Folge 012 - Die Landkarte der inneren Sicherheit - Warum Sicherheit in dir entsteht
Shownotes
In dieser Folge von Soulful & Shine spreche ich über ein Thema, das für uns alle grundlegend ist:
Es geht um innere Sicherheit.
Oft verbinden wir Sicherheit mit äußeren Umständen – Geld, Status, ein bestimmtes Ziel. Doch wahre Sicherheit beginnt in uns selbst. Ich teile mit dir:
✨warum das Bedürfnis nach Sicherheit in der Maslowschen Bedürfnispyramide so zentral ist,
✨wie du mit der Landkarte der inneren Sicherheit Orientierung im Alltag findest,
✨welche drei Bereiche – biologische, psychologische und spirituelle Sicherheit – zusammengehören,
und woran du erkennst, dass du mehr innere Sicherheit brauchst.
Die Landkarte ist kein starres System, sondern ein liebevoller Kompass, mit dem du spüren kannst, was dir im Moment Halt gibt – und was du gerade am meisten brauchst.
✨ Am Ende dieser Folge hast du eine Landkarte in deiner Hand, damit du Wege findest, deine eigene innere Sicherheit zu stärken und mit mehr Vertrauen und Ruhe durch deinen Alltag zu gehen.
„Frag dich heute: Welcher Bereich meiner Landkarte schenkt mir gerade am meisten Sicherheit – biologisch, psychologisch oder spirituell? Und was könnte ich konkret tun, um diesen Teil zu nähren?“
Hinweis: Diese Folge ersetzt keine Therapie und keine medizinische Behandlung. Wenn du das Gefühl hast, dass dich deine Themen stark belasten, zögere bitte nicht, dir professionelle Unterstützung zu suchen. Hilfe zu anzunehmen ist ein Akt der Selbstfürsorge und Stärke. 💛
Transkript anzeigen
00:00:01: Hallo, du Herzensmensch, wie schön, dass du heute in dieser neuen Folge wieder dabei bist.
00:00:06: Und ich habe mir heute ein Thema ausgesucht, was ich die letzten Wochen immer wieder neu überdacht habe, wo ich mir Gedanken machen musste und was ich auch immer wieder am Alltag erprobt habe.
00:00:19: Und zwar geht es um das Thema Sicherheit und vor allem innere Sicherheit.
00:00:25: Und es ist tatsächlich so, dass ich die Folge heute Morgen schon mal aufgenommen habe.
00:00:30: Und ich habe mich tatsächlich in dieser Folge nicht ganz sicher gefühlt.
00:00:34: Ich habe mich mit dem, was ich bereits gesagt habe, wie ich es ausgedrückt habe, nicht so sicher gefühlt, dass ich, ja, jetzt hier sitze, ich habe alles in meinem Kopf und ich möchte es dir jetzt so, so, so gerne erzählen.
00:00:47: Und deshalb dachte ich, lass uns keine Zeit verlieren.
00:00:51: Habe mir den Platz hier gebucht.
00:00:52: Neben mir steht das Babyfond.
00:00:54: kleiner schlägt.
00:00:55: Also nicht wunderschön, wenn ich ab und zu zur Seite gucke.
00:00:58: Und ja, dann lass uns die kommende Zeit ein bisschen nutzen, um über das Thema Sicherheit zu sprechen.
00:01:05: Und bevor diese Folge losgeht, möchte ich dir eine Sache sagen.
00:01:09: Und zwar ist mir deine emotionale Sicherheit, deine emotionale Gesundheit so, so wichtig.
00:01:16: Das kann ich hier nicht oft genug betonen.
00:01:18: Und zwar Falls du traumatische Erfahrungen gemacht hast, ich dich bitten, diese Folge vielleicht eher nicht zu hören oder eher in Absprache mit therapeutischer Hilfe.
00:01:29: Ich möchte dich an dieser Stelle auch ermutigen, solltest du dort Themen haben, die dich beschäftigen, dann such dir Hilfe, such dir jemanden, der mit dir diese Themen anschaut.
00:01:40: Und was mir auch ganz wichtig ist zu sagen, ich habe Das Thema Sicherheit und innere Sicherheit, damit beschäftige ich mich jetzt einige Wochen.
