Folge 014 - Wenn sich alles verändert & du dich gleich mit - Wachstum, Heilung & Vertrauen im Wandel

Shownotes

In dieser Folge von Soulful & Shine spreche ich über Veränderung – die einzige Konstante in unserem Leben. Wir erleben sie auf zwei Ebenen: ✨ als Veränderung, die das Leben mit sich bringt, ✨ und als Veränderung, die wir bewusst anstoßen – auf unserer Heilungsreise, im Coaching oder in Momenten inneren Wachstums.

Ich erkläre, warum Veränderung so oft Angst macht, wie dein Ego und dein Nervensystem darauf reagieren – und wie du lernst, dich in diesen Zeiten zu erden, zu vertrauen und dich sicher zu fühlen, während du wächst.

Du erfährst: ✨ Warum dein Ego das Bekannte liebt – auch wenn es dir nicht guttut ✨ Wie du mit Unsicherheit und Kontrollverlust heilsam umgehen kannst ✨ Was der Unterschied zwischen „Veränderung durch das Leben“ und „Veränderung durch Wachstum“ ist ✨ Wie du alte Anteile in dir transformierst und neue, kraftvolle Identität annimmst ✨ Praktische Tools zur Erdung, Selbstmitgefühl & Nervensystemregulation

💡 Tipp: Für noch mehr innere Stabilität und Sicherheit empfehle ich dir meine Folge 012 über die „Landkarte der inneren Sicherheit“.

Diese Folge hilft dir, Veränderung nicht länger als Bedrohung zu sehen, sondern als Einladung in deine wahre Kraft. Du musst dich nicht neu erfinden – du darfst dich neu entfalten. 🌿

Shine on - weil dein Strahlen die Welt braucht. Deine Anna-Lena

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Anna-Lena: Hallo du Herzensmensch, wie schön, dass du heute wieder da bist. Ich freue mich sehr, heute mit dir über ein ganz tolles Thema zu reden. Und zwar geht es heute Veränderungen. Und zwar möchte ich mit dir einmal zwei verschiedene Seiten von Veränderungen anschauen. Und warum dieses Thema mich gerade so bewegt. Ich bin seit einigen Wochen in einem sehr starken Veränderungsprozess. Mein kompletter Alltag wandelt sich gerade. Und mir ist dabei aufgefallen, dass ich ... so vielen Menschen so geht und so viele Menschen sich so schwer mit Veränderungen tun. Und ich tu mich jetzt auch nicht unbedingt leicht damit, das will ich in dieser Folge gar nicht sagen. Allerdings sind mir so ein oder zwei Sachen auf dem Weg bis hierhin heute aufgefallen, die ich so gerne mit dir teilen möchte, damit du vielleicht eine neue Perspektive von Veränderungen bekommen kannst. Oder dass dir Veränderungsprozesse einfach gar nicht mehr so schwer fallen wie bisher. Also zuerst möchte ich einmal mit dir anfangen, was ist eigentlich die Definition von Veränderung? Und ich hab gerade eine ganze Reihe von Definitionen gelesen, aber ich fand eine ganz toll, und zwar Veränderung ist die Bewegung des Lebens selbst. Also wenn sich eine Situation, eine Ausgangslage komplett in eine andere Richtung entwickelt. Und was ich so schön daran finde, ist, dass in diesem Leben alles Veränderung ist. Das heißt, das einzige, worauf du dich wirklich verlassen kannst, ist, dass es sich wieder verändern wird. Dass sich dein Alltag verändern wird, dass du dich verändern wirst, dass deine Mitmenschen sich verändern werden. Alles in diesem Leben verändert sich jede Sekunde lang. Deine Zellen zum Beispiel verändern sich gerade jede Sekunde lang. Oder wenn du aus dem Fenster guckst, hier ist gerade so ein richtig, richtig kuscheliger Herbsttag. kuschelig im Sinne von aufs Sofa mit der Decke und einem heißen Tee und ein paar Kerzen an. Und ja, die Jahreszeiten leben uns auch so schön vor, was Veränderung bedeutet und dass Veränderung vielleicht in manchen Phasen auch ziemlich schwierig und herausfordernd sein kann. Und gleichzeitig kann es aber auch so viel Tolles mitbringen. Und das ist auch die Perspektive, die ich dir mitgeben kann. Ich will dir heute gar nicht erzählen. Alles wird leicht und alles wird super. Und...

