Folge 011 - Selbstverantwortung als Kompass - Dein Weg durch schwere Zeiten

Shownotes

In dieser Folge spreche ich darüber, was Selbstverantwortung wirklich bedeutet – weit weg von Vorwürfen oder Schuld.

Du erfährst, wie sie dir in herausfordernden Momenten Kraft, Klarheit und Orientierung schenken kann.

Ich nehme dich Schritt für Schritt mit bei meinem eigenen Weg durch herausfordernde Zeiten:

  1. Bewusst werden & anerkennen, was ist
  2. Dein Nervensystem beruhigen – um handlungsfähig zu bleiben
  3. Beobachten – dich selbst und alle Beteiligten klar wahrnehmen
  4. Handeln & Entscheidungen treffen – aus innerer Klarheit heraus

Du wirst spüren: Es geht nie darum, Schuld zu suchen. Sondern darum, wie du dir selbst Halt gibst und Herausforderungen in Wachstumschancen verwandelst.

💛 Lass dich inspirieren, wie du Probleme neu betrachten kannst – und entdecke die Kraft deiner eigenen Selbstverantwortung.

Hör so so gerne rein, teile die Folge mit einer Freundin, die gerade durch eine herausfordernde Zeit geht, und abonniere meinen Podcast, damit du keine Folge mehr verpasst.

Transkript anzeigen

00:00:01: Hallo, du Herzensmensch und wie schön, dass du heute wieder dabei bist hier im Podcast.

00:00:06: Ich heiß dich ganz herzlich willkommen.

00:00:09: Ich freue mich darauf, dass wir die nächsten Minuten zusammen verbringen können, dass wir hier einfach eine ganz schöne Zeit zusammen haben.

00:00:18: und ja, ich hoffe, du kannst die Zeit nutzen, um einmal bei dir einzuchecken, einmal bei dir anzukommen.

00:00:24: und Ja, ich hoffe vor allem, dass du in den nächsten paar Minuten dich wieder verbinden kannst mit dir und der Liebe in dir.

00:00:34: Und ja, ich habe dir heute ein Thema mitgebracht, was ich super spannend finde und was meiner Meinung nach von Kind auf an in allen Schulen unterrichtet werden müsste.

00:00:50: Davon sind wir leider in der Realität weit von entfernt, aber ich habe heute das Thema mitgebracht.

00:00:56: Selbstverantwortung und Herausforderung.

00:00:59: Let's talk about it.

00:01:01: Ich finde es nämlich super spannend, weil ich früher gar nicht in der Selbstverantwortung war einerseits und ich auch ganz viele Menschen um mich herum beobachte, die ganz weit davon weg sind.

00:01:14: Und an der Stelle schicke ich da einfach mal Liebe hin.

00:01:18: Und das ist auch gar nicht schlimm, wenn du gerade noch gar nicht in der Selbstverantwortung bist.

00:01:23: Deshalb möchte ich ja unter anderem heute auch mit dir darüber sprechen.

00:01:27: Und hier soll es auch gar nicht um Verurteilung gehen, dass du gerade an einem bestimmten Punkt nicht angekommen bist, dass du dich mit einigen Themen vielleicht auch schwer tust, sondern ja, einfach... möchte ich dir die Chance hier geben oder den Raum dafür geben, einmal bei dir einzuchecken und bei dir anzukommen und zu gucken, trifft das vielleicht auch auf mich zu, ist das was, was ich für mich vielleicht auch annehmen kann, was für mich mein Leben leichter gestaltet?

00:01:56: und ja, was bedeutet Selbstverantwortung eigentlich?

00:02:02: Für mich bedeutet Selbstverantwortung so ein bisschen wie die innere Führung von dir übernehmen.

00:02:10: Was für mich bei Selbstbeverantwortung nichts zu tun hat, ist das Thema Schuld.

00:02:14: Also für mich geht es absolut nicht darum, dass du dir selber die Schuld gibst, warum du dich zum Beispiel so fühlst, warum du bestimmte Verhaltensweisen an Tag legst, aber auch, dass wir anderen nicht immer Schuld dafür oder die Schuld dafür geben, wie wir uns fühlen.

00:02:31: Eigenverantwortung ist für mich sehr, wieder in die eigene Macht zu kommen.