00:01:51: Ich beschäftige mich nicht als Therapeutin damit, denn da habe ich keine Ausbildung, sondern ich beschäftige mich aus Sichtweise meiner persönlichen Sichtweise, aus Sichtweise eines Coaches, aber auch als Sichtweise einer Mama.
00:02:04: die bedürfnisorientiert ihr Kind begleitet.
00:02:08: Dementsprechend, ja, solltest du in dieser Folge merken, dass dich Themen triggern, dass es dir innerhalb dieser Folge nicht gut geht, dann bitte hör auf dich, bitte macht die Folge aus.
00:02:20: Wenn du gerne mehr wissen möchtest, kannst du dich ja auch jederzeit gerne bei mir melden.
00:02:25: Und ansonsten, ja, guck.
00:02:28: dass es dir gut geht.
00:02:29: Guck, dass du Hilfe im Anspruch nimmst, wenn es dir nicht gut geht.
00:02:34: Und ja, hör bitte wirklich für dich, wirklich auf dich.
00:02:39: Und ja, das Thema Sicherheit.
00:02:41: Warum überhaupt das Thema Sicherheit?
00:02:43: Ich habe mich aus ganz verschiedenen Perspektiven eigentlich immer wieder mal damit beschäftigt, weil das Thema Sicherheit begleitet uns im Alltag immer und immer wieder.
00:02:52: Wir können es nicht aufhalten.
00:02:54: Es ist was, was immer präsent ist, denn Sicherheit ist ein Grundbedürfnis, das erfüllt werden darf.
00:03:00: Und es gibt von Maslow die Bedürfnispyramide mit einer Spitze quasi nach oben.
00:03:08: Ganz unten in dieser Pyramide hast du ein Segment und da geht es um die physiologischen Bedürfnisse, sei es Nahrung, Atem, Wasser, Schlaf.
00:03:20: Und erst wenn diese Bedürfnisse alle genügend erfüllt sind, können wir uns über die Dinge, die über diesen Bedürfnisse in der Pyramide stirb zuwenden.
00:03:29: Und zwar haben wir unten die physiologischen Bedürfnisse und einen Gefolge von Sicherheitsbedürfnissen.
00:03:34: Das heißt... Physiologische Bedürfnisse und Sicherheitsbedürfnisse sind quasi das Fundament deiner Pyramide.
00:03:40: Erst wenn diese beiden ausreichend beachtet sind, diese Bedürfnisse ausreichend gestillt sind und das ist komplett individuell, wie weit das bei jedem Menschen gestillt werden kann, darfst du gucken, wie du... Oben bei der Kuchse haben wir noch die sozialen Bedürfnisse, die Individualbedürfnisse und die Selbstverwirklichung.
00:04:02: Und das sind Themen, die wir heute gar nicht so wirklich beschäftigen, was ich dir aber einmal mit der Pyramide aufzeigen will.
00:04:09: Einerseits, wie wichtig.
00:04:13: die Sicherheit ist und dass sie quasi das Fundament deiner Pyramide ist, aber auch, dass wenn wir in das Thema Selbstverwirklichung gehen, wenn wir unseren authentischen Weg finden wollen, wenn wir losgehen wollen, um uns ein erfülltes Leben zu schaffen, immer die Basis gelegt werden muss, dass es uns körperlich gut geht und dass es uns auch Sicherheitsmäßig, dass Bedürfnis nach Sicherheit gestillt ist, damit wir oben überhaupt uns verwirklichen können, uns ausbreiten dürfen, uns Bedürfnissen zuwenden können.
00:04:47: Und was ich noch sagen wollte, es macht total Sinn, dass erst die körperlichen Bedürfnisse gestellt werden müssen und wir dann dem Thema Sicherheit zuwenden können, denn wenn du zum Beispiel in die Steinzeit zurückblickst, dann war es tatsächlich so, dass wenn der Körper nicht genug Nahrung oder Wasser bekommen hat, sich die Menschen damals wirklich in Gefahren begeben haben, um Nahrung zu verschaffen und Wasser zu verschaffen und da auch ihr Leben für aufs Spiel haben, damit sie sich körperlich, oder damit sie körperlich überleben können.
00:05:22: Das noch mal so als kleinen Exkurs, was ich ja total wertvoll finde, aber auch dieses, diesen Gedanken, dass wir wirklich, es ist ein Grundbedürfnis, ohne Sicherheit kommen wir nicht weiter und das macht sich im Alltag einfach auch in so vielen In so vielen Bereichen sichtbar, wenn wir uns nicht sicher fühlen.