Anna-Lena: Nee, das wäre schön, ich das könnte. Nur, dass es nicht wie das Leben funktioniert. Darum geht es ja auch gerade, diese innere Ressource in sich zu spüren und zu gucken, wie kann ich damit umgehen, auch wenn es gerade schwierig wird. Und ... ich hab für mich Veränderungen in zwei Rubriken aufgeteilt. Denn es gibt einerseits die Veränderungen, die das Leben mit sich bringen, sei es die Jahreszeiten, sei es Situationen, die sich urplötzlich ändern. Vielleicht, weil du eine Kündigung bekommst oder weil du an einen anderen Ort ziehen musst. die Dinge, die du nicht von außen beeinflussen kannst, die einfach im Leben passieren. Und dann gibt es aber noch Veränderungen durch Wachstum, durch bewusste Entscheidungen. Vielleicht hast du gerade deinen Job gekündigt, selbst gekündigt und tritt's jetzt einen neuen an. Vielleicht möchtest du selber in eine andere Stadt ziehen. Vielleicht ... Ähm, wendest du dich aber auch deinen inneren Anteilen einmal zu und gehst da in die Transformation ins Wachstum. Und ja, das sind so zwei verschiedene Rubriken von Veränderungen. Das eine, grob gesagt, ist das, was passiert, was du nicht beeinflussen kannst. Und das andere ist, eine bewusste Entscheidung von dir, die Veränderung zu gehen. Und es gibt natürlich einige Gemeinsamkeiten. Und trotzdem wollte ich das heute einmal getrennt mit dir betrachten. Und, ähm ... ja. Beides ist letztendlich ein Ausdruck von Lebendigkeit. Das heißt, das Leben passiert, das Leben geht weiter. Wenn du diese Folge anhörst, dann werde ich vermutlich gar nicht mehr die gleiche Person sein wie jetzt in diesem Moment, wo ich es aufnehme. Warum? Weil sich in meinem Leben ganz viele Dinge verändert haben. Weil ich vielleicht neue Gedanken habe, weil ich etwas Neues für mich gelernt habe. Und so wachse ich ja jeden Tag und ... Da auch die Einladung an dich und das finde ich so schön, es in unserer Gesellschaft gar nicht so vertreten ist.