00:02:35: Anderen Menschen nicht die Macht zu geben, über deinem Wohlbefinden, über deine Gefühle, sondern also ganz bei dir einzuchecken.

00:02:43: Ehrlich zu dir zu sein, es ist auch so ein bisschen der Ausstieg aus der Opferrolle, weil schon allein... Wenn du dich in einer Opferrolle befinden solltest, gibst du dir ja selbst die Bewertung des Opfers.

00:02:57: Sprich selbst sagst du, dass du machtlos bist.

00:03:01: Und ja, check da ein, guck für dich, was ist mein Anteil an dieser Situation.

00:03:10: Geh ein bisschen in die Selbstreflexion.

00:03:11: und auch da, es geht nicht darum, wer Schuld ist.

00:03:15: Es hat nie was damit zu tun, wer Schuld ist, sondern übernimm die Verantwortung für dich.

00:03:21: Ich lade dich so herzlich ein, die Verantwortung dafür zu übernehmen, zu gucken, wie möchtest du dich fühlen?

00:03:27: Wie fühle ich mich?

00:03:28: Wie gehe ich mit mir selber um?

00:03:31: Und ich kann dir sagen, dass das schon so viel für dich im Außen verändern wird, wenn du einfach mit einer Selbstverantwortung an Herausforderungen rangehst.

00:03:45: was für mich auch noch mal ganz viel geändert hat, was ich dir auch so gerne mitgeben möchte, ist dein sprachlicher Umgang.

00:03:54: Ich sage hier nämlich bewusst, dass wir über Herausforderungen sprechen, über Herausforderende Zeiten und nicht über Probleme.

00:04:01: Denn wenn ich in mich reinfühle, dann fühlen sich Probleme immer eng an.

00:04:04: Das ist etwas mit Druck zu tun, das ist schwer.

00:04:08: Ich weiß nicht.

00:04:09: Wenn du einmal in dich hineinspürst, was kommt dir vor, wenn du das Wort Problem hörst?

00:04:13: Es ist irgendwie ... Es ist nichts Positives, oder?

00:04:17: Und Herausforderungen gegensatz dazu ist für mich eher was auch nicht unbedingt positiv, aber es ist was, wo ich hineinwachsen kann, wo ich, ja, da habe ich irgendwie die Hoffnung viel mehr in der Zukunft, dass es dann noch anders wird.

00:04:35: Nee, Herausforderungen ist für mich eher... etwas, was sich mit Wachstum verbinde, wo ich hineinwachsen darf, wo ich mir Fehler erlaube.

00:04:45: Und deshalb habe ich für mich darauf verzichtet, das Wort Problem zu nehmen, sondern ich sage immer, ich bin gerade in der herausfordernden Situation, wo ich hatte da eine Herausforderung und versuch ganz bewusst auch, ja, mein Mindset da so ein bisschen... anzupassen, dass ich Probleme quasi hinter mir lasse.

00:05:07: Falls du Lust hast, teils super gerne mit mir, was Problem für dich bedeutet, ist das was, wo du sagst, da habe ich sprachlich gar kein Thema mit.

00:05:14: Oder sagst du auch, ne, wenn ich ein Probleme denke, dann ist es eher nicht so positiv.

00:05:19: Es ist ja auch einfach, wenn du über Probleme sprichst, es ist ja auch einfach nicht positiv behaftet.

00:05:26: Also deine Erfahrungen, die mit dem Wort Problem verknüpft sind, sind ja auch einfach nicht... positiv behaftet.

00:05:33: Es gibt dir kein gutes Gefühl.

00:05:35: Also zumindest ist es bei mir so.

00:05:38: Ja, das wollte ich dir noch so am Anfang einmal mitgeben an Import und... Ja, ich habe die eben gesagt, was bedeutet Selbstverantwortung für mich?

00:05:49: Und Selbstverantwortung ist für mich immer ein Step.

00:05:52: Es ist wie ein Kreislauf aus erkennen, regulieren und gestalten.

00:05:57: Also es ist ein Gestaltungsprozess.

00:06:00: Es ist ein Prozess, den ich durchlaufen darf.

00:06:03: Es ist ein Prozess, mich mit mir zu verbinden, bei mir anzukommen und... Ja, in die Fülle da auch zu kommen vor allem.