00:05:44: Sei, dass wir uns halt wirklich unsicher fühlen.
00:05:47: Also nicht gut über uns.
00:05:49: Dementsprechend können wir ja mal drüber sprechen.
00:05:51: Was heißt denn überhaupt Sicherheit?
00:05:53: Und Sicherheit bedeutet für mich, dass ich mich in mir stabil fühle.
00:06:00: Dass ich mich in mir gut fühle und dass... unabhängig von den äußeren Umständen.
00:06:06: Also ich habe einen Halt in mir, ich weiß, ich habe bestimmte Ressourcen, auf die ich zugreifen kann und das gibt mir die innere Sicherheit.
00:06:15: Und innere Sicherheit erschafft letztendlich die äußere Sicherheit.
00:06:19: Das heißt, wenn wir uns in uns nicht sicher fühlen, dann fühlen wir uns im Außen auch nicht sicher.
00:06:22: Dann fühlen wir uns nicht wohl, dann fühlen wir uns in der Umgebung nicht gut.
00:06:25: Dann können wir nicht unser volles Potenzial ausbreiten.
00:06:29: Das macht sich vor allem dann auch in Themen bemerkbar, wie in unseren Beziehungen, aber auch in unserem Money-My-Zett.
00:06:37: Also, ja, es ist quasi im ganzen Alltag immer mit umgehen.
00:06:44: Und was ich die letzten Wochen erlebt habe, war einerseits, dass wir hier bei mir zu Hause gerade in ganz vielen Veränderungsprozessen unterwegs sind.
00:06:57: Ich habe meinen alten Job gekündigt und fange bald einen neuen Job an.
00:07:01: Mein Kind, das hat gerade die Eingewöhnung und fängt jetzt in der Kita an.
00:07:07: Sprich, unser alter Alltag, unser bisheriger Alltag verändert sich sehr, sehr stark.
00:07:12: Und ja, das habe ich einerseits gemerkt, weil ich da sehr sensibel bin, dass ich in verschiedenen Bereichen halt diese Sicherheit brauchte.
00:07:22: Ich habe es aber auch bei meinem Kind gemerkt, dass das Bedürfnis nach Sicherheit immer mehr und immer mehr erfüllt werden darf und habe da verschiedene Strategien angewendet.
00:07:35: Dabei ist mir eine Sache aufgefallen.
00:07:38: Und zwar habe ich immer geguckt, was brauche ich denn, um mich jetzt sicher zu fühlen.
00:07:43: Und dabei habe ich ein Konzept entwickelt.
00:07:47: Und zwar ist das wie eine liebevolle Landkarte.
00:07:50: Und zwar ist das ein Kompass, ein runder Kompass.
00:07:53: Und dieser Kompass besteht aus drei verschiedenen Bereichen.
00:07:58: Und dieser Kompass, dieser innere Kompass hat die Botschaft wahre Sicherheit, entsteht immer erst im Inn.
00:08:05: Genau, und dieser Kompass besteht aus drei gleich großen Teilen und diese Dienstorientierung.
00:08:11: Es ist eher ein dynamisches Modell, also es geht nicht darum, in allen Bereichen des Kompasses hundert Prozent zu erreichen, sondern das Dienst als Orientierung umzugucken.
00:08:20: Hey, in welchem Bereich brauche ich jetzt gerade vielleicht mehr Sicherheit?
00:08:24: Und was ist vielleicht auf der Bereich, der mir am meisten Sicherheit schenken kann?
00:08:28: Und ich zeige dir einmal, in welche Bereiche der Kompass aufgeteilt ist.
00:08:35: Und zwar haben wir einmal die biologische Sicherheit und das ist eins zu eins zu übersetzen mit deinem Nertensystem, mit dem Zustand deines Nertensystems.
00:08:43: Wie fühlst du dich gerade?
00:08:44: Bist du vielleicht im Überlebensmodus?
00:08:46: Dann haben wir die psychologische Sicherheit, die vor allem mit deiner Bindung und mit deiner Bindungserfahrung zusammenhängt.