Anna-Lena: Ich möchte dich wirklich dazu einladen, dass du dir erlaubst, deine Meinung ändern zu dürfen. Dass du heute eine Meinung hast, von der du vielleicht morgen weißt, nee, hab ich vielleicht gestern so gesehen, ist mir heute aber gar nicht mehr so dienlich. Oder, jetzt hab ich das und das noch dazugelernt oder die Perspektive noch gesehen. Und jetzt kann ich das alles aus einem ganz anderen Blickwinkel sehen. Also hier die Einladung, erlaube dir ... Deine Meinung ändern zu dürfen. weiß, das ist gesellschaftlich nicht so gern vertreten. Es wird ja auch oft gesagt, das hast du doch gestern so gesagt, oder das hab ich doch von dir. Ja, und trotzdem darfst du dich weiterentwickeln. Und trotzdem darfst du deine Meinung ändern, ganz bewusst ändern. Trotzdem darfst du Erfahrungen machen, wo du sagst, die Dinge, die ich gestern so gemacht hab, funktionieren heute gar nicht mehr. Oder vielleicht hat was in deinem Leben vorhergepasst, und änderst du vielleicht den Job, und jetzt passt es nicht mehr. Das sind die Erfahrungen, die du machen darfst. Dann darfst du auch deine Meinung ändern. Die Einladung möchte ich dir so gerne mitgeben. Also erlaube dir hier wirklich, auch deine Meinung ändern zu dürfen und Erfahrungen machen zu dürfen. Ähm, und Veränderung ist ganz groß gesehen eine Einladung an dich, dich wieder mehr mit dir zu verbinden. Vielleicht merkst du dann Dinge, die nicht stimmig sind im Veränderungsprozess. Vielleicht merkst du, ähm, ja, Anteile in dir, denen das schwerfällt. Ja, und Veränderung ist letztendlich eine Einladung für dich, dich noch tiefer mit dir zu verbinden. Eine Einladung, dich noch ein bisschen mehr kennenzulernen, noch ein bisschen mehr in deine Essenz, in deinen Wohlfühlig zu kommen, dann zu schauen, hey, was ist hier gerade stimmig und was nicht. Und ja, vielleicht auch auszuprobieren. Zum Leben gehört es ja auch dazu, Erfahrungen zu machen, ähm, die wir nicht so cool finden, damit wir auch wissen, was wir letztendlich wollen. Und hier auch dieses Vertrauen in dir zu entwickeln, dass das Leben immer für dich ist. Ich weiß, es gibt Situationen, da fühlt sich das nicht so an. Da fühlt es sich so an, als ob die Welt gegen dich ist, das Leben gegen dich ist. Und als ob das einfach unfair ist, dass dir das passiert. Und es kann auch sein, dass es unfair ist, dass dir das passiert. Das will ich hier gar nicht in Abrede Hast die Chance, in dir dieses Vertrauen zu entwickeln, dass du was aus dieser Situation mitnehmen kannst.

Anna-Lena: dass du für dich was aus dieser Situation lernen kannst und damit ins Wachstum gehen kannst. Und ich persönlich glaube ja, dass wir hier auf dieser Erde sind, zu wachsen, ja, Erfahrungen zu machen, uns zu spüren, zu fühlen vor allem, ja, zu fühlen. Und, ja, je mehr wir uns dem hingeben können, je mehr wir uns ja auch der Veränderung hingeben können, desto mehr kann uns das Leben auch zurückgeben. Ja, genau. Und ich würde gerne jetzt mit dir einmal die zwei Rubriken anschauen. Ich würde anfangen mit der Veränderung, die wir nicht bewusst wählen, die einfach passieren, die wir leider nicht aufhalten können oder auch manchmal zum Glück nicht aufholen können. Denn nicht jede Veränderung ist ja per se gleich negativ. Und vielleicht kennst du das auch. Du hast das Gefühl, Veränderungen fühlen sich für dich trotzdem immer wieder herausfordernd an. Es ist immer schwer, es ist anstrengend. Und es ist einfach manchmal ätzend. Und du bist nicht alleine damit. Also, ich kann dir wirklich versichern, es geht ganz vielen so. Und das liegt vor allem an unserem Nervensystem und an unserem Ego. Denn unser Ego mag Ähm, Veränderungen gar nicht so gern. Die mögen es eher, wenn wir alles so machen wie immer. Unser Ego an sich liebt Bekanntes. Das liebt alles, was es bisher immer schon so getan hat, was es bisher kennt. Und alles, es nicht kennt, auch wenn es im ... gut ist oder eventuell erst mal was Neues ist, findet dein Ego erst mal doof. Weil, höh, kenn ich nicht, das ist doof. Sagt es automatisch. Und dein Nervensystem mag auch gerne Wiederholungen. Das mag, wenn Dinge gleich sind, wenn es gleich abläuft. Und alles andere ist immer wieder außerhalb der Konfortzone. Das heißt, wenn du eine Veränderung hast, wenn etwas Neues, sagt dein Nervensystem dir erst mal, Alarm, Alarm, wir müssen hier aufpassen, hier ist was anderes. Und ja, du merkst es vielleicht schon, ersten Schritt geht es auch da wieder darum, sich zu regulieren, dein Nervensystem zu regulieren. Wenn du magst, dann hör gerne noch mal in die Folge rein, wo ich dir meine Landkarte der Sicherheit geteilt hab. Ich verlink die gerne noch mal in den Show Notes, wo ich dir noch mal Tools und meine Perspektive auf Sicherheit mit an Hand gegeben hab. Denn wenn unser Nervensystem, wenn unser Ego all diese neuen Eindrücke hat