00:06:13: Was ich dir jetzt an die Hand gebe, sind die Schritte, die ich für mich rausgefunden habe, wie ich mit Herausforderungen am besten umgehen kann.

00:06:23: Es ist keine To-do-Anleitung, dass du ein Step nach dem anderen immer abarbeitest und dann ist alles gut.

00:06:29: Darum geht es nicht.

00:06:30: Also ich habe eben schon gesagt, das ist ein Prozess.

00:06:33: Das heißt, der Prozess bedeutet... Hinschauen, Hingabe, dass du dir erlaubst, dass es Zeit dauert.

00:06:41: Auch wenn ich weiß, dass wir manche Dinge extrem fühlen und es auch manchmal extrem unangenehm ist.

00:06:48: Und wir einfach jetzt sofort gerne eine Lösung hätten und es anders hätten haben wollen, weil es einfach gerade so unerträglich so unangenehm ist.

00:06:57: Aber hier die Einladung, wir wollen nicht über das Gefühl hinweg schnippen, nicht hinweg springen, sondern Darum geht es ja gerade zu fühlen, was ist hier eigentlich los, was bewegt mich gerade, um dann uns vor allem auch anders fühlen zu können, wenn wir die Herausforderungen meistert haben.

00:07:17: Also es ist ein Prozess, es dauert seine Zeit, die einzelnen Steps können... wirklich viel Zeit in Anspruch nehmen.

00:07:25: Es kann sein, dass wir innerhalb der Steps wieder zum Anfang zurückgehen, denn die Basis erzähle ich dir gleich, wird uns einfach immer begleiten.

00:07:34: Und ja, ich würde dann mal mit den Steps anfangen, bevor ich noch lange drumherum komme.

00:07:39: Step eins, den wir immer anwenden können, ist, das Bewusstwerden und Anerkennen.

00:07:44: Also überhaupt erst mal zu sehen, dass du hier gerade eine Herausforderung hast.

00:07:48: Das hier.

00:07:49: Gerade was dich rundläuft und dann anzuerkennen, dass es gerade so ist.

00:07:53: Anzuerkennen, welche Gefühle in dir sind.

00:07:56: Anzuerkennen, dass es gerade wirklich richtig, richtig doof ist und du es am liebsten anders haben möchtest, dass du wütend bist, dass du traurig bist, dass du enttäuscht bist.

00:08:07: Alles was da ist, darf einmal da sein.

00:08:10: Denn... Ich glaube, das kennen wir alle und ich kann es von mir so, so krass sagen.

00:08:17: Wir möchten einfach manchmal, dass es sofort anders ist, dass es sofort besser ist.

00:08:21: Wir möchten es einfach nicht führen.

00:08:24: Und ja, das ist, was ich ja eben schon sagte, auch so die Gefahr über seine Gefühle ganz schnell hinweg zu gehen.

00:08:31: Aber... Alles, wogegen wir Widerstand leisten, wird letztendlich mehr.

00:08:36: Wenn wir uns immer mehr gegen diese Situation, die wir gerade im Außen haben, wehren, das so schlimmer und unerträglicher und mehr wird diese Situation ja auch, weil wir das Gefühl, das in uns ist ja auch nicht erlauben zu fühlen, weil wir da wegschauen wollen.

00:08:50: Und hier die absolute Einladung, ja, hinzuschauen.

00:08:54: Was ist gerade in mir?

00:08:55: Was möchte in mir?

00:08:57: gerade gehört werden.

00:08:59: Und das ganz ohne dass du jetzt was daran ändern willst, sondern einfach zu sagen, ich bin so verdammt wütend.

00:09:06: Ich bin richtig wütend und ich kann diese Wut gerade eigentlich kaum aushalten.

00:09:11: Ende.

00:09:12: Mehr nicht.

00:09:13: Mehr nicht.

00:09:14: Es ist einfach da sein zu lassen und zu sehen.

00:09:17: Und ich glaube, das ist schon einer der schwersten Schritte.

00:09:21: Wobei auch da so eine, so eine... So eine Erleichterung mit reinkommt, dich so sein zu lassen, wie du bist, es so sein zu lassen, wie es ist.

00:09:36: Und das ja in der Annahme, du willst dir die Herausforderung annehmen, du willst in dein Wachstum kommen, aber es muss nicht von jetzt auf gleich passieren.