00:08:54: Und dann haben wir noch die spirituelle Sicherheit, die ja... damit zu tun hat, ob du ein gewisses Urvertrauen hast, ob du an einen höheren Zweck glaubst, ob du verbunden bist.
00:09:07: Und ich möchte einmal in alle Bereiche mit dir gerne reingucken.
00:09:12: und dir einmal noch mal so ein bisschen was dazu erklären.
00:09:15: Und ich dachte, wir fangen mit dem biologischen Teil an, also mit deinem Nervensystem.
00:09:20: Und ich habe es dir eben schon gesagt, wenn wir die Bedürfnis Pyramide nach Maslow angucken, dann haben wir immer erst den Bereich unten, dass unser Körper versorgt sein muss.
00:09:31: Das heißt, habe ich genug gegessen, habe ich genug getrunken, habe ich aus reichen Schlaf bekommen und atme ich gerade gut.
00:09:40: tief, atme ich tiefe Atemzüge und Langsame oder ist mein Atem eher schnell und flach.
00:09:47: Das sind Anzeichen dafür, wie du bereits mit wenig Aufwand, würde ich sagen, für Sicherheit auf der biologischen Seite sorgen kannst.
00:09:57: Gleichzeitig ist es aber auch präsentiert, ist aber auch dein Nervensystem.
00:10:03: Sprech, wenn du schon ganz lange chronischen Stress hast, wenn dein Nervensystem komplett dysreguliert ist und du über Lebensmodus bist, dann ist das ein ganz großer Schrei, dass du ein bisschen mehr Sicherheit brauchst in dem Bereich.
00:10:17: Das heißt, versuch, dein Nervensystem wieder zu stabilisieren.
00:10:22: Versuch, ist hier und jetzt zu kommen.
00:10:25: Quasi, wenn du dein Nervensystem beruhigen regulieren möchtest, ist der Schlüssel immer in die Präsenz zu kommen, ist hier und jetzt zu kommen und aus dem Überlebensmodus wieder auszusteigen.
00:10:36: Das passiert erst in kleinen, langsamen Schritten und dann versuchst du das am besten immer mehr in deinen Alltag zu integrieren.
00:10:45: Es hat aber auch viel damit zu tun, wie es dein Rhythmus ist.
00:10:48: Es gibt Phasen in unserem Leben, die sind total schnelllebig da ist.
00:10:51: vielleicht auch ein bisschen wirrbar oder in großen Veränderungsprozessen, wo sich deine Rhythmus gerade so ein bisschen dreht und wendelt.
00:10:59: Und da können total gute Rituale helfen.
00:11:02: Das heißt, es muss gar nichts Großes sein.
00:11:04: Also es muss gar kein großes Tantam sein.
00:11:06: Es können Dinge sein, die sich einfach jeden Tag wiederholen, damit dein Körper, damit dein System weiß, hey, ich steh auf und dann passiert das und... Das sind so wie kleine Anker, wie kleine Sicherheitshafen, in denen du täglich einschicken kannst.
00:11:23: Es kann wirklich Kleinigkeiten sein, wie ein Glas Wasser trinken.
00:11:27: Wenn du nach Hause kommst, irgendetwas achtsam genießen, sei es ein Tee, das du erst dran riechst, bevor du ihn trinkst.
00:11:34: Das kann sein, dass du beim Zähne putzen ganz bewusst auf deine Atmung mitachtest.
00:11:39: Das kann sein, dass du vor dem Schlaf gehen eine Minute Dankbarkeit machst.
00:11:43: Also es müssen... gar nicht große Dinge sein, die du dort verenden hast, sondern eher kleine Rituale im Alltag, die du platzierst, damit du weißt, egal was im Außen passiert, egal wie mein Tag läuft, diese Dinge sind immer gleich.
00:11:58: Und allein das gibt dir schon ein Gefühl für dein Nervensystem, für deine biologische Seite von Sicherheit.
00:12:06: Wenn mich ihr schon gesagt habt, gucken, dass du ausreichend getrunken hast, dass du regelmäßig Nahrung zu denen ist.
00:12:13: und doch da Was ich mit Rhythmus meine, dass du wirklich darauf achtest, dass du genügend Schlaf bekommst.
00:12:19: Weil das die Essenz davon ist, dass du dich sicher fühlen kannst, dass dein Körper gut versorgt ist.