Anna-Lena: etwas nicht so ist, wie es früher war, dann schlägt es wie gesagt erst mal Alarm. Und das erste, was wir dann tun dürfen, was unabdingbar ist, bevor wir weitermachen, ist, immer wieder selbst zu regulieren. Immer wieder runterzubringen. Sei es über den Atem oder, dass du in die Natur gehst. Und auch, dass du dir selber Mitgefühl schenkst. Also, dass du hier siehst, okay, ich tu mich hier gerade wirklich, wirklich schwer mit. Und eigentlich würd ich mir so sehr wünschen, dass es leicht ist. Und ich seh mich. Ich seh mich und ich seh, dass ich kämpfe und ich seh, dass ich hier gerade mein Bestes geb. Und du kannst dir auch sehr gerne mit dir selber sprechen, stell dich super gerne vor einen Spiegel und geh in Austausch mit dir. Oder was auch super gut hilft, ist zu journalen. Also deine Gedanken aufzuschreiben, deine Ängste vielleicht aufzuschreiben. Denn es kann ja auch sein, dass sich verschiedene Anteile in dir melden, jetzt sagen, das erinnert mich an eine Situation von früher, ich hab hier gerade echt Angst, dass ich ausgestoßen werde, nicht geliebt werde, dass ich einen Fehler mache und und und und und. Und das ist alles die Reaktion unseres Nervensystems, dass uns sagt, hier ist was neu, das kenne ich noch nicht. Was ja aber per se nichts Schlechtes sein muss. Und je mehr wir es schaffen, uns hier in die Selbstregulation zu bringen, also immer wieder zu erden, immer wieder bei uns anzukommen und das Stichwort ist hier immer wieder ins Jetzt zu kommen. In diesem Moment, denn in diesem Moment jetzt, in dieser Sekunde bist du sicher. Du sitzt irgendwo und hörst diese Podcast-Folge. Und dir geht es gerade körperlich ganz okay. Und du wirst nicht von einem Tiger angegriffen und ein Auto rast nicht auf dich zu. Sondern in diesem Moment, jetzt, bist du sicher. Und deshalb ist es so wertvoll, sich ins Hier und Jetzt zurückzubringen. Ja, und dann auch später dadurch, dass du diesen Prozess vom Regulieren ... diesem Prozess von wieder bei dir ankommen, immer wiederholst und wiederholst. Denn es ist nicht, dass du es einmal machst und dann geht es dir gut, sondern du darfst immer, wenn du merkst, okay, mein Ego, okay, mein Nervensystem rastet hier gerade wieder aus, ich nehme jetzt mal kurz einen Moment und beruhige mich. Ich gehe mal kurz einen Spaziergang machen oder ich atme mal tief durch. Und dann wirst du merken, dass sich was verändert. Einmal, weil du mehr Ruhe in findest und weil du es so auch schaffen kannst, mehr ans Vertrauen und in die Hingabe zu quälen.