00:09:46: Und dann kommen wir auch schon zum zweiten Schritt, der dich darin unterstützt, Schritt eins vor allem auszuhalten.

00:09:51: Und zwar Step zwei ist das Nervensystem zu regulieren.

00:09:55: Denn wenn du diese absolute Stressreaktion, diese Herausforderung hast, dann spielt dein Nervensystem verrückt.

00:10:01: Du wirst in den Überlebensmodus rutschen, wahrscheinlich.

00:10:05: Vielleicht kennst du das ja auch die Reaktion Fyte.

00:10:08: Flight oder Freeze, also, dass du flüchtest, dass du in den Kampf gehst oder dass du erstarsst, wie eingefroren bist und dann gar nicht mehr handlungsfähig bist.

00:10:18: Und aus diesem Zustand, generell aus dem Überlebensmodus, wirst du keine Entscheidungen treffen können, die dir letztendlich gut tun.

00:10:26: Vielleicht bist du dann ein Autopilot, du reagierst einfach nur, du sagst vielleicht auch Dinge, die du vielleicht gar nicht hättest sagen wollen, bei dein Nervensystem so im Stress und so in der Rahmenbereitschaft ist.

00:10:37: Und ja, da ist jetzt die hohe Kunst, der Nervensystem zu beruhigen und dich so ein bisschen zu erden einerseits, aber auch einfach wieder bei dir anzukommen.

00:10:49: Und dafür gibt es ganz, ganz viele Tours.

00:10:53: Da musst du für dich reinfühlen und gucken, was dir auch vor allem in der Situation am besten tut.

00:11:00: was der aller allerbeste und einfachste und schnellste Weg ist, sein Nervensystem in die Beruhigung zu bringen ist über die Atmung.

00:11:09: Ja, schau da!

00:11:12: welche Übungen du kennst, worauf du auch zugreifen kannst.

00:11:15: Am besten legst du dir ein Repertoire an, an Tools, wo du sagst, das ist so mein SOS.

00:11:21: Wenn ich im Überlebensmodus bin, dann probiere ich diese Atmung aus, dann schüttel ich mich aus, dann mache ich dies und jenes.

00:11:27: Meditieren kann helfen, wieder bei dir anzukommen.

00:11:31: Es kann helfen, dein Körper auszuschütteln oder abzuklopfen.

00:11:37: Ja, das ist... Ich kann dir da jetzt nicht sagen, mach das und das, sondern fühlst du dich sofort besser, sondern spielen dich rein.

00:11:45: Wo kannst du in den Moment drauf zugreifen?

00:11:47: Was fühlt sich für dich gerade richtig an?

00:11:49: Ich kenn das selber von mir, es gibt Momente, da funktioniert eine Meditation zum Beispiel bei mir nicht, weil ich einfach immer wieder mit meinen Gedanken abkomme.

00:11:58: Abgleite.

00:11:59: Und wenn ich dann die Meditation zu Ende gehört habe, dann denke ich mir so, ja entspannter bin ich jetzt gerade auch nicht.

00:12:04: Dementsprechend bedarf es auch in verschiedenen Situationen auch verschiedene Tools, die du dann einfach an die Hand nehmen kannst.

00:12:10: Ich habe meine Lieblingstours, eines meiner Lieblingstours ist echt, sich auszuschütteln, weil ich merke, dass das so viel bringt.

00:12:18: Ich persönlich finde es toll, sich zu erden.

00:12:20: Das kannst du zum Beispiel machen über Gartenarbeit, der Geruch von Erde oder das Arbeiten im Garten mit den Händen auch in der Erde.

00:12:29: Allein das kann dein Nervensystem beruhigen.

00:12:31: Es kann dein Nervensystem beruhigen, wenn du barfuß draußen rumläufst, wenn du in den Wald gehst, in die Natur gehst.

00:12:42: Achtsamkeit, was ich so unter meinen was immer sehr schnell wirkt, es in die Achtsamkeit zu kommen und sich umzugucken, hey, was sehe ich in diesem Raum?

00:12:53: Und sich dann voll und ganz darauf zu konzentrieren.

00:12:56: Also, was ich jetzt gerade sehe, ist mein Handy vor mir.

00:12:59: Ich habe hier ein ätherisches Öl mit Herzenswärme durft.

00:13:03: Ich habe hier eine Kerze stehen.