00:12:27: Und wir haben noch die psychologische Seite und die ist vor allem an deiner Vergangenheit geprägt.
00:12:33: Und zwar möchte ich jetzt über Kinder und innere Kinder sprechen.
00:12:38: Und es ist vor allem davon geprägt, wie dein Bindungsverhalten in der Vergangenheit war.
00:12:43: Früher war es ja oft so, dass Kinder zum Übungsweg schreien gelassen wurden.
00:12:51: Das heißt, sie haben so lange geschrieben, bis man ihn abtrainiert hat zu schreien, so wurde es oft gesagt.
00:12:59: Und das war ein Zeichen dafür, dass die Bindung nicht genügend gestärkt wurde, weil heute wissen wir zum Glück, dass die Bindung auch essenziell wichtig ist.
00:13:11: Das heißt vor allem, wenn dein Baby schreit, dass du für das Baby da bist.
00:13:16: Das heißt, wenn dein Baby nahe braucht, siehst du, okay, es braucht gerade Lahrung.
00:13:20: Und ich möchte dich einmal einladen, hier nicht mit dem Blick drauf zu gucken, dass du... Das Problem löst, wenn das Baby schreit, sondern es geht viel mehr um die Präsenz, die Präsenz.
00:13:32: Hallo, ich bin da für dich und wir schaffen das zusammen.
00:13:36: Auch wenn ich gerade nicht weiß, wie ich dir helfen kann.
00:13:38: Auch wenn ich gerade vielleicht nicht weiß, was bei dir los ist.
00:13:41: Ich bin da für dich und wir schaffen das.
00:13:44: Und du kannst hier die Sicherheit, dieses Bindungsverhalten quasi mit Liebe übersetzen.
00:13:52: Mutterliebe, mit Papa-Liebe, vielleicht bist du auch Tante oder in dem Sinne.
00:13:59: Also die starke Bindung.
00:14:01: Auch hier möchte ich nochmal dich einladen.
00:14:03: Es geht hier gar nicht darum, falls du dieses Bindungsverhalten in deiner Kindheit nicht hattest, den Eltern, Großeltern oder die Personen, die sich um dich gekümmert haben, hier einen Vorwurf zu machen.
00:14:16: Also es geht nicht darum, denn unsere Eltern und so vorfahren.
00:14:20: Die Generation vor uns wussten es oft ja auch gar nicht besser.
00:14:23: Das war der aktuelle Stand damals.
00:14:25: Und sie dachten, sie tun damit für uns unser Bestes.
00:14:30: Und deshalb möchte ich dich hier wirklich einladen, nicht in den Vorwurf nicht in die Vorurteilung zu gehen, sondern wirklich zu schauen, hey, wir haben heute den tollen, tollen Luxus, dass wir andere Wissen haben, dass wir uns mit den Themen noch mehr beschäftigen dürfen und deshalb eine ganz andere Grundlage haben.
00:14:54: Genau, aber der psychische Sicherheit hat auch noch andere Aspekte und zum Beispiel gehört da die Zugehörigkeit dazu.
00:15:04: Wenn du wieder so in das Steinzeitalter denkst, dann all einer Gruppe zu sein, hat dein Überleben mehr gesichert, als wenn du einen unterwegs fasst, weil einfach Ja, wenn Gefahr von Außenbrote, konntest du da viel besser in einer Gruppe überleben, als als alleinstehende Person.
00:15:23: Dementsprechend ist die Zugehörigkeit auch heute für dein Körper, für dein Sicherheitsbedürfnis essenziell richtig.
00:15:31: Und da geht es auch gar nicht darum, dass du jetzt ein riesen Freundeskreis haben musst, sondern viel mehr um die Qualität deiner Beziehung.
00:15:38: Vielleicht hast du einen Menschen oder hoffentlich vielleicht auch mehrere Menschen in deinem Leben.
00:15:45: mit denen du dich sicher fühst, mit denen du Themen besprechen kannst, mit denen du dich austauschen kannst, bei denen du dazugehörst.
00:15:53: Genau.
00:15:55: Die innere Halt hat auch was damit zu tun.
00:15:58: Also gibt es schon Ressourcen, auf die du in dir zugreifen kannst, bei denen du die positive Erfahrung gemacht hast.