Anna-Lena: in die Hingabe für diesen Veränderungsprozess, der gerade läuft. Das Schöne ist, unser Nervensystem wird sich daran gewöhnen. Unser Nervensystem wird nicht von nun an für immer sagen, hier ist was anders. Sondern es wird merken, aha, hier bin ich doch ganz sicher, hier passiert mir gerade nichts. Dann wird auch dein Nervensystem diese Erfahrung in sich aufnehmen. Und vor allem, wenn du schaffst, wenn die äußeren Umstände in dem Moment natürlich auch gegeben sind. kannst du es auch als positive Erfahrung für dich jetzt speichern und für dein Nervensystem, was ja auch dann ganz wertvoll ist für deine Zukunft, wir haben alle so viele negativen Erfahrungen bisher gemacht und es ist so, so wertvoll und so, toll, wenn wir dann eine positive Erfahrung machen dürfen, die sich dann in unser Nervensystem integriert, was ja dann auch letztendlich die Heilung ist oder die schrittweise Heilung. Genau. Und dann gibt es aber auch noch die Veränderung aus Wachstum, aus einer bewussten Entscheidung heraus. Und es ist jetzt erst mal egal, das jetzt ist, weil du dich entschieden hast, neuen Job oder einen neuen Wohnort zu wählen. Oder ob das wirklich dadurch kommt, dass du dich in einem Coachingprozess befindest. Oder dass du mit dir, mit deinen inneren Anteilen arbeitest, mit deinen Ängsten, alles, da ist. und

Anna-Lena: Hier geht es vor allem darum, mehr du selbst zu sein. Das Ziel, was du durch die Veränderung angeschlagen hast, diese bewusste Entscheidung, ist, dass du mehr du selbst sein möchtest. Du hast Anteile in dir, mit denen du vielleicht gearbeitet hast oder die sich melden durch den Umzug oder den Jobwechsel, die dann sagen, ich hab hier Angst. Diese Anteile in dir machen das nicht, dich zu ärgern, sondern die sind da für deinen Schutz. Die haben ... die Aufgabe, dich bisher zu beschützen. Und manchmal ist das ein bisschen dysfunktional. heißt, nur weil es, ja, auch da wieder alles, was sie kennen, alles, was die Ankerle kennen, ist erst mal gewohnt und dementsprechend sicher. Auch wenn es in dem Moment nicht ganz optimal für dich läuft. Und wenn du jetzt einen inneren verletzten Anteil hast, dem du dich zugewendet hast, sei es der innere verletzte Anteil, dass dir dein alter Job nicht zugesagt hat, weil du zu wenig Wachstum hattest, sei es den verletzten Anteil, weil du gesagt hast, ich möchte ... ja, hier bewusst in die Heilung gehen, zum Beispiel durch dein inneres Kind, durch die Kommunikation mit deinem inneren Kind eher so. Oder, oder, oder, je nachdem, welches Szenario du da dann auch hast. Ähm ... Wennest du dich diesem Anteil zu, du gehst mit ihm in Kommunikation, siehst, hey, du hast mich bisher beschützt, nur jetzt wähle ich eine andere. Option für mich. Ich wähle, dass du mich auf funktionalere Weise für mich jetzt beschützen kannst. Denn bisher hat der Schutz gut geklappt, aber jetzt wähle ich etwas anderes. Jetzt wähle ich eine andere Option für mich. Und auch da darf dein innerer Anteil ja auch ins Wachstum kommen und in die Veränderung kommen und wird aber auch erstmal immer sagen, hier ist es noch ungewohnt, hier ist es noch unsicher. Ich fühle mich gerade noch nicht so ganz wohl hier und wird erstmal immer wieder Alarm schlagen. Du hast dann die Chance als deine Mitte, als dein Wohlfühlig, auch immer wieder in die Kommunikation zu gehen und zu sagen, hey, ich höre dich gerade, ich höre, dass du dich hier noch nicht sicher fühlst, ich höre, dass du dich unwohl fühlst, ich höre, dass wir gerade außerhalb unserer Komfortzone unterwegs sind. Nur... Ich wähle das Vertrauen. Ich weiß, dass das der richtige Weg gerade für uns ist. Und ich hab hier gerade wirklich volles Vertrauen, dass wir das zusammen schaffen.