00:13:06: Und dann wirklich zu gucken, was hier ist jetzt hier gerade in meiner Umgebung.

00:13:11: Oder fünf Dinge.

00:13:14: die du siehst, vier Dinge, die du hörst, drei Dinge, die du riechst, zwei Dinge, die du spürst und eine Sache, die du schmeckst.

00:13:29: Das wäre auch zum Beispiel eine tolle Übung, wo du dich wieder ein bisschen entzieht und jetzt katapultieren kannst.

00:13:35: Und das ist, finde ich, auch der schwerste Step, denn... So viele Übungen, so viele tolle Dinge, die wir haben, die wir da an die Hand bekommen.

00:13:48: Das zu mehr braucht es da auch das Reinspüren in dich selbst, denn du beruhigst nicht einmal dein Nervensystem und dann ist alles gut, sondern allein dieser Step.

00:13:59: das Nervensystem zu beruhigen immer und immer wieder.

00:14:02: Allein das kann Tage oder Wochen dauern.

00:14:05: Und es bringt noch nichts weiter zu gehen in der Liste.

00:14:10: Es bringt noch nichts ins Handeln zu gehen, solange dein Nervensystem noch nicht in Sicherheit ist.

00:14:15: Weil wenn du dich nicht sicher fühlst, kannst du noch gar keine klaren Entscheidungen für dich treffen, die dir letztendlich gut tun.

00:14:21: Und deshalb ist dieser Step auch so herausfordernd, weil es immer wieder das Einschicken braucht, immer wieder das ... Okay, ich bin gerade überwältigt.

00:14:30: Ich bin gerade absolut gestresst.

00:14:32: Also komme ich wieder bei mir an.

00:14:34: Also gucke ich, wie kann ich mich jetzt in diesem Moment erdenen?

00:14:37: Wie kann ich wieder bei mir ankommen?

00:14:39: Und du wirst den Unterschied in deinem Körper merken, wenn es so weit ist.

00:14:44: Wenn du sagst, ja, ich bin jetzt angekommen.

00:14:47: Nur von diesen Steps ist das der, der am meisten Hingabe braucht und der sich wirklich am zähsten hinziehen kann.

00:14:57: Und Wenn du irgendwann den Punkt erreicht hast, dass dein Nervensystem jetzt wieder nicht im Überlebensmodus ist, sich wieder beruhigt hat, du es reguliert hast und du dich auch stabil und sicher fühlst.

00:15:09: Das heißt, wenn du merkst, okay, mein allgemeiner Grundzustand am Tag ist wieder reguliert, ich bin wieder mehr bei mir, ich bin nicht mehr so im Dauer Stress, dann kannst du mit dem nächsten Step weiter machen.

00:15:23: Und das ist für mich die Beobachtung und in die Selbstreflektion zu kommen.

00:15:28: Also einmal am besten andere Perspektive einnehmen, sei es übers Journalen, sei es, dass du eine Vogelperspektive einnimmst, also eine Perspektive über dir und dich dann in alle Beteiligten reinspürst.

00:15:42: Also ohne sie zu verurteilen.

00:15:45: Rein in die Beobachtung.

00:15:46: Was ist geschehen?

00:15:47: Ich habe das und das gesagt.

00:15:49: Person B hat das und das gesagt.

00:15:52: Und dann... Ja, auch hier, es geht nicht um Schuld.

00:15:55: Es geht nicht darum, wer jetzt in diesem Moment die Schuldiger an der Situation ist, sondern es geht darum, wirklich in die Beobachtung zu kommen und zu gucken, was ist hier gerade wirklich passiert?

00:16:06: Was ist auch mein Anteil an der Sache?

00:16:09: Wo habe ich vielleicht auch sehr stark reagiert?

00:16:13: Wo habe ich vielleicht auch was gesagt, was nicht zutreffend ist, was am Thema vorbei geht, was vielleicht auch unfair ist?

00:16:20: Da sind wir wieder bei der Selbstverantwortung.

00:16:23: Du hast ja letztendlich was mit der Sache zu tun, auch wenn du in dem Moment denkst, du bist nicht beteiligt, weil du fühlst es ja.

00:16:30: Es geht ja jetzt gerade um deine Gefühlswelt, die gerade auseinander bricht, um deinen Zustand, wo du sagst, ich bin gerade einfach so gestresst gewesen.