00:16:04: Okay, hier passiert gerade im Außen was ganz Domes, aber wenn ich zum Beispiel zu meinem Atem zurück komme, dann schaffe ich es, bei mir zu bleiben.
00:16:12: Oder wenn ich jetzt eine Runde spazieren gehe oder wenn ich Musik in meinen Ohren mache.
00:16:20: oder wenn ich weiß, ich rufe dir und die Person an.
00:16:23: Also gibt es vielleicht jetzt schon Ressourcen in dir, die dir helfen, dass du dich sicherer fühlst.
00:16:30: Und hier mag ich dich einladen vielleicht auch ein bisschen, um zu experimentieren.
00:16:35: Und das habe ich in dem Sinne mit meinem Kind auch gemacht und auch mit mir gemacht.
00:16:41: Ich habe gemerkt, dass ich mich zum Beispiel sicher fühle, wenn ich mich auch so verleg und mit einer Decke einkuschel.
00:16:48: Das heißt, ich kuschel mich wirklich unter die Decke.
00:16:50: Das heißt, ich bin gewernt.
00:16:52: Ich habe eine Schwere auf mir, dass mir das Gefühl von Geborgenheit geht.
00:16:56: Wenn ich mich geborgen fühle, dann fühle ich mich auch automatisch sicherer.
00:17:00: Oder wenn ich mir eine Selbstumarmung schenke.
00:17:03: Oder in dem Fall mein Kind, wenn ich mein Kind eine Umarmung schenke, wenn er es möchte.
00:17:08: oder ja auch wenn ich zum Beispiel mein Mann frage, ob er bereit ist mir jetzt nur um Augen zu schenken, damit ich mich sicherer fühle.
00:17:15: Also dazu schauen, was könnte dir jetzt gerade halt geben?
00:17:20: Und was könnt ihr dir gut tun?
00:17:22: Ich hab zum Beispiel auch, und das feiere ich richtig, ich hab so eine Heizdecke.
00:17:27: Und wenn es gerade so ein bisschen kälter wird oder ich so richtig am Struggle, dann leg ich mir die Heizdecke, die so für den Nackenbereich um, und dann merke ich sofort durch die Wärme und dann sie ist halt richtig, richtig schwer und vorne auch zugemacht, dann fühle ich mich gleich viel, viel besser.
00:17:44: Genau, schau darum, es gibt nicht dieses eins zu eins, das passt für alle, sondern schau, was die gut tut.
00:17:51: Vielleicht kannst du ja auch gucken, wann hast du dich in deiner Vergangenheit mal sicher gefühlt und was war da?
00:17:58: Wann hast du dich in deiner Kindheit sicher gefühlt und was waren die äußeren Umstände, warum du dich deshalb sicher gefühlt hast?
00:18:07: Genau, schau hin, schau in die Vergangenheit, was dir geholfen hat.
00:18:12: Und ich möchte aber auch nochmal über die spirituelle Sicherheit mit dir reden.
00:18:17: Und das ist ein Aspekt, finde ich, der so so toll und wertvoll ist.
00:18:22: der vor allem was damit zu tun hat, ob du eine größere Verbundenheit spürst, ob du einen Sinnen etwas spürst.
00:18:30: Zum Beispiel habe ich das Vertrauen, dass alles in diesem Leben für mich passiert.
00:18:36: Auch wenn es jetzt im Moment herauf soll, dass es schwer ist, unfair ist und ich es richtig, richtig, richtig kacke finde, weiß ich, irgendwann sehe ich das Geschenk da drin.
00:18:46: Irgendwann weiß ich, das Leben ist für mich.
00:18:50: Die Situation ist gerade für mich.
00:18:52: Und dieses Geschenk, in dem Situationen Herausforderungen zu erkennen, ist manchmal gar nicht so einfach, denn das Leben ist nicht fair.
00:19:04: Da sind wir uns alle einig, es passieren Dinge, die einfach wirklich unfair sind, die schrecklich sind, worüber wir gar nicht sprechen möchten.
00:19:11: Und ich will auch gar nicht gut heißen, dass diese Dinge passieren oder schön reden, weil sie haben ihre Berechtigung, dass es wirklich doof ist.
00:19:21: Und gleichzeitig liegt in jeder Situation auch etwas, was wir für die Zukunft mitnehmen können.
00:19:29: Sei es, dass wir wissen, okay, so und so würde ich es nie wieder machen.