Anna-Lena: Und auch wenn es sich gerade für uns ungewohnt anfühlt, heißt es nicht, dass es falsch ist. Und was Veränderung ja auch so mit sich bringt und was bei Veränderung ja auch das Thema ist. Veränderung ist ja nicht das Problem, das ist ja nicht das Böse. Das, uns oft so auf den Magen schlägt, das, uns oft so schwer fällt, ist dieser Kontrollverlust. Dass wir die Kontrolle verlieren und es gerade nicht beeinflussen können. Dass wir ... Aber auch in beiden Szenarien nicht beeinflussen können. Denn wenn du dir willst, neuen Job zu suchen oder umzuziehen, dann kannst du nicht beeinflussen, dass dich dort die Menschen mögen, dass dort alles einfach ist. Du gibst dir im ersten Moment die Kontrolle ab. Und auch wenn Veränderung durch das Leben passiert, hast du ja keine Kontrolle. Und das ist der Punkt, wo es uns so schwer fällt. Wo es wirklich, ja, wo alles in uns Alarm schlägt. Ähm ... Und ja, lade dein Nervensystem hier ein. diese neue Erfahrung machen zu dürfen. Sag deinen inneren Anteilen und deinem Nervensystem, dass diese Erfahrung nicht nur negativ sein muss, sondern es kann sein, dass du was Positives damit rausnimmst. Es kann sein, dass es das absolut allerbeste ist, was dir jetzt überhaupt passieren kann. All das sind ja Optionen, die noch bestehen zu der Option, dass es doof wird. Nur meistens konzentrieren wir uns nur darauf, dass es doof wird und lassen alle anderen Optionen irgendwie ganz hinten überfallen. Und auch hier ... Ja, dass du dich dem Prozess wieder hingeben. darfst lernen, wie kann ich mich jetzt hingeben, was kann ich tun, damit ich mich jetzt im Moment, JETZT im Moment hier drauf einlassen kann, ins Vertrauen gehen kann und mich dem ganzen Veränderungsprozess hingeben kann. Und das ist ja auch das Vertrauen, dass wenn ich die Phase der Veränderung geschafft hab, dass es dann zu meinem Besten ist. Dass ich dann dort ganz viel Positives für mich rausziehen kann. Dass ich dort ein ganz tolles Learning für mich mitnehmen kann. Und es ist so ein bisschen so, als darf etwas Altes in dir gehen, damit sich etwas Neues in dir entfalten kann. Damit es sich ausbreiten kann, damit du wachsen kannst, damit du in deine volle Stärke, in dein volles Potenzial kommen kannst. Und immer mehr zu dem Menschen wirst, der du von Geburt an warst, dass du dich wiederfindest und in Verbindung mit dir bist. Und was auch hier ...

