geht und was vielleicht deine Tools sind, um dich noch ein bisschen mehr wohlzufühlen. Und ja, ich freue mich, dich nächstes Mal wiederzusehen. Bis dahin schicke ich ganz viel Liebe und shine on, weil dein Strahlen die Welt braucht.
Deine Annalena.
Transkribiert von TurboScribe.ai. Upgrade auf Unbegrenzt, um diese Nachricht zu entfernen.
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