00:19:32: Sei es, dass wir uns Hilfe suchen.
00:19:36: Sei es, dass wir anderen Menschen durch diese Erfahrung helfen können.
00:19:42: Manchmal musst du das Geschenk in den Situationen auch nicht unbedingt erkennen.
00:19:47: um da ein bisschen Leichtigkeit reinzubringen.
00:19:50: Ja, aber dieses Urvertrauen und diesen Sinn finden und diese größere Anbindung zu haben, das bedeutet für mich vor allem die spirituelle Sicherheit.
00:20:03: Was ich zu diesem Konzept auf jeden Fall sagen möchte ist, es ist kein Kompass mit drei Bereichen, die zu hundert Prozent gefüllt werden müssen.
00:20:15: Es geht eher um die Dynamik zu gucken.
00:20:18: Du hast hier eine Landkarte, eine Orientierung vor dir, auf die du gucken kannst und schauen kannst.
00:20:23: Hey, in welchem Bereich brauche ich vielleicht jetzt gerade ein bisschen mehr Sicherheit?
00:20:28: Gibt es da ein Bereich, wo ich weiß, das ist mein super Bereich, in dem bin ich super gefestigt?
00:20:35: Gibt es einen Bereich, den ich vielleicht noch gar nicht bachtet habe, der mir mehr Sicherheit schenken kann?
00:20:41: Und es ist eher eine Dynamik, um zu gucken, hey, wo kann ich mir gerade noch ein bisschen mehr Sicherheit schenken?
00:20:48: Und auch hier ist es so, so, so individuell.
00:20:52: Also meine Landkarte, mein Kompass wird nicht mit deiner Übereinstimmung, das ist okay so.
00:20:58: Und darum geht es auch gar nicht.
00:20:59: Es kann sein, dass ich viel mehr spirituelle Sicherheit benötige und du dafür, aber mehr biologische, vielleicht mehr psychische Sicherheit.
00:21:10: Ja, da geht es ums Ausprobieren, ums Testen und um zu gucken, welcher Bereich stärkt mich, welcher Bereich gibt mir gerade was?
00:21:19: und gesagt, das ist lediglich eine Orientierung.
00:21:22: Du guckst auf deine Landkarte und weißt, ah, in diese Richtung kann ich jetzt gerade losgehen, in dieser Richtung würde ich mich jetzt ein Stückchen weiter sicher fühlen.
00:21:32: Das ist auch, was ich meinte.
00:21:33: Deshalb ist der Kompass der Kompass.
00:21:36: Der wahre Sicherheit entsteht im Innenkompass.
00:21:39: Weil wenn wir uns im Innensicher fühlen, dann können wir auch stabil im Außen auftreten.
00:21:45: Das heißt, wenn ich mich zum Beispiel jetzt in den Veränderungsprozess mit meinem Job wechseln.
00:21:51: Würde ich mich nicht mit meiner Sicherheit beschäftigen, dann würde ich wahrscheinlich bei mir mit vier Zweifeln zum neuen Job gehen.
00:21:58: Total ängstlich sein, also viele Ängste haben wirklich die Kollegen.
00:22:05: Wird mir der Job gefallen, kriege ich das überhaupt alles unter einen Hut.
00:22:10: Ich würde... merken, wie sich das sowohl in Arbeitsleben als auch privat bei mir ausbringt.
00:22:17: Ich würde merken, dass ich mir im Vornherein schon ohne endlich viele Gedanken mache.
00:22:22: Ich habe die Tenden sehr viel zu zedenken.
00:22:25: Und jetzt, wo ich weiß, okay, ich befasse mich mit meiner Sicherheit.
00:22:29: Ich zum Beispiel weiß, okay, meine spirituelle Sicherheit ist in dem Bereich jetzt gerade sehr gut gestärkt.
00:22:37: Ich möchte aber mein Körper noch mal ein bisschen abholen.
00:22:39: Mein Nervensystem weiß diese Erfahrung und positiv für mich bisher noch nicht gemacht hat.
00:22:44: Deshalb beschäftige ich mich lieber mit dem Aspekt, um zu gucken, hey, was braucht mein Körper hier in dem Bereich gerade, um nicht im Überlebens Modus die ganze Zeit zu springen.