Anna-Lena: Bei dem bewussten Veränderungsprozess helfen kann, sind die gleichen Sachen wie vorher. Also dein Nervensystem zu regulieren, hier und jetzt anzukommen, zu journalen. kannst ganz toll ein Bodyman-Übung machen. Das heißt, wenn du spürst, wenn du in deinen Körper hineinspürst, wenn du zum Beispiel merkst, okay, ich krieg hier grade doch Angst, dass du mal spürst, wo spür ich denn die Angst in meinem Körper? Ist die in meiner Brust? Ist die in meinem Hals? Oder mein Bauch. Wie fühlt sich das denn an? Ist es eng? Ist es eher ein Ziehen? Ist es wie ein Stein? Ist es vielleicht auch etwas Positives? Fühlt es sich weich an und weit? Ja, einfach hineinzuspüren. Und was mein absoluter Lieblingstipp ist, weil ich es einfach so gerne mag und es mir so gut tut, ähm das dann in Bewegung zu bringen. D.h., du spürst da bewusst rein, du atmest in diese Stelle bewusst rein. Und je mehr du das für dich definieren kannst, desto mehr kannst du dich auch damit verbinden. Und dann zu gucken, was braucht mein Körper gerade? Sind das vielleicht sanfte Bewegungen? Möchtest du dich eher ausschütteln? Ja, hineinzuspüren und das in Bewegung zu bringen. Dich in Bewegung zu bringen, deinen Körper in Bewegung zu bringen. Und schon alleine das kann dein Nervensystem auch schon ... ganz toll regulieren und dich wieder ins Hier und Jetzt bringen. auch, vor allem ja auch, was es ja auch heißt, das Nervensystem zu regulieren, aus der Angst auszusteigen. Aber die Angst nicht wegzuschieben. Das heißt nicht, dass du darüber gehst, sondern ich sehe, ich hab grade Angst und es ist okay, dass ich Angst hab. Und es ist okay, dass ich nicht weiß, was passiert. Und es ist auch okay, dass ich hier grade die Kontrolle verliere. Das ist das Selbstmitgefühl, was ich vorhin auch meinte. Und gleichzeitig muss ich jetzt nicht die ganze Zeit in Panik sein. Ich darf gucken, wie ich mich jetzt mich kümmern kann. Und ich weiß, dieser Veränderungsprozess wird bald vorbei sein. Und dann ist das meine neue Realität. Dann ist das die neue Realität, die ich ja auch gewählt hab, die ich mitgestaltet hab. Und das ist ja auch das Schöne, wenn wir uns selber unser Leben mitgestalten und uns nicht einfach nur ...

Anna-Lena: dahinschwimmen lassen und unser Leben von anderen bestimmen lassen, sondern wenn wir aktiv sagen, hey, hier ist was, da fühle ich mich nicht mit wohl und wie kann ich schaffen, dass dieser Prozess für mich jetzt förderlich ist. Okay, aber das ist Thema, worauf wir noch mal eingehen. Ja, ich würde sagen, ich habe dir alles gesagt. Ich habe dir ganz viel mit an die Hand gegeben. Ich hoffe so, so sehr, dass du es schaffst, diese Veränderungsprozess für dich vielleicht neu zu definieren oder einfach, ja, mehr mit dir ins Mitgefühl zu gehen. Denn wie gesagt, es ist ganz normal, dass es sich für uns nicht gut anfühlt. Es ist ganz normal, dass es dich schwer anfühlt. Und das wird bei uns allen gleich sein. Und nochmal ... Es geht hier gar nicht darum, dass ich dir jetzt sagen möchte, hier wird alles super einfach, wenn du diese Folge gehört hast. Nein, es geht darum, wieder mehr mit dir in Verbindung zu kommen und zu schauen, wie kann ich den Veränderungsprozess so gestalten, dass ich in die Hingabe komme, dass ich ins Vertrauen komme, dass ich die Kontrolle wirklich loslassen kann und diesen inneren Widerstand gegen die Veränderung aufhebe. Denn, das möchte ich noch mal so gern betonen, Wir können Veränderung nicht aufhalten. Veränderung passiert in jedem Moment. Jede Zelle in unserem Körper verändert sich. Ich verändere mich. Du veränderst dich. Das Wetter verändert sich. Veränderung ist allgegenwärtig und überall. Nur gibt der Veränderung auch die Chance, was Tolles zu sein, was Positives zu sein, was dein Leben so toll bereichern kann. Zumindest die Option. Ja, ich... Ich du hast heute ein paar coole Dinge für dich mitgenommen. Wenn du magst, kannst du mir ja gerne in die Kommentare schreiben, was dir in Veränderungsprozessen besonders gut tut und besonders hilft bisher. Und ja, ich freue mich, wenn du nächstes Mal wieder dabei bist. Bis dahin, shine on, weil dein Strahl in die Welt braucht. Dein Annalena.

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