00:16:41: Das war so eine krasse Herausforderung für mich.

00:16:44: Und da dann wirklich ehrlich hinzuschauen, was habe ich damit zu tun?

00:16:49: Was war in mir?

00:16:50: Was war in mir los?

00:16:52: Welche Teile von mir haben mich angeschrien?

00:16:55: War es vielleicht die Wut?

00:16:56: War es vielleicht mein inneres Kind der Anteil?

00:17:00: War es vielleicht, dass ich mich nicht gehört und gesehen gefühlt habe, dass ich vielleicht Anerkennung gebraucht hätte?

00:17:08: Ja, geh da in den Versuch, so neutral wie möglich auf die gesamte Situation zu gucken.

00:17:14: Das heißt, dass alle Seiten einmal berücksichtigt sind.

00:17:17: Und ich weiß, das ist fies, weil wir wollen, dass die andere Person Schuld hat.

00:17:22: Aber Schuld bringt dich nicht weiter.

00:17:24: Ich hab mal den Spruch gehört und den finde ich ganz toll.

00:17:30: Du kannst entweder Recht haben oder glücklich sein.

00:17:33: Und da ist so viel Bares dran, weil alle wollen Recht haben.

00:17:40: Und ... Wer will denn am Ende nachgeben.

00:17:42: und nachgeben, hat dann oft auch für uns diese Bedeutung, wenn ich nachgebe, dann gebe ich der anderen Person recht.

00:17:50: Aber darum muss es ja gar nicht gehen, sondern es soll am Ende darum gehen, dass es dir besser geht, dass du für dich eine klare Entscheidung treffen kannst, wie du entweder mit der Situation umgehst oder welche deine Steps aus dieser Situation raus sind.

00:18:04: Ja, genau.

00:18:05: Also du kannst entweder recht haben oder glücklich sein.

00:18:09: Halt das ein bisschen im Hinterkopf.

00:18:12: Lohnt es sich gerade für dich?

00:18:14: und nur weil du der Diskussion nachgibst oder der Auseinandersetzung heißt es nicht, dass du der anderen Person automatisch recht gibst.

00:18:23: Es geht vielmehr darum, was für dich letztendlich gut ist, was dich aus diesem Chaos wieder rausbringen kann.

00:18:31: Der nächste Step wäre dann, dass liebevolle in die Handlung kommen.

00:18:37: Also du bist jetzt, du hast anerkannt, was ist.

00:18:40: Du hast anerkannt, hier ist gerade das und das in mir im Außen passiert das und du hast dein Nervensystem reguliert und du hast alle Seiten berücksichtigt und bist so wieder ein bisschen aus den Emotionen rausgekommen und ein bisschen mehr rational an die Sache rangegangen.

00:18:57: Und jetzt geht es darum, deine klare Entscheidung zu treffen, deine... in die Handlung zu kommen für dich.

00:19:04: Wie möchtest du jetzt weiter mit dieser Situation umgehen, mit dieser Herausforderung umgehen?

00:19:10: Und da kannst du dich einmal fragen, was ist denn mein nächster Step, den ich machen kann, damit ich mich besser fühle?

00:19:17: Ja, hier ist halt wichtig, du hast jetzt wieder deinen klaren Verstand, du hast die Sache durchgedacht, mit innerer Ruhe und jetzt darfst du gucken, was sind deine konkreten Handlungen, worum soll es gehen?

00:19:29: Ja.

00:19:30: Worum es beim Herausforderungen bei Wachstum geht, ja auch geht es.

00:19:35: dass wir unser eigenes Fehl verhalten, dass wir ja auch an den Tag liegen.

00:19:39: Denn wir machen alle Fehler.

00:19:40: Du machst Fehler, ich mach Fehler und es ist okay, dass wir Fehler machen.

00:19:43: Es geht ja nicht darum, dass wir perfekt sind, dass wir immer die perfekte Leistung erbringen, sondern es geht auch darum, für seinen Verhalten, dass vielleicht auch nicht immer richtig ist, für seine Gefühle die Verantwortung zu übernehmen.

00:19:55: Und daraus womöglich fürs nächste Mal zu lernen, zu gucken, was kann ich das nächste Mal vielleicht anders machen?

00:20:02: Warum stehe ich eigentlich in diesem Moment?