00:22:56: Und was die Auswirkungen sind, wenn ich rausgefunden habe, welche Dinge mir jetzt gerade gut tun sind, dass ich merke, ich bin vielmehr mit mir verbunden.
00:23:05: Ich fühle mich in mir gut, also in mir sicher.
00:23:08: Ich weiß, okay, egal was jetzt im Außen passiert, wenn mich die Kollegen mich mögen, wenn ich die Arbeit total doof finde, dann weiß ich, ich habe was in mir, das mir den Halt gibt.
00:23:20: Dann weiß ich, ich werde eine Lösung finden.
00:23:22: Und diese Ja, diese tiefe innere Sicherheit, dass es danach nicht zu Ende geht, dass das kein Zusammenbruch ist, sondern dass das zum Weg dazugehört und dass ich das schaffen werde.
00:23:36: Das ist das, was sich, ja, wie es sich dann vor allem im Leben ausbringt.
00:23:41: Und wie gesagt, das kann sein, dass das bei dir... mehr die psychologischen Sachen sind, also zu gucken, wie kann ich die Bindung stärken, wie kann ich vielleicht die Bindung zu meinem inneren Kind stärken, wie kann ich mir jetzt gerade Sicherheit geben im Sinne von brauche ich gerade eine Umarmung, brauche ich mich, die mich bemutert, kann ich vielleicht eine Freundin oder mein Partner fragen, der mir ein bisschen Bindung, ein bisschen Sicherheit gibt.
00:24:10: Ja, bei der Bindung... Es ist mir mal so schön zu sagen, dass die Sicherheit ja gleich die Liebe bedeutet.
00:24:19: Und in dem Sinne geht es darum zu zeigen, ich bin für dich da.
00:24:22: Also wie kannst du dir psychologisch zeigen, dass du jetzt für dich da bist?
00:24:27: Was kannst du tun, um deinem Körper und deinem Kopf um deiner Seele zu zeigen, dass du jetzt gerade für für alles da bist und dass ihr das schafft?
00:24:37: Und... Genau.
00:24:39: Ich hoffe, dieser Kompass gibt dir genauso viel wie mir.
00:24:43: Ich hoffe, er dient dir als Orientierung.
00:24:46: Ich hoffe, er schenkt dir ein bisschen mehr innere Sicherheit.
00:24:49: Ich hoffe, du kannst dadurch ein bisschen mehr aus dem Struggle rauskommen.
00:24:55: mehr in die Verbindung zu dir, in die Ruhe zu dir zu kommen.
00:24:58: Und was ja auch so schön ist, wenn unsere körperlichen Bedürfnisse unten gestillt sind.
00:25:04: Und wenn wir uns auch dem zugewandt haben, dass wir uns immer sicherer fühlen, immer stärker an uns fühlen, dann können wir auch irgendwann losgehen, um uns selbst zu verwirklichen.
00:25:13: Das heißt, wir finden dann den Weg für unser Leben, für unser erfülltes Leben, der uns glücklich macht.
00:25:18: Du kannst immer mehr gucken.
00:25:21: Was schenkt dir der Tag?
00:25:23: Was kannst du machen?
00:25:25: Was sind deine Ziele?
00:25:27: Was sind deine Träume?
00:25:28: Wie kannst du das verwirklichen?
00:25:29: Und das Fundament muss halt da sein, also dass deinem Körper gut geht und dass du dich um deine Sicherheit gekümmert hast um die innere.
00:25:37: Und ja, ich freue mich so, wenn du den Weg gehst.
00:25:40: Ich freue mich so, wenn du deinen Freundinnen und Freunden erzählst und deine Familie von dem Kompass zur waren in deiner Sicherheit.
00:25:51: Und ja, du kannst mir gerne deine Gedanken da lassen.
00:25:54: Wie gesagt, bitte sei sehr achtsam mit dir.
00:25:57: Check immer wieder in dich ein.
00:25:58: Fühlt sich das gerade gut an.
00:25:59: Fühlt es sich nicht gut an.
00:26:00: Wenn du Fragen hast, dann darfst du dich auch gerne an mich wenden.
00:26:03: Ich schick dir ganz viel Liebe und es könnte sein, dass ich noch eine kleine Überraschung für dich vorbereite.
00:26:12: Also, liebe Getrause an dich und scheinort, weil dein Strahleni-Welt braucht, deiner Marlene.
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