00:20:04: wo ich hier gerade bin und was bringt mich da wieder raus?

00:20:07: und vor allem, wo möchte ich denn auch hin?

00:20:09: Also was ist auch dein konkretes Ziel?

00:20:12: Geht es denn darum, dass du vielleicht ein Konflikt mit jemandem hast und dich einfach besser fühlen möchtest?

00:20:17: Geht es darum, dass du sagst, nee, das ist was in meinem Leben, was sich nicht stimmig anfühlt?

00:20:23: Ja, check bei dir ein.

00:20:28: Es ist immer das Einchecken, ne?

00:20:29: Aber es ist einfach so, wir dürfen bei uns einchecken.

00:20:32: Guck!

00:20:33: was deine Verantwortung ist, wie kannst du in deine innere Führung kommen?

00:20:37: Sei liebevoll mit dir und achtsam.

00:20:41: Und ja, das Allerwichtigste, was du machen kannst, ist, anzuerkennen, was es ist und dein Nervensystem zu regulieren.

00:20:48: Schon alleine, wenn du Step eins und zwei gemacht hast, kann ich dir sagen.

00:20:52: Oder Step eins gemacht hast und dabei bist bei Step zwei, dein Nervensystem zu regulieren, kann ich dir sagen, dass sich schon so viel verändern wird und uns schon so anders an die Sache rangehen kannst.

00:21:02: Und dein Nervensystem ist einfach der Schlüssel für alles.

00:21:06: Dein Nervensystem entscheidet, wie du dich fühlst.

00:21:09: Also, wenn dein Nervensystem reguliert ist, wirst du dich automatisch besser fühlen.

00:21:14: Du kannst automatische Entscheidungen mit dem ja Klarheit und Ruhe treffen.

00:21:19: Du bist weniger impulsiv, reagierst weniger einfach nur im Außen, sondern bist viel mehr bei dir und kannst so handeln, wie du dich damit wohlfühlst.

00:21:28: Step by step kommst du also immer weiter zu deinem Wohlfühl.

00:21:32: ich hin.

00:21:33: Und that's the magic as where magic happens.

00:21:37: Genau.

00:21:39: Für mich, ich möchte es nochmal betonen, ich wenn das so, so teuer schon einen Kindern hätten beibringen können, weil wenn wir alle mit dieser Haltung an Herausforderungen rangehen, würden wir schon im Außen so viel ändern.

00:21:52: Es wird so viel verändern, wenn du einfach schon nur dein Nervensystem regulierst.

00:21:59: Ja, ich hoffe auf jeden Fall, dass du was aus dieser Folge mitnehmen konntest.

00:22:03: Ich hoffe, dass... Und da was dabei ist, was du sagst, ja, wow, wenn ich die nächste Herausforderung habe, dann ist das eine echte Hilfe für mich.

00:22:12: Ich hoffe, dass du Tourist für dich findest, die dir gut tun, die dein Nervensystem gut tun.

00:22:19: Wenn du da Fragen hast, wenn du Input brauchst, wenn du dich austauschen möchtest, dann melde dich super gerne bei mir.

00:22:24: Ich freue mich, wie gesagt, echt immer auf den Austausch mit dir.

00:22:28: Und ja, ansonsten hab ich dir noch eine Karte mitgebracht.

00:22:35: Und die lese ich dir wie immer einmal vor und auf der Karte steht.

00:22:39: Ich starte eine Revolution in mir selbst.

00:22:42: Ich erkenne meine eigene Schöpferkraft bedingungslos an.

00:22:46: Und ich hoffe, du startest deine Revolution für dich mit dir selbst.

00:22:51: Ich hoffe, dass du da in deine eigene Power, in deine eigene Führung kommst.

00:22:56: Und ich hoffe, dass du vor allem liebevoll und empathisch und fürsorglich mit dir umgehst.

00:23:02: Und ja.

00:23:06: Das hoffe ich alles für dich.

00:23:09: Ansonsten wünsche ich dir heute noch einen ganz wunderschönen Tag.

00:23:13: Ich freue mich so doll, dass du heute hier warst.

00:23:15: Ich freue mich, dich nächstes Mal wieder zu hören.

00:23:19: Bis dahin, schein on, weil dein Strahlen die Welt braucht.

00:23:22: Deine Annalena